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Lucy Watson: Von «toxischen» Fehden bis zur Schwiegermutter – warum sie unsere Bildschirme und Bücherregale dominiert

Promi-News ✍️ Oliver Hayes 🕒 2026-03-23 05:21 🔥 Aufrufe: 1

Wer in letzter Zeit irgendwo in der Nähe eines britischen Fernsehers oder einer Buchhandlung war, dem ist der Name Lucy Watson sicherlich mit einer kaum zu übersehenden Häufigkeit begegnet. Im einen Moment sorgt sie in einem Reality-TV-Studio für Zündstoff, im nächsten erteilt sie uns Weisheiten in Sachen Inneneinrichtung, und obendrein schlüpft sie noch in eine Rolle in einem klassischen BBC-Krimi. Es ist so etwas wie eine Karriere-Renaissance, und ganz ehrlich: Ich bin absolut dafür zu haben.

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Der neueste Aufruhr kommt von Celebs Go Dating. Wer dachte, der ehemalige Made in Chelsea-Star hätte sich zu einem waschechten Eigenheim-Menschen gemausert, der irrt. Aus dem Set verlautet, dass Lucy nicht einfach nur auf der Suche nach der großen Liebe auftauchte; sie tauchte auf, um kräftig auszuteilen. Ein Insider aus der Produktion sprach von einer «feurigen» Konfrontation mit einem anderen Cast-Mitglied, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben. Es ist diese ungefilterte, kompromisslose Energie, die sie schon zu SW3-Zeiten zum Fanliebling machte. Man kann das Mädchen aus Chelsea holen, aber nicht Chelsea aus dem Mädchen, wie es so schön heißt.

Aber halten wir einen Moment inne, denn es geht hier nicht nur um Reality-TV-Dramen. Die letzten Wochen hat Lucy das seltene Kunststück vollbracht, ein multimedialer Liebling zu werden. Während die Kameras für Celebs Go Dating liefen, setzte sie gleichzeitig noch den Schliff an einem neuen literarischen Projekt. Ihr neuestes Buch, The Home Style Handbook, ist jetzt erhältlich und ist ein weit entfernter Anblick von den kleinlichen Streitereien ihrer Jugend. Es ist ein echter Deep Dive in die Gestaltung eines Raums, der wirklich widerspiegelt, wer man ist, und nicht nur, was auf Instagram im Trend liegt. Für alle, die ihre Reise von der King’s Road bis in die eigenen vier Wände verfolgt haben – die sie mit akribischer Sorgfalt dokumentiert hat – fühlt sich das wie eine natürliche Entwicklung an. Sie hatte schon immer ein Auge dafür, und jetzt teilt sie den Bauplan.

Und wenn Sie das schon für eine unerwartete Wendung halten, dann warten Sie, bis Sie hören, was sie sonst noch so getrieben hat. Da ist eine ziemlich reizende Radio-Geschichte, die derzeit die Runde macht. Lucy hat ihre Stimme einer neuen BBC Radio 4-Fassung mit vollem Cast von Inspector Purbright: Five BBC Radio 4 Full-cast Crime Dramatisations from The Flaxborough Chronicles geliehen. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die Frau, die für ihre Bildschirm-Fehden bekannt ist, steckt jetzt tief in der Welt der klassischen englischen Kriminalliteratur. Das spricht für ihre Bandbreite. In die Welt von Colin Watsons scharfzüngigen, satirischen Kriminalromanen einzutauchen, ist ein mutiger Schritt und zeigt, dass sie sich nicht damit zufrieden gibt, in ihrer Komfortzone zu bleiben.

Natürlich kann man über Lucy’s Wiederaufleben nicht sprechen, ohne den Elefanten im Raum zu erwähnen: die alten Rivalitäten aus Made in Chelsea. Es heisst, die lange schwelenden Spannungen mit gewissen ehemaligen Co-Stars seien in den Klatschspalten wieder aufgeflammt. Für die meisten von uns ist das Schnee von gestern, aber es zeigt, wie gespalten ihre öffentliche Wahrnehmung immer noch ist. Auf der einen Seite die Frau, die auf falsche Freundschaften pfeift und bereit ist, in einer Dating-Show einen Streit anzuzetteln. Auf der anderen Seite die Autorin und Schauspielerin, die leise und heimlich eine Marke aufbaut, die authentisch wirkt und, ich wage es zu sagen, erwachsen.

Was ist also die Quintessenz? Lucy Watson bewegt sich derzeit mit überraschender Anmut zwischen zwei Welten. Man kann ihr Chaos bei Celebs Go Dating erleben, sich ihren Style-Guide für etwas inspirierende Wohnideen schnappen und dann bei Radio 4 für eine Dosis anspruchsvoller Kriminalliteratur einschalten. Das ist ein einzigartiges Trio.

Und warum dieser Spagat so gut funktioniert:

  • Authentizität: Ob sie sich nun streitet oder Ratschläge gibt, sie wirkt nie, als würde sie spielen. Es fühlte sich immer an wie «das ist eben Lucy».
  • Bandbreite: Der Weg von Reality-TV über Inneneinrichtung bis zum Radio-Drama zeigt eine Vielseitigkeit, die den meisten ihrer Zeitgenossen fehlt.
  • Timing: Es herrscht ein grosser Hunger nach Promi-Ratschlägen, die authentisch wirken und nicht nur gesponsert sind. The Home Style Handbook schliesst diese Lücke perfekt.

Man kann sie lieben oder hassen, aber man kann nicht leugnen, dass diese Frau weiss, wie man relevant bleibt, ohne sich zu verkaufen. Vom Agentur-Drama bis zur stillen Befriedigung eines stilvoll eingerichteten Bücherregals (und einer frechen Rolle in einem Radio-Krimi) beweist Lucy Watson, dass es ein Leben nach der Reality-TV-Karriere gibt – und das sieht verdammt stilvoll aus.