AXA Ladies 2026: Spannender Kampf um die Spitze! Exklusive Analyse vor der finalen Runde
Der UMK Country Club in Miyazaki, ein traditionsreicher Platz. Hier entscheidet normalerweise das Lesen des Winds über Sieg oder Niederlage, doch in diesem Jahr hat sich bei der AXA Ladies 2026 ein Kampf entwickelt, der weit mehr bietet. Nach der dritten Runde teilen sich Miyuu Iwai und Yuna Nishimura mit insgesamt 11 unter Par sensationell die Führung. Direkt dahinter, nur einen Schlag zurück, lauert die "Königin" Sakura Kogure, und Ai Miyazato folgt mit zwei Schlägen Rückstand – eine Führungsliste, die an ein Match-Race aus dem Bilderbuch erinnert.
Der Höhepunkt des Tages war eindeutig das Score-Spiel auf den hinteren Bahnen. Am Vormittag war der Wind noch so stark, dass alle mit einem zähen Golf-Tag rechneten. Doch sobald sich der Wind am Nachmittag legte, entbrannte ein erbitterter Kampf um Birdies unter den Spitzenspielerinnen. Besonders beeindruckend war das Putten von Iwai. Auf diesen schnellen Grüns, wie sie immer wieder die richtige Linie fand und versenkte, schien sie sich selbst zuzusprechen: "Jetzt einfach ruhig bleiben." Es war mitreißend, das mitzuverfolgen.
Nishimura hingegen zeigte sich mit dem Driver in Bestform. Ihre Fairway-Trefferquote war heute extrem hoch, was ihr das zweite Spiel erleichterte. Besonders bemerkenswert war, wie sie nach einem Bogey auf Bahn 17 direkt auf Bahn 18 zurückschlug. Diese Stärke, sich einen Birdie zurückzuholen, zeugt genau von der Mentalität einer Sieganwärterin.
"Spielweise" und "Rückblick": Wie verfolgt man die AXA Ladies 2026 am besten?
Kommen wir nun zur finalen Runde von morgen. Ehrlich gesagt, wenn man den bisherigen Turnierverlauf betrachtet, kann jede gewinnen. In diesem Sinne möchte ich einen kleinen "Guide" teilen, um den vollen Reiz dieses Turniers – die AXA Ladies 2026 – zu entfalten, untermalt mit dem Gefühl vor Ort.
Zunächst habe ich drei Punkte herausgegriffen, die ihr unbedingt im Auge behalten solltet:
- Windrichtung und das Taktieren bei der Schlägerwahl: Den wahren Charakter dieses Platzes erlebt man in dem Moment, wenn sich der Wind dreht. Für morgen ist starker Wind ab dem Vormittag vorhergesagt. Haltet Ausschau nach Szenen, bei denen selbst durch den Bildschirm die Gespräche mit den Caddies spürbar sind.
- Die Explosivkraft der "Größe" Ai Miyazato auf den letzten Bahnen: Miyazato startet morgen mit zwei Schlägen Rückstand. Ihr Eisenspiel war heute etwas ungenau, aber ihr Kurzspiel rettete sie. Diese Erfahrung wird am letzten Tag garantiert ihre Wirkung entfalten. Alle eingefleischten Fans wissen: An einem Sonntag ist Miyazato noch einmal ein ganz anderes Kaliber.
- Sakura Kogures "geduldiges Golf": Rang drei, nur einen Schlag hinter den Führenden. Ihre wahre Stärke liegt nicht darin, das Tempo zu erhöhen und Scores zu machen, sondern darin, selbst bei Fehlern kein Doppel-Bogey zu kassieren. Sollte morgen in der ersten Hälfte jemand nachgeben, könnten wir sehen, wie sie sich still und heimlich an die Spitze setzt.
Schaut man sich das heute am Platz verteilte Programm an, scheint die Zuschauerzahl seit dem ersten Tag die höchste der letzten fünf Jahre zu sein. Das ist verständlich. Es war ein Tag, der mir einmal mehr vor Augen führte, wie sehr der Schwung der JLPGA von den Veteranen und den jungen Spielerinnen gemeinsam getragen wird.
"Tipps für morgen": Geheimtipps von Profi-Zuschauern
Für alle, die vor Ort sind, habe ich noch einen kleinen "How-to-use"-Tipp. Hört bei der finalen Runde morgen einmal genau hin, wenn die Spielerinnen miteinander sprechen – das sieht man im TV nicht. Besonders im letzten Flight sind Iwai und Nishimura Rivalinnen, die im Alter nah beieinander liegen. Während des Spiels sind sie konzentriert, aber der Handschlag nach der Runde wird sicher besonders herzlich sein.
Für alle, die zu Hause vor dem Fernseher mitfiebern, empfehle ich, parallel die Liveticker spezialisierter Medien zu verfolgen und auf Details wie "Grüns in Regulation" oder "Putts pro Runde" zu achten. So überträgt sich diese besondere Spannung, die reine Zahlen nicht wiedergeben können, direkt durch den Bildschirm.
Am Ende ist dieses Turnier, die AXA Ladies 2026, eines, bei dem es nicht nur um das "Ergebnis" des Sieges geht, sondern vielmehr darum, den "Prozess" dahin zu genießen. Für die letzte Runde morgen ist zwar kein Regen in Sicht, aber der Wind wird wohl wieder tückisch sein. Trotzdem bin ich überzeugt, dass diese Spielerinnen ein Drama liefern werden, das all unsere Erwartungen übertrifft.
Heute Abend übten die Spielerinnen lange auf dem Putting-Grün. Sie werden noch bis zum Erlöschen der Lichter auf der Übungsanlage ihre Bilder im Kopf gehabt haben. Wer wird morgen um 18 Uhr ganz oben auf dem Siegerpodest stehen? Schon der Gedanke daran sorgt für unendliche Vorfreude.