Seth MacFarlane verkündet grosse Neuigkeiten zu 'The Orville' und kündigt ein musikalisches Silvester-Spektakel an
Lassen wir uns nichts vormachen – Seth MacFarlane war noch nie der Typ, der sich auf eine Sache beschränkt. Er ist ein wandelndes, sprechendes Multitalent-Paket: Zeichentrick-Chaos, Kinobären und ein samtig-weicher Bariton, der selbst dem alten Frank Sinatra Konkurrenz machen würde. In letzter Zeit konzentriert er sich jedoch auf zwei ganz bestimmte Leidenschaften: Weltraumdramen und das Einsingen des grossen amerikanischen Songbooks. Und wenn ihr schon gespannt auf Neuigkeiten zu The Orville gewartet habt, habe ich gute Nachrichten – ihr könnt endlich aufatmen.
The Orville Staffel 4: Die Drehbücher stehen
Es ist fast vier Jahre her, seit wir die U.S.S. Orville zuletzt durchs All gleiten sahen. Aber laut Quellen, die direkt mit der Situation vertraut sind, haben MacFarlane und sein Team still und leise alle Drehbücher für eine potenzielle vierte Staffel fertiggestellt. Genau richtig – jede Story-Wendung, jeder Charakterbogen, jeder Dialog von Captain Mercer und der Crew ist bereit. Der Ball liegt jetzt klar bei den Entscheidungsträgern mit den Geldern. Es gibt zwar noch keine offizielle Genehmigung, aber mit den fertigen Drehbüchern in der Hand könnte die Produktion sofort auf Warp-Geschwindigkeit gehen, sobald der Anruf kommt. Für Fans, die nur für ihren MacFarlane-Fix die Ted-Blu-ray eingelegt haben, ist dies die beste Aussicht auf eine Rückkehr, die wir je hatten.
Ein Silvester-Toast mit den Boston Pops
Bevor er sich für intergalaktische Diplomatie bereit macht, bleibt MacFarlane mit beiden Beinen fest auf der Erde – genauer gesagt, auf der Bühne der Symphony Hall. Er wird als Headliner bei Silvester mit Seth MacFarlane und den Boston Pops auftreten, und seien wir ehrlich? Es ist diese stilvolle Art, das Jahr zu verabschieden, bei der man Lust bekommt, den Smoking oder das kleine Schwarze aus dem Schrank zu holen. Erwarten Sie üppige Orchesterarrangements, diesen unverwechselbaren todernsten Humor und einige Momente, in denen der Raum mäuschenstill wird, weil er gerade "I've Got You Under My Skin" so perfekt getroffen hat, dass man schwören könnte, es wäre wieder 1962. Es ist ein Heimspiel, und es wird etwas ganz Besonderes werden.
Von der Philharmonie bis zur intimen Jazz-Bar
Der Auftritt in Boston ist nicht das einzige musikalische Highlight in seinem Kalender. Es wird gemunkelt, dass MacFarlane für zukünftige Kooperationen mit den Los Angeles Philharmonic im Gespräch ist, was die Grenze zwischen dem Typen, der Peter Griffin seine Stimme leiht, und dem Typen, der im Smoking in die Carnegie Hall gehört, weiter verschwimmen lässt. Und für diejenigen, die Jazz lieber nah und persönlich mögen? Eingeweihte flüstern, dass er für intime Abende im Vibrato gesichtet wurde – Herb Alperts schicker Jazz-Club in Bel Air. Ihn dort zu erleben, fünf Meter von der Bühne entfernt, wie er einen Raum mit vielleicht hundert Leuten in seinen Bann zieht? Das ist die Art von Ticket, die Gelegenheitsfans von echten Kennern trennt. Zwischen all diesen Auftritten wird klar, dass MacFarlane nicht nur so tut, als wäre er Sänger. Er baut sich eine legitime zweite Karriere auf, die genauso beeindruckend ist wie die erste.
Was hat Seth gerade auf dem Programm?
- The Orville Staffel 4: Drehbücher sind fertig, es wird nur noch auf die Serienbestellung gewartet.
- Boston Pops Silvester: Ein Heimspiel zum Jahreswechsel mit vollem Orchester-Sound.
- Los Angeles Philharmonic: Weitere grosse Orchesterarbeit, die seine gesanglichen Fähigkeiten zeigt.
- Vibrato-Auftritte: Extrem exklusive Jazz-Club-Abende für Eingeweihte.
- Ted auf Blu-ray: Hey, manchmal braucht man einfach einen Bären mit einer grossen Klappe in der Sammlung.
Ob er nun ein Raumschiff kommandiert oder vor sechzig Weltklasse-Musikern einen Ton hält, Seth MacFarlane beweist immer wieder dasselbe: Er war noch nie nur eine Sache. Er ist ein echter Renaissance-Mann, und gerade jetzt, ob ihr nun Sci-Fi-Nerds, Jazz-Snobs oder einfach nur Leute seid, die Talent zu schätzen wissen, gibt es verdammt gute Gründe, Augen und Ohren offen zu halten für das, was er als Nächstes tut. Hoffen wir, dass die Network-Verantwortlichen die richtige Entscheidung treffen und die Orville wieder fliegen lassen.