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Trump Zölle: Zahlen wir bald mehr? Der wütende Retro-Hype und ein neuer Streit

Politik ✍️ Lukas Keller 🕒 2026-03-13 06:33 🔥 Aufrufe: 2
Jamieson Greer, US-Handelsbeauftragter, leitet Untersuchung ein

Es gibt diese Themen, die einen einfach nicht loslassen. Wie ein Kaugummi unter dem Schuh. Donald Trumps Zollpolitik ist so ein Thema. Gerade wenn man denkt, jetzt beruhigt sich die Lage, kommt der nächste Paukenschlag. Und dieses Mal hat der ganze Spass sogar einen Retro-Touch und bringt die Leute auf witzige T-Shirts. Aber der Reihe nach.

«Zahlen Sie gerne mehr für Dinge?» Der neue Humor-Trend

Ihr kennt das sicher: Man scrollt durchs Netz und plötzlich poppt ein Shirt auf mit der Aufschrift: «Zölle? Zahlen Sie gerne mehr für Dinge?» und ein Konterfei von Trump aus den 70ern, mit witzigem Filter drüber. Das ist der neueste Schrei, der Funnyfits70-Hype. Die Leute haben offenbar genug von den ganzen Analysen und Expertenrunden. Sie reagieren jetzt mit Galgenhumor. Ein Baggyfit-Shirt für die Frauen, ein Classic-Cut für die Männer – und schon wird der Frust über die erhöhten Preise zum modischen Statement. Ich muss sagen, der Spruch «Zahlen Sie gerne mehr für Dinge?» trifft den Nagel auf den Kopf. Denn am Ende des Tages sind wir es doch, die an der Kasse stehen und bluten.

Von Gaza bis Mexiko: Trumps Zoll-Roulette

Während sich die Memes und lustigen Retro-Shirts verbreiten, kocht die Politik hinter den Kulissen weiter. Da wäre zum einen die kuriose Idee, die Preise für Gaza durch Zölle zu erhöhen. Eine Ankündigung, die selbst eingefleischte Republikaner die Augen reiben liess. Und dann ist da natürlich das ewige Hin und Her mit Mexiko. Mal droht er mit der kompletten Zerstörung der Handelsbeziehungen, mal wird wieder verhandelt. Es ist dieses Hin und Her, dieses «Commander-In-Swing»-Gefühl, das die Leute auf den Plan ruft. Die Funnyfits70-Community feiert es mit sarkastischen Kommentaren und Bildern, die Trump wie einen wütenden Retro-Golfspieler aussehen lassen, der gerade sein eigenes Loch zuschüttet.

Der Ernst der Lage: Was gerade wirklich läuft

Lassen wir den Humor aber kurz beiseite und schauen auf das, was gerade handfest passiert. Die Stimmung in den USA selbst ist nämlich alles andere als lustig. Mehrere Bundesstaaten laufen Sturm gegen die Zollpolitik. Sie gehen gerichtlich dagegen vor, weil die ersten Betriebe schon zittern und die Landwirte ihre Produkte nicht mehr loswerden. Der Ärger ist riesig, und er ebbt nicht ab.

Parallel dazu arbeitet die US-Behörde CBP (Customs and Border Protection) unter Hochdruck an einem neuen System. Es geht um Zollerstattungen. Insiderkreisen zufolge soll dieses neue System in 45 Tagen bereit sein. Ein bürokratischer Akt, der zeigt, wie sehr das bisherige System ins Stocken geraten ist. Firmen, die zu Unrecht oder zu viel gezahlt haben, sollen ihr Geld zurückbekommen – zumindest in der Theorie. Die Praxis wird zeigen, ob die Maschine rechtzeitig läuft.

Freitag kommt die Vorentscheidung

Und dann ist da noch ein weiteres Datum, das man sich im Kalender anstreichen sollte: Freitag. Da fällt eine Vorentscheidung über die Rückzahlung von Zöllen. Es geht um einen Streit, der vor neuen Hürden steht. Sollten die Firmen Recht bekommen, könnte das ein Präzedenzfall sein und die Büchse der Pandora öffnen. Es geht um Milliarden, die bereits bezahlt wurden und jetzt zurückgefordert werden. Die Aufregung ist riesig, und alle Augen sind auf diesen Freitag gerichtet.

Was diese ganze Chose für uns in der Schweiz bedeutet

Jetzt fragt ihr euch vielleicht: «Was geht mich das in Bern, Zürich oder Basel an?» Mehr, als ihr denkt. Die USA sind einer unserer wichtigsten Handelspartner ausserhalb Europas. Wenn dort die Zölle steigen, trifft das auch unsere Exporteure. Von der Maschinenindustrie bis zur Pharmabranche – sie alle spüren die Unsicherheit. Und wenn die US-Wirtschaft schwächelt, weil der Handel ins Stocken gerät, dann bleiben auch bei uns die Aufträge aus. Die lustigen Shirts mit dem Retro-Trump sind das eine, die Zerstörung von Existenzen das andere. Die Lage ist volatil, und man weiss nie, was als nächstes aus dem Weissen Haus kommt.

  • Neue Systeme: Die CBP arbeitet fieberhaft an Zollerstattungen – ein Zeichen für das Chaos.
  • Rechtliche Schritte: US-Bundesstaaten klagen gegen die Zölle – der innenpolitische Druck wächst.
  • Vorentscheidung am Freitag: Ein wegweisender Fall könnte die Rückzahlung von Milliarden bedeuten.
  • Humor als Ventil: Die Funnyfits70-Bewegung zeigt, wie die Bevölkerung den Frust verarbeitet.

Bleibt also dran. Die nächsten Tage werden zeigen, ob der Commander-In-Swing weiter zuschlägt oder ob die Vernunft doch noch einkehrt. Bis dahin: Vielleicht ist ja das eine oder andere lustige T-Shirt eine Möglichkeit, dem Ganzen mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Zahlen wir gerne mehr für Dinge? Nein, sicher nicht. Aber wir können wenigstens darüber lachen. Oder?