Klamydias Konzert im "Tulisuudelma" in Vantaa: Eine totale Katastrophe, Vesku Jokinen gibt seinen Fehler zu | Review & Ratgeber
Na gut, da sind wir jetzt also. Die schlimmste Befürchtung vieler Finnrock-Fans ist leider eingetreten. In Vantaa erwartete man einen explosiven Tourstart, aber am Ende war das Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa so eine Nummer, dass man am liebsten sein Geld zurückverlangen würde. Und das ist nicht mal übertrieben.
Nachdem ich ein paar Tage durchgeschnauft habe, kann ich sagen: So einen Chaos-Auftritt habe ich seit Jahren nicht gesehen. Das Konzert sollte der Startschuss für den neuen Frühling sein, war aber eher ein direkter Absturz in den Sumpf. Vesku Jokinen selbst gab am nächsten Morgen zu, was jeder Anwesende wusste: Der Mann war in einem entsetzlichen Zustand. „Ich war verdammt besoffen und ich war verdammt scheiße“, schrieb Jokinen auf seine ehrliche Art auf seinem Social-Media-Kanal – und da gab es nichts hinzuzufügen.
Warum wurde das ein komplettes Fiasko? Hier die direkte Review
Die Erwartungen waren hoch, aber schon während der ersten Songs wurde die Stimmung vor der Bühne unangenehm. Das ist der Punkt, wo man die Review zum Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa schreibt – und das ist harte Kost. Laut Augenzeugen nuschelte Vesku nicht nur, das Ganze wurde völlig verrückt. Es wurden Mittelfinger gezeigt, das Publikum als „Arschloch“ beschimpft, zwischendurch ging Vesku einfach von der Bühne, und seine Bandkollegen mussten ihn holen kommen.
- Die Verfassung war gleich null: Der Sänger selbst sagte, er habe „als Arschloch Kossu gesoffen“ und nicht „zivilisiert Wein“. Das sah und hörte man in jeder einzelnen Note.
- Das Publikum sang für die Band: Es ist kein gutes Zeichen, wenn man den Großteil der Zeit selbst schreien und singen musste, weil der Frontmann nicht auf den Beinen bleiben konnte oder den Text vergaß.
- Die Frustration der Band: Auf den Gesichtern der Musiker war die Enttäuschung deutlich zu sehen. Da steht man als Profi, wenn der eigene Frontmann kurz vor dem Blackout ist.
Wie kommt man da durch? Ein Leitfaden für Fans und Band
Das war sozusagen „the world's worst tour start“, wie Vesku es selbst ausdrückte. Aber jetzt sprechen wir darüber, was wir daraus lernen und wie man handelt – also wie man mit dem Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa umgeht – sprich: wie man diese Katastrophe verarbeitet und in Zukunft vermeidet.
Eines ist sicher: Mit dem Kopf durch die Wand ist keine nachhaltige Strategie. Auch wenn Vesku eine Legende ist und Fehler passieren, die Fans vergessen nicht so schnell, wenn man 600 Kilometer angereist ist, um sich diese Show anzusehen. Zum Glück wurde für die nächste Nacht im Lallikas in Köyliö versprochen, „etwas nüchterner“ aufzutreten. Das ist die einzig richtige Richtung.
Meine eigene Empfehlung, also dieser Leitfaden zum Klamydia-Konzert im Tulisuudelma in Vantaa, ist klar: Vesku, jetzt demütigst du dich, spendierst die Bier für diejenigen, die es ausgehalten haben, für dich zu schreien, und lieferst ein so straffes Set, dass dieser ewige Klassikerstatus erhalten bleibt. Punk is not dead, aber betrunken auf der Bühne herumzutaumeln beginnt eine ziemlich tote Angelegenheit zu sein.
Am Ende muss ich sagen, dass der Abend für viele eine Enttäuschung war, aber es hat auch einen tragikomischen Unterton. Vesku hat es selbst am besten zusammengefasst: „Ich habe 3000 Konzerte gut gemacht. Wenn jetzt mal ein Fehler passiert, was zur Hölle soll man dann machen?“ Na ja, dagegen kann man nichts machen, aber jetzt vergisst man einfach den Flop und konzentriert sich darauf, warum wir alle Klamydia lieben. Das nächste Konzert im Lallikas steht unter Druck, aber hoffentlich holen sie dort einen 6:0-Sieg.