Monster unterwegs: Von Godzilla in der Ramen-Suppe bis zum 70 Millionen Jahre alten Meeresräuber
Wenn Sie denken, dass das Thema "Monster" nur in Horrorfilmen oder bei prähistorischen Kreaturen vorkommt, dann haben Sie nicht mitbekommen, was diese Woche los war. Das Wort war überall: von der kreativsten Küche São Paulos bis zu den neu entdeckten Fossilien in Mexiko, und natürlich durften auch eine Prise Fussball und die Nostalgie der riesigen Trucks nicht fehlen. Lehnen Sie sich zurück, es gibt viel zu erzählen.
Das Monster zum Essen: Godzilla jetzt als Suppe
Der erste Halt ist am Tisch. Wer ein Fan des Königs der Monster ist und auch eine gute Schale Ramen schätzt, dem läuft das Wasser im Mund zusammen. Da ist eine Version aufgetaucht, die man einfach nicht übersehen kann: Das Monster – Mörderischer Wunsch wurde zur kulinarischen Inspiration. Das Ganze ist nicht nur Ästhetik, nein. Es heisst, die Brühe sei so kräftig, mit einer Intensität der Aromen, die an die Wut der atomaren Echse erinnert. Es ist die Art von Gericht, bei dem man hinschaut, ein Foto macht, aber einen Schauer im Nacken spürt, bevor man die erste Gabel (Anm. d. Red.: gemeint sind die Stäbchen) nimmt. Wer es probiert hat, sagt: Es ist nichts für jedermann, aber wer sich traut, geht mit einer Geschichte nach Hause, die er erzählen kann.
Ein wahres Meeresungeheuer: der Schrecken der prähistorischen Ozeane
Während wir uns mit der Popkultur ablenken, hat die Wissenschaft beschlossen, uns einen Schrecken einzujagen. Ein Team von Paläontologen ist in Mexiko auf etwas gestossen, neben dem Godzilla wie ein Goldfisch im Aquarium aussieht. Sie fanden die Überreste eines Meeresungeheuers von über 9 Metern Länge, das vor unglaublichen 70 Millionen Jahren lebte – am Ende der Ära der Dinosaurier.
Dieses Tier war der oberste Räuber der Meere. Stellen Sie sich eine riesige Echse vor, mit Zähnen wie Metzger-Messer, die dort herumschwamm, während der Tyrannosaurus Rex an Land regierte. Die Entdeckung ist so sensationell, dass die Forscher unser Wissen über die Vorherrschaft in den Ozeanen der Kreidezeit neu schreiben. Das war ein echtes Monster, ohne Spezialeffekte.
Vom Fussball auf vier Rädern: wenn das Monster gut ist
Klar durften wir den Spitznamen nicht ignorieren, der immer wieder auf den Fussballplätzen auftaucht. Wenn es um einen kampfstarken, unerbittlichen Verteidiger geht, denken wir sofort an Thiago Emiliano da Silva, unseren Thiago Silva. Er wird seit Jahrzehnten als Monster bezeichnet, und das nicht ohne Grund. Die Ruhe beim Spielaufbau und die Cleverness im Zweikampf machen ihn zu einer lebenden Legende. Für diejenigen, die in den 80er und 90ern geboren wurden, ist es eine Fussballlektion, mit diesen Monstern der Abwehr aufzuwachsen.
Und wenn wir von roher Kraft sprechen, wie könnten wir die Monstertrucks vergessen? Es ist einfach so. Diese riesigen Lastwagen zu sehen, mit Reifen so gross wie ein Kleinwagen, wie sie alte Autos plattwalzen und über Erdrampen fliegen, ist ein Spektakel für sich. Es ist die Art von Unterhaltung, die den primitivsten Instinkt anspricht: den Grossen dabei zu sehen, wie er den Kleinen zermalmt.
Warum lieben wir Monster so sehr?
Ob in der Suppe, in Fossilien, auf dem Spielfeld oder in der Zerstörungsarena – die Figur des Monsters hat eine universelle Anziehungskraft. Vielleicht liegt es an der Angst, vielleicht an der Bewunderung für die rohe Gewalt. Tatsache ist, dass diese Woche ein Fest für alle war, die, genau wie ich, diese Themen lieben. Zur Krönung des Ganzen hinterlasse ich hier eine Liste, was diese "Biester" gemeinsam haben:
- Präsenz: Ob ein 9 Meter langes Meeresungeheuer oder ein 5 Tonnen schwerer Monstertruck – sie beherrschen ihre Umgebung.
- Zerstörungskraft: Godzilla demoliert Städte, der prähistorische Räuber beherrschte die Ozeane. Es ist eine Kraft, die das Normale herausfordert.
- Faszination: Wir bleiben stehen, um zu schauen, zu studieren, zu essen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, weil sie an der Grenze des Möglichen liegen.
Unterm Strich ist es das Wort der Woche: Monster. In all seinen Formen, Grössen und Geschmacksrichtungen dominiert es weiterhin die Vorstellungskraft der Menschen und jetzt auch die geologische Zeitlinie. Und wo wir gerade von Zeit sprechen: Wenn Sie diese Ramen noch nicht probiert haben, dann beeilen Sie sich, denn wie es scheint, warten die echten Monster auf niemanden.