Jodie Foster ist zurück: Darum lieben wir sie noch immer nach all den Jahren
Jodie Foster hat dieses gewisse Etwas. Sie war Teil einer Filmgeschichte, geschrieben mit Blut, Schönheit und purer, schneidender Nervenkraft. Jetzt ist sie wieder im Kino zu sehen, diesmal in einer französischsprachigen Rolle, die uns daran erinnert, warum sie immer noch eine der wenigen Schauspielerinnen ist, die den Moment zum Stillstand bringen. Ich habe ihre Karriere genau verfolgt, und es fällt mir jedes Mal auf, wie nahtlos sie sich zwischen Hollywood-Glamour und europäischem, fast schon verletzlichem Autorenfilm bewegt.
Von Clarice Starling in die Strassen von Paris
Für uns, die wir mit Jodie Foster aufgewachsen sind, ist es unmöglich, den Moment zu vergessen, als sie als FBI-Anwärterin Clarice Starling Hannibal Lecter gegenüberstand. Jodie Foster – Das Schweigen der Lämmer ist nicht nur ein Film, es ist ein Teil unseres kollektiven popkulturellen Erbguts. Diese intensive schauspielerische Leistung setzte einen Massstab für psychologische Thriller, den seither nur wenige erreichen konnten. Wenn ich sie jetzt in einem neuen, zurückgenommenen europäischen Setting sehe, erkenne ich dieselben Nuancen; dieselbe Fähigkeit, Stärke zu vermitteln, ohne die Stimme zu erheben. Das ist eine Erinnerung daran, dass sie nie davor zurückgescheut ist, sich selbst herauszufordern.
Ikonische Momente hinter der Kamera und auf dem roten Teppich
Es sind nicht nur die Rollen, die sie ausmachen. Es ist die Art, wie sie sich selbst präsentiert. Ich erinnere mich gut an die Premiere von «Flightplan» im Jahr 2005. Für diejenigen mit einem geschulten Auge für Details gibt es Bilder von Posterazzi Jodie Foster Marlene Lawston bei der Ankunft zur Flightplan-Premiere im El Capitan Theatre, Los Angeles, CA, Montag, 19. September 2005. Da geht sie, mit einer Selbstsicherheit, die nur jemand haben kann, der vor der Kamera aufgewachsen ist, sich aber nie davon vereinnahmen liess. Genau diese Distanz, diese Kontrolle macht sie so faszinierend.
Und wer kann die klassische Premiere von «The Lookout» vergessen? Es hat etwas Zeitloses an sich, ein Bild wie Posterazzi Jodie Foster bei der Ankunft für die Premiere von The Lookout Poster 16 x 20. Es ist ein eingefangener Moment, in dem sie auf eine gewisse Weise sowohl der Superstar ist als auch diejenige, die von aussen beobachtet. Es sind diese kleinen Einblicke, diese historischen Schnappschüsse, die das Filmefans-Sein so bereichernd machen.
- Die frühe Karriere: Vom Kinderstar in Taxi Driver bis zur Oscar-prämierten Figur in Angeklagt.
- Die Regisseurin: Foster hat ebenso viele Talente hinter der Kamera wie davor, mit Filmen wie Little Man Tate und The Beaver.
- Das Privatleben: Sie ist legendär dafür, ihr Privatleben genau das – privat – zu halten. Eine Seltenheit in einer Branche, die von zu viel Preisgabe lebt.
Warum sie immer noch zählt
In einer Zeit, in der alles von Streamingdiensten und Algorithmen analysiert wird, steht Jodie Foster als eine der letzten echten Filmstars da. Ich habe Leute aus der Branche das Gleiche sagen hören: Fosters Fähigkeit, Projekte auszuwählen, die Bedeutung haben, statt solche, die nur Sichtbarkeit bringen, zeichnet sie aus. Das ist eine seltene Integrität.
Der neue französischsprachige Film ist nur ein weiteres Kapitel in einer Karriere, die immer wieder überrascht. Sie hätte es sich leicht machen können, am Strand zu sitzen und sich auf einfache, kommerzielle Rollen zu stürzen. Stattdessen wählt sie es, neue Sprachen, neue Kulturen, neue Verletzlichkeiten zu erkunden. Und wir, das Publikum, kommen mit auf die Reise. Ob als ikonische Clarice Starling oder als Frau, die durch die Strassen von Paris wandelt – wir wissen: Wenn Jodie Foster auf der Leinwand ist, lohnt es sich, hinzusetzen, das Handy auszuschalten und einfach hinzusehen.