Startseite > Unterhaltung > Artikel

Klamydia-Konzert in Vantaa: Totaler Reinfall – Vesku Jokinen gibt seinen Fehler zu | Review & Ratgeber

Unterhaltung ✍️ Mikko "Räkä" Rantalainen 🕒 2026-03-29 12:36 🔥 Aufrufe: 2

So, jetzt ist es also passiert. Die schlimmste Befürchtung vieler Finnrock-Fans hat sich leider bewahrheitet. In Vantaa wartete man auf einen explosiven Tourneestart, doch am Ende war das Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa so eine Nummer, dass man am liebsten sein Geld zurückverlangen würde. Und das ist nicht einmal übertrieben.

Klamydia auf der Bühne

Nachdem ich ein paar Tage durchgeschnauft habe, kann ich sagen: So einen Totalausfall habe ich seit Jahren nicht gesehen. Das Konzert sollte der Startschuss für den neuen Frühling sein, war aber eher ein direkter Absturz in den Sumpf. Vesku Jokinen gab am nächsten Morgen selbst zu, was jeder Anwesende wusste: Er war in einem absolut erbärmlichen Zustand. «Ich war stinkbesoffen und scheisse schlecht», schrieb Jokinen in seiner ehrlichen Art auf seinem Social-Media-Kanal – da gab es nichts hinzuzufügen.

Warum das ganze ein totales Fiasko wurde – die nackte Review

Die Erwartungen waren hoch, doch schon während der ersten Songs wurde die Stimmung vor der Bühne peinlich. Jetzt kommt der Punkt, wo wir die Review zum Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa machen – und die fällt vernichtend aus. Augenzeugen zufolge lallte Vesku nicht nur, sondern das Ganze wurde völlig bekloppt. Er zeigte den Mittelfinger, beschimpfte das Publikum als «Arschlöcher» und zwischendurch lief er einfach von der Bühne, woraufhin seine Bandkollegen ihn holen mussten.

  • Zustand gleich null: Der Sänger gab selbst zu, er habe «wie ein Arschloch Wodka» getrunken und nicht «zivilisiert Wein». Das war in jeder einzelnen Note zu sehen und zu hören.
  • Das Publikum sang für die Band: Es ist kein gutes Zeichen, wenn man die meiste Zeit selbst schreien und singen muss, weil der Frontmann nicht auf den Beinen bleibt oder den Text vergisst.
  • Die Frustration der Band: Die Enttäuschung stand den Musikern ins Gesicht geschrieben. Da steht man als Profi und schaut zu, wie die eigene Frontfrau am Absaufen ist.

Wie kommt man da wieder raus? Ein Ratgeber für Fans und Band

Das war sozusagen «the world's worst tour start», wie Vesku selbst sagte. Aber jetzt reden wir darüber, was man daraus lernt und wie man weitermacht – also wie man das Klamydia-Konzert in Vantaa verarbeitet: sprich, wie diese Katastrophe aufgearbeitet und in Zukunft vermieden wird.

Eines ist sicher: Mit dem Kopf durch die Wand ist keine nachhaltige Strategie. Auch wenn Vesku eine Legende ist und Fehler passieren, die Fans vergessen nicht so schnell, wenn sie 600 Kilometer angereist sind, um sich diese Show anzusehen. Gut, dass für die nächste Nacht in Köyliö im Lallis versprochen wurde, «etwas nüchterner» aufzutreten. Das ist die einzig richtige Richtung.

Meine Empfehlung, also dieser Ratgeber zum Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa, ist klar: Vesku, jetzt demut zeigen, die Biere ausgeben für alle, die deinetwegen so laut geschrien haben, und dann einen so knalligen Set spielen, dass dein ewiger Klassiker-Status erhalten bleibt. Punk is not dead, aber sturzbetrunken auf der Bühne herumzueiern, das ist langsam eine ziemlich tote Nummer.

Zum Schluss muss ich sagen, dass der Abend für viele zwar enttäuschend war, aber es hat auch einen tragikomischen Unterton. Vesku hat es selbst am besten auf den Punkt gebracht: «Ich habe 3000 Konzerte gut gespielt. Wenn jetzt mal ein Fehler passiert, was soll ich denn dazu sagen?» Ja, nichts kann man dazu sagen – aber jetzt den Reinfall vergessen und uns darauf konzentrieren, warum wir Klamydia alle lieben. Das nächste Konzert im Lallis steht unter Druck, aber hoffentlich holen sie dort einen 6:0-Sieg raus.