Alan Davies gewährt in James Martins «Saturday Morning» seltene Einblicke in seine Ehe mit Katie Maskell
Es gibt Gesichter, die im britischen Fernsehen so selbstverständlich sind wie die gute Stube, und Alan Davies ist ganz sicher eines davon. Der schlagfertige Komiker, bekannt als titelgebender Detektiv in Jonathan Creek und für seine unendlichen Anekdoten in QI, schaute am Wochenende bei James Martin’s Saturday Morning vorbei. Und wie es seine Art ist, brachte er nicht nur ein Rezept mit, sondern auch eine gehörige Portion Charme, ein paar Lacher und – am interessantesten – echte Einblicke in sein Leben abseits der Kameras mit seiner Frau, der Kochbuchautorin Katie Maskell.
Ein Blick hinter die Kulissen der Davies-Maskell-Familie
Für einen Mann, der vom Reden lebt, ist Davies erstaunlich verschwiegen, was sein Zuhause angeht. Er und Katie sind seit 2007 verheiratet, und während sie in der Food-Szene ein bekannter Name ist – sie schrieb für den Waitrose Food-Titel und arbeitete mit einigen der Grössten der Branche –, pflegt das Paar selten das klassische «Showbusiness-Ehe»-Image. Umso erfrischender war sein Auftritt auf James Martins Sofa. Bei ein paar lockeren Sprüchen und dem, was Martin gerade in der Küche zauberte, verriet Alan, wie bei ihnen der Alltag funktioniert: gutes Essen, gegenseitiger Respekt und eine gesunde Portion, sich nicht zu ernst zu nehmen. Genau diese unaufgeregte Häuslichkeit, die man von einem Mann erwartet, dem eine gute Pointe schon immer wichtiger war als der rote Teppich.
Von Jonathan Creek bis Houdini: Eine Karriere im Wandel
Natürlich kommt man bei einem Gespräch mit Alan Davies nicht um seine Arbeit herum. Zurzeit hat er mehr Eisen im Feuer denn je. Seine Dave-Talkshow, Alan Davies: As Yet Untitled, ist nach wie vor ein Glanzlicht für alle, die Komikern gerne einfach so beim... Reden zuhören. Das Format ist wunderbar simpel: Er lädt ein paar Komiker-Kollegen zum Abendessen ein und lässt die Kamera laufen. Es fühlt sich genau so an, wie es ist: Ein Typ, der mit seinen Kumpels lacht, und wir dürfen zufällig mithören.
Dann gibt es die andere Seite der Medaille. Vor ein paar Jahren tauchte er für The Magic of Houdini with Alan Davies in die Welt der Entfesselungskunst ein, eine Dokumentation, die zeigt, dass er mehr als nur humorvoll ist – da ist echte Neugier. Und wer ein gutes Gedächtnis hat, erinnert sich vielleicht an Ruby mit Alan Davies, eine reizende Serie, in der er mit der unnachahmlichen Ruby Wax durch Amerika reiste. Es spricht für den Mann, dass er mühelos von surrealer Komödie zu seriösen Geschichtsdokus wechseln kann.
Warum wir einfach nicht genug von ihm kriegen
Ein Teil von Alans anhaltender Beliebtheit ist, dass er nie versucht hat, jemand anderes zu sein. Ob er nun für die BBC Rätsel löst oder nur samstags in einer Kochsendung plaudert – er hat diese Wärme und Bodenständigkeit, die man nicht vortäuschen kann. Hier ist eine kleine Übersicht, warum er immer noch zu den Lieblingen der Nation gehört:
- Der Typ von nebenan: Er lacht über seine eigenen Fehler, ist ein bisschen schusselig und wirkt wie jemand, mit dem man gerne ein Bier trinken gehen würde.
- Die Bandbreite: Er meistert Sitcoms, Panel-Shows, Dokus und sogar leichte Unterhaltung, ohne mit der Wimper zu zucken.
- Die Beständigkeit: Von Jonathan Creek in den 90ern bis zu QI heute ist er seit drei Jahrzehnten eine Konstante auf unseren Bildschirmen.
- Die Privatsphäre: Indem er seine Ehe mit Katie aus der Klatschpresse heraushielt, liess er seine Arbeit für sich sprechen – was diese seltenen Momente, in denen er sich doch öffnet, umso besonderer macht.
Was kommt als Nächstes für den Mann mit den vielen Talenten?
Wenn sein Gespräch mit James Martin ein Indikator ist, dann macht Davies keinen Gang runter. Es wird über weitere As Yet Untitled-Specials gemunkelt, und es heisst, er habe an etwas Neuem gekritzelt – aber typisch Alan, er hält sich bedeckt, was die Details angeht. Eines ist sicher: Ob er nun ein viktorianisches Mystery löst oder nur Geschichten über die Küchentheke austauscht – wir werden zusehen. Schliesslich ist in einer Welt voller auffälliger Influencer und inszenierter Dramen eine Portion ehrliche, witzige Bodenständigkeit unbezahlbar.