Burger King im Auge des Sturms: Vom Salat-Skandal zu den Frühstücks-Sandwiches nach dem Pi-Tag
Gestern, am 14. März, ist die Welt wegen des Pi-Tags völlig ausgerastet. Soziale Medien voller Kuchenfotos, Angebote für 3,14 Euro in Cafés rund um den Globus und Mathe-Memes, wo man hinsah. Doch während die Geometrie-Fans ihren Stück Kuchen verschlangen, ging es in der Fastfood-Welt alles andere als ruhig zu. Denn wenn ein Name in den letzten Stunden für Gesprächsstoff gesorgt hat, dann ist es Burger King. Und zwar nicht wegen ihrer runden Burger.
Es stellt sich heraus: Gerade als wir Nerds die mathematische Konstante feierten, brach bei der Fastfood-Kette der Salat-Skandal aus. Ja, richtig gelesen. Was mit ein paar vereinzelten Kommentaren begann, hat sich zu einem kleinen viralen Erdbeben entwickelt: Kunden verschiedener Filialen haben Bilder von welkem Salat, merkwürdigen Flecken und in einem Fall sogar von einem Krabbeltier geteilt, das über ein Blatt spazierte. Interne Quellen des Unternehmens haben durchsickern lassen, dass man der Sache nachgehe und Qualität oberste Priorität habe, doch die Memes über den Salat "mit extra Protein" machen bereits die Runde.
Das Frühstück, der große Unbekannte
Und mitten im grünen Sturm dürfen wir nicht vergessen, dass Burger King für viele immer noch der König der Morgenstunden ist. Denn vor der Zahl Pi und dem umstrittenen Salat gab es die Frühstücks-Sandwiches von Burger King. Diese Kombination aus Ei, geschmolzenem Käse, Würstchen oder Bacon, eingeschlossen in einem Brioche oder Croissant, die den Schlaf (und den Hunger) vertreibt.
Ausgerechnet an einem Tag wie heute, dem 15. März, an dem viele Verkaterte vom Kuchen etwas Herzhaftes zum Start in den Tag brauchen, werden diese Sandwiches zur Star-Option. Allerdings: Da der Salat unter Verdacht steht, sollte man das Frühstück besser ohne diese extra Grünbeilage bestellen. Denn obwohl sich der Skandal um die Burger dreht, breitet sich das Misstrauen aus wie warme Butter.
Was du wissen solltest, bevor du morgen zu Burger King gehst
- Der Kern des Skandals: Die Beschwerden konzentrieren sich auf schlecht gewaschenen Salat und welke Blätter; in Extremfällen auf unerwünschte Mitbewohner. Das Unternehmen versichert, seine Lieferanten zu überprüfen.
- Das Frühstücks-Highlight: Der Croissan'wich bleibt der unangefochtene Favorit, aber der Breakfast Muffin mit Würstchen und das French Toast Sandwich liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den morgendlichen Spitzenplatz.
- Kurzfristige Promos: Obwohl die Angebote zum Pi-Tag gestern endeten, hängen in einigen Filialen immer noch Schilder mit der 3,14. Einfach an der Kasse nachfragen, vielleicht hat man ja Glück.
Tatsache ist: Der Salat-Skandal kommt für Burger King zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, genau dann, wenn der Wettbewerb drückt und die Verbraucher besonders sensibel auf Lebensmittelhygiene reagieren. Aber wenn die Marke eines hat, dann ist es Stehvermögen. Wie guter Wein (oder ein schlechter Witz) lösen sich solche Probleme meist nach ein paar Tagen in Luft auf. In der Zwischenzeit werden die Liebhaber seiner Frühstücks-Sandwiches weiterhin um acht Uhr morgens Schlange stehen, allerdings vielleicht den Burger ohne Salat bestellen.
Und du, traust du dich nach dem Skandal an das Burger King-Frühstück oder wartest du lieber, bis sich der Sturm gelegt hat? Wie auch immer, die Zahl Pi ist jetzt Geschichte und der Salat, leider, auch.