So ehrt man den Erdgottheit zum „Kopf-Fasten“! Ein kompletter Leitfaden für mehr Wohlstand und Glück (Aktualisierte Version 2026)
Grüeci, liebi Mitbürger. Gester (18. März) war nach dem Mondkalender der 2. Tag im 2. Monat. Wisset Ihr, was das für e Tag isch? Genau, das isch der sogenannti «Tau Ya» (Kopf-Fasten) für üsern Erdgottheit! Gliichzitig isch das au de Tag, wo de «Drache de Kopf hebt» (Long Tai Tou). Falls Ihr nöd zum Bätte gange sind, chönd Ihr das hüt no problemlos na hole! Ich, en alte Häs, wo syt Jahrzähnte am Tempelplatz unterwegs bin, will hüt mit euch teile, wie me richtig zum «Kopf-Fasten» vom Erdgottheit betet, demit Ihr euern Räichtum chönd a klebe und es rundum glücklichs Jahr händ!
Was bedüütet «Tau Ya» (Kopf-Fasten)? Und warum isch es so chraftvoll, dass es mit em «Tag, wo de Drache de Kopf hebt» zämefällt?
Öppis vom «Tau Ya» z verstah, müemer bi de taiwanesische Gepflogenheiten vo de Gschäftslyt afo. Früener händ d Gschäftsinhaber am 2. und 16. Tag vom Monet em Erdgottheit geopferet. Das het me «Cho Ya» (Fasten mache) gnennt. S erschti Mol im Jahr, wo das gmacht wird, isch am 2. Tag vom 2. Monet nach em Mondkalender – das isch s «Tau Ya». S letschte Mol isch am 16. Tag vom 12. Monet, s «We Ya» (Schwanz-Fasten). De Tag vom Tau Ya isch gliichzitig au de Geburtstag vom Erdgottheit, und es isch de Tag, wo de «Drachekönig», wo s Wetter bistimmt, de Kopf hebt. Wenn zwee so gueti Tag ufenand träffed, den chönd Ihr euch vorstelle, wie starch die Energie do isch! Drum händ Gsuech um Räichtum, Karriere und Sicherheit an dem Tag en bsunders guete Effekt.
【Leitfade zum Bätte am Tau Ya vom Erdgottheit】 Bereitet die Opfergabe so vor, dass de Erdgottheit cha fröhlich si!
Am wichtigschte bim Bätte vom Erdgottheit isch ufrichtigi Ahbetig, aber es git es paar Chniff, wo eui Ahbetig no besser mache. Ich han e Lischtli zämegstellt, wemmer sich dra haltet, cha nüt falsch mache:
- Mochi (Klebreiskuchen): Die sind e Muess! Mochi sind chebig und chläbrig, symbolisiere s Afte chönne vom Räichtum, und stärke de Erdgottheit, demit er au «süessi Wörter» für eich parat het.
- Tou-Dau (Erdnüss): Tou-Dau tönt im Taiwanesische öppe wie «lang läbe», und stoht drum für es langes und gsunds Läbe. Me bittet de Erdgottheit drum, dass er di ganzi Familie bi Gsundheit bhüetet.
- Wiin: Mit Wiin opfere zeigt me Respekt vor de Gottheit. Es langet drei Becher mit klarem Wiin oder Reiswiin.
- Die drei rituelle Tier (San Sheng): Wen de Daheim oder im Gschäft e bsunders Ahlige zum erbätte hesch, denn chasch eifachs Hühnli, Schwii und Fisch vorbereite, zum dini ufrichtigi Ahbetig z zeige.
- Frücht: Wählet glücksverheissendi Frücht us, wie A n-na nas (Phönixbeere, «Wohlstand chunnt»), phêng-kó (Öpfil, «Sicherheit») und kam (Mandarinli, «Glück»).
- Fa Gao (Hefegebäck) oder Ang Ku Kueh (rote Schildkröte-Chueche): Die symbolisiere, dass Gschäft und Schicksaal ufblüeie.
- Götzepapier (Goldpapier): Denket dra, dass Ihr speziells Götzepapier für de Erdgottheit bruuched, wie Fú Jīn (Glücks-Gold) und Shòu Jīn (Langes-Läbe-Gold). Wenn Ihr im Götzepapier-Lad seit, Ihr welltet für de Erdgottheit opfere, weiss de Bsitzer scho, was er eich mitge muess.
Denket dra, d Opfergabe mönd frisch und ordentlich si. Wenn alles parat isch, zündet Weihrauchstäbe a, stelled eich bim Erdgottheit ufrichtig vor, und seit em denn, was ihr euch wünsched.
Wie «füllt me am Tau Ya si Schatzchammer»? Altvorderi verroted ihri gheimti Methode
Vieli fröged mich, wie me am Tau Ya muess bete, demit es Glück mit Gält so richtig chnallt? Nämme mer näb de grundsätzliche Zeremonii no es paar bsunderi Sache z Buech:
Erstens, em Erdgottheit sim Bart und sim Stock aalange. I vilne Tempel gönd d Gläubige zu de Statue vom Erdgottheit, gönd häär und länged ihm an sim wisse Bart (symbolisiert langes Läbe und Wiisheit) und a sim Stock (symbolisiert Understützig für s Gschäft). Wenn er aaglängt isch, fahred mit de Hand vom Chopf abwärts bis i die eigeni Tasche. Das symbolisiert, dass Ihr das Glück mit is Huus nehmed.
Zweitens, sich es «Gält-Müeterli» hole. I mängge Erdgottheit-Tempel ligged «Gält-Müeterli» für d Gläubige parat. Das sind Münze, wo am Rauchwärch vom Tempel gsägnet worde sind. Ihr chönd es Opfergäld i d Büx lege und e so-eins mit is Pörtmonna oder is Safe daheim lege, demit es für eich «Gält-Chind und Gält-Änkel» cha gebäre.
Drittens, d Zeremonii zum d Schatzchammer fülle. Wen ihr s Gfühl hend, dass i de letschte Ziit s Gält nid so will, chönd Ihr es Päckli mit em spezielle Götzepapier «zum d Schatzchammer fülle» vorbereite. Wenn Ihr betet, säged em Erdgottheit, dass Ihr hüt bsungers chömed zum öppis i eu! Schatzchammer ine tue, und bitted en, dass er as möglich macht, demit eu! Schatzchammer wieder voll wird und s Gält nur so ine flüsst. Nach em Bätte müend die Götzepapier im Ofè verbrennt werde.
Tabus, wo me uf gar keine Fall darf verletze! Falsches Bätte cha mache, dass ein s Gält verliert
Bätte het sini Regle, drum gits halt au Sacha, wo verbotten sind. I ha scho vo mänggem ghört, wo nach em Bätte, i Schwierigkeite graten isch, und denn usegfunde het, dass er da einte oder döt e Fähler gmacht het:
- Tou-Dau (Erdnüss) dörf me nid opfere? Eigentlich isch das es Missverständnis. Erdnüss sind normalerwiis i Ordnig. Aber es Gricht wie «Erdnuss-Suppe» (Tou-Dau-Inn-Tang) wird vo mängge Altvorderen nid gärn gseh, will de Usdruck «Tou-Dau-Inn» (Erdnuss-Chärn) öppe tönt wie «im Bode umegrabe» (Thóo-lī-tsûan). Aber trocheti Erdnüss sind kei Problem. Am sicherste sind und bliebed Mochi und Fa Gao.
- Bittermelone und weisse Rettich (Tsai-Tau) dörf me nid verwände: Au wen weisse Rettich es guets Vorzeiche isch (gueti Charte), so wird d Farbe Wiss bi traditionelle Brüüch ehr mit Trauerfäll in Verbindig bracht. Drum sött me bi Opfer für d Götter möglichst uf wissi Läbesmittel verzichte. Bittermelone bruucht me gar nid z erwähne – wer will scho bitteri Sache?
- Wasseröpfel (Lin-Wu) dörf me nid verwände: Wasseröpfel händ i de Mitti en Huulruum. Das wird als «herzlos» (bö- sim) usgleit und isch drum nit würdig für d Götter.
- Mochi wo me opferet het, muess me ufesse: Das symbolisiert, dass mer de Räichtum würklech i sich ufnimmt und nöd verschwändet.
So, all die Chniff woni do verrote han, hani i dene letschte Jahrzehnt vom Tempelwart und von verschidnige alte Meischter us de Gegend glehrt. I ha säuber jedes Jahr a mim Tau Ya so gmacht, und mini Gschäft sind drum immer schön rund gloffe. Falls Ihr gester scho go bete gange sind, lönd doch es Kommentar da und teilet eui Erfahrige mit üüs, demit alli gseh, ob de Erdgottheit nid würklech mängem sini Wünsch erfüllt! Die wo no nid dranne gsi sind: Nutzed de Räst vom hütige Tag und gond schnell zum neggschte Erdgottheit-Tempel – vilicht bisto de nöchst, wo de Glücksgott bsungers verwöhnt!