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Die verfluchte Wohnung von Claude François in Paris steht wieder zum Verkauf: Die unglaubliche Geschichte von Cloclos letzter Zuflucht

Leute ✍️ Sophie Martin 🕒 2026-03-11 13:45 🔥 Aufrufe: 1

Die verfluchte Wohnung von Claude François in Paris

Es gibt Orte, die scheinbar eine zu schwere Last tragen, um bewohnt zu werden. Dieser hier, versteckt im 16. Arrondissement von Paris, gehört dazu. Die Wohnung, in der Claude François, der legendäre Cloclo, seine letzten Stunden verbrachte, ist gerade wieder auf dem Immobilienmarkt aufgetaucht. Erst vor fünf Monaten verkauft, sucht dieses geschichtsträchtige – und geheimnisumwobene – Objekt bereits einen neuen Eigentümer. Eine Neuigkeit, die im Mikrokosmos der Fans des Idols der 70er Jahre wie eine Bombe einschlug.

Die vier Wände, die Cloclos Ende sahen

Für Nostalgiker ist dies keine gewöhnliche Wohnung. Es ist das Heiligtum, in dem der Sänger von Alexandrie Alexandra am 11. März 1978 verstarb, als er beim Wechseln einer Glühbirne einen Stromschlag erlitt. Seitdem, das werden Ihnen die Anwohner bestätigen, haftet diesem Domizil am Boulevard Exelmans eine seltsame Aura an. Aber nicht nur der Tod des Künstlers nährt die Legende. Im Viertel erzählt man sich, dass danach drei Menschen unter ungeklärten Umständen dort ums Leben kamen. Geschichten, die sich die Alteingesessenen leise zuflüstern, fast wie um den Fluch zu bannen.

Ein Immobilienfluch?

Was die Gemüter bewegt, ist die Häufung der Tragödien. Seit dem Tod von Cloclo hat die Wohnung mehrmals den Besitzer gewechselt, und jedes Mal schien das Schicksal seine Hand im Spiel zu haben. Die letzte Episode: der Blitzverkauf im letzten Herbst. Der Käufer, ein Geschäftsmann und Fan französischer Chansons, ist letztendlich nie eingezogen. Die Immobilienmakler der Gegend, die die Adresse oft verschweigen, sprechen von einem Objekt, das "schwer zu platzieren" sei. Nicht wegen des Preises, sondern wegen dieses hartnäckigen Gerüchts eines verfluchten Hauses.

Claude François' Sohn, der Hüter des Erbes

In dieser Geschichte taucht der Name Claude François Jr. immer wieder auf. Der älteste Sohn des Stars, heute Musiker und Produzent, ist im Schatten dieses Dramas aufgewachsen. Auch wenn er nie offiziell versucht hat, die väterliche Wohnung zurückzukaufen, spürt man seine Verbindung zu dieser Vergangenheit. Vielleicht bewahrt er lieber das Bild des lebenden Vaters in Erinnerung als dieses in der Tragödie erstarrte Ambiente. Er bleibt der diskrete Hüter eines Erbes, das Tausende von Fans weiterhin verehren.

Und was ist mit den anderen Jean-Claudes?

Man kann diesen Nachnamen nicht erwähnen, ohne zu schmunzeln: Claude, ein Vorname, der Glück zu bringen scheint … oder auch nicht. Man denkt natürlich an Jean-Claude Van Damme, die Muskelmasse aus Brüssel, der ebenfalls Höhen und Tiefen erlebte. Oder an Jean-Claude Carrière, den Lieblingsdrehbuchautor von Buñuel, der sicherlich gerne ein Drehbuch über dieses verfluchte Anwesen geschrieben hätte. Eines ist sicher: Sollten diese beiden jemals den Weg zu dieser Immobilie finden, wäre die Mischung explosiv. Aber vorerst halten sie sich weise von der Hauptstadt fern.

Patrice Leconte, der Regisseur, der alles verfilmen könnte

Wer wäre besser geeignet als Patrice Leconte, um diese Geschichte fürs Kino zu adaptieren? Der Regisseur der Bronzés hat oft mit dem Seltsamen und Tragischen geliebäugelt (Die Frau auf der Brücke). Mit einem solchen Stoff würde er einen Psychothriller drehen, in dem die Stadt Paris ihre eigene Rolle spielt. Man stellt sich schon vor, wie die Kamera an den Haussmann'schen Gebäuden entlanggleitet, bevor sie auf dieser unscheinbaren Fassade verharrt, hinter der sich so viele Geheimnisse verbergen. Ein Film, den Cloclos Fans wie eine Pilgerreise besuchen würden.

Wer traut sich?

Nun, da das Inserat wieder aufgetaucht ist, ist die Frage in aller Munde: Welcher ahnungslose – oder mutige – Käufer wird es wagen, sich in diesem Nest voller Erinnerungen niederzulassen? Die abergläubischen Pariser lachen gequält: "Man müsste die Räume vielleicht segnen lassen, bevor man eintritt." Andere, pragmatischere, sehen eine goldene Gelegenheit für ein Museum oder eine Stiftung, die Claude François gewidmet ist. Bis dahin wartet die Wohnung auf ihren neuen Eigentümer. Und wenn sie sprechen könnte, hätte sie sicherlich Geschichten zu erzählen, die selbst Jean-Claude Van Damme eine Gänsehaut bereiten würden.

Wissenswertes über dieses aussergewöhnliche Objekt:

  • Lage: 16. Arrondissement, in der Nähe des Stade Roland-Garros.
  • Fläche: ca. 120 m², mit Blick auf den Innenhof und Garten.
  • Geschichte: Letzter Wohnsitz von Claude François, verstorben 1978.
  • Gerüchte: Drei verdächtige Todesfälle nach dem des Sängers.
  • Verfügbarkeit: Seit März 2026 wieder zum Verkauf.

Eines ist sicher: Diese Wohnung wird weiterhin für Gesprächsstoff sorgen, ob ihr neuer Eigentümer nun ein Star oder ein Unbekannter ist. Und wir bleiben dran, wie Freunde an einem Pariser Strassencafé-Tisch, bereit für die nächste Wendung in dieser aussergewöhnlichen Immobilien-Saga.