Blutiger Start: Taiex stürzt um über 2000 Punkte ab! Wie sichern Sie Ihr Depot im Nahost-Krieg? So erkennen Sie Wendesignale & nutzen die richtigen Tools
Für alle, die in Taiwan in Aktien investieren, war dieser Montag wohl ein ziemlich düsterer Tag. Schon am Morgen, als man die Handelssoftware öffnete, konnte man seinen Augen nicht trauen. Der Taiex (Taiwan Weighted Index) verzeichnete ein explosives Minus von über 2000 Punkten, durchbrach dabei mühelos die Marke von 32.000 Punkten und fiel zwischenzeitlich auf 31.529 Punkte. Bei einem solchen Einbruch geht nicht nur Anfängern, sondern selbst einem alten Hasen wie mir, der seit zwanzig Jahren im Markt ist, das Herz in die Hose.
Ölpreis als Brandbeschleuniger! Wer steckt wirklich hinter dem Schwarzen Montag?
Der Ursprung des heutigen Börsenkrachs liegt letztlich in zwei Worten begründet: Krieg. Die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten haben die internationalen Ölpreise regelrecht explodieren lassen. Die Futures für West Texas Intermediate und Brent Crude schossen heute Morgen um über 20% in die Höhe und durchbrachen mühelos die 110-Dollar-Marke. Das hat fatale Folgen: Der Markt sorgte sich bereits um die US-Inflation und enttäuschende Arbeitsmarktdaten. Nun verstärkt der steigende Ölpreis den Inflationsdruck zusätzlich und droht, die Konjunktur abzukühlen – das Gespenst der Stagflation taucht wieder auf.
Die schlechte Stimmung vom Freitag in den USA schwappte direkt nach Asien über. Die Börsen in Japan und Korea erlebten am Morgen ein wahres Blutbad mit Verlusten von 7% oder 8%, und auch unser Taiex konnte sich diesem Sog nicht entziehen. Allen ist klar: Das ist nicht nur ein Problem des taiwanesischen Marktes, sondern eine handfeste Vertrauenskrise des internationalen Kapitals.
Sogar TSMC schwächelt – Bei welchen Aktien hat es Sie erwischt?
Selbst der Schwergewichts-Champion TSMC (2330-TW) konnte sich heute nicht stemmen und fiel zeitweise auf 1.800 TWD, was den Gesamtmarkt erheblich belastete. Die drei großen IC-Substrat-Helden – Unimicron, Kinsus und Nanya PCB – die in letzter Zeit noch glühend heiß gelaufen waren, liegen heute ebenfalls flach und sind regelrecht an den unteren Limits angekettet.
Darunter ist eine Aktie, die vielleicht nicht jedem geläufig ist, aber für so manchen Anleger ein schmerzhafter Verlust: die der Taiwan Star Tech Corporation (3265). Auch hier erreichte uns heute die Hiobsbotschaft, dass die Aktie mit einem Minus von 10% am unteren Limit bei 124,50 TWD feststeckte. Ein Blick auf die Fundamentaldaten zeigt, dass das Unternehmen eigentlich ganz solide dasteht. Der kürzlich gemeldete Gewinn pro Aktie (EPS) für das letzte Jahr lag bei 5,48 TWD, und man plante eine Dividende von 4,1 TWD. Aber wenn Panik um sich greift, kennt der Markt keine Gnade. Da wird erstmal verkauft, egal wie gut die Basis ist. Solche irrationalen Ausverkäufe sind der wahre Test für die Nervenstärke der Anleger.
Was jetzt tun? Zwei Schlüsselsignale für die Trendwende aus Expertensicht
Bei einem tiefroten Markt ist es besser, einen kühlen Kopf zu bewahren, als in Panik zu verkaufen. Hier sind zwei mehrheitsfähige Einschätzungen aus dem Markt, die ich Ihnen zur Orientierung mitgeben möchte:
- Schlüssel 1: Hält die Unterstützungslinie des gleitenden 100-Tage-Durchschnitts (um 31.000 Punkte)? Markterfahrene gehen davon aus, dass die aktuelle Korrektur hauptsächlich auf die überhitzte Marktlage und die geopolitischen Spannungen zurückzuführen ist. Die erste wichtige Unterstützung, die es zu beachten gilt, liegt in der Nähe des gleitenden 100-Tage-Durchschnitts. Wenn dieser hält, gibt es zumindest kurzfristig eine Chance auf Stabilisierung und eine Verschnaufpause.
- Schlüssel 2: Wann ist die Bereinigung der Margin-Kredite (Lombardkredite) abgeschlossen? Das ist der zweite wichtige Punkt. Es gibt einen Börsenweisheit: "Solange die Bullen nicht kapitulieren, ist das Ende der Fallbewegung nicht erreicht." Die ausstehenden Margin-Kredite sind immer noch auf einem hohen Niveau. Es braucht wahrscheinlich noch eine weitere panikartige Bereinigungswelle, um diese spekulativen Positionen aus dem Markt zu spülen. Erst wenn die ausstehenden Kredite um weitere 30 bis 40 Milliarden TWD gesunken sind, stehen die Chancen für eine anständige Erholung besser.
Kurz gesagt: Wir warten jetzt darauf, dass sich der "Preis" stabilisiert und dass die "Margin-Kredite" liquidiert werden. In solchen Momenten ist es besser, sich vorzubereiten und sein Handwerkszeug zu ordnen, anstatt planlos zu handeln.
Überlebensnotwendig im Chaos! Diese Tools gehören auf Ihr Smartphone
An einem Tag mit so heftigen Ausschlägen wie heute kommt man mit bloßem Auge nicht hinterher. Da sind gute Helfer auf dem mobilen Endgerät Gold wert. Ich habe festgestellt, dass einige Apps im Markt gerade jetzt besonders viel diskutiert werden, da ihre Funktionen in diesem Umso wichtiger erscheinen:
Echtzeit-Tracking für präzises Handeln
Für alle, die gerne kurzfristig oder als Daytrader unterwegs sind, ist Geschwindigkeit alles. Apps wie "Aktienkanal König - Version 1.6.3 - iOS", die auf Kanäle und Schnelligkeit setzen, oder "Aktienkurzzeit-Krieger - Version 1.29.3 - iOS", das speziell für Ultra-Kurzzeit-Trader entwickelt wurde, machen in einem solchen Umfeld den entscheidenden Unterschied aus. Wer einen umfassenden Blick auf US- und taiwanesische Aktien werfen möchte, für den ist "iWow - Entdecke Schätze: Echtzeit US-TW Aktien App - Version 3.8.7 - iOS" eine gute Wahl, um die globalen Geldströme im Auge zu behalten.
Depot-Controlling ist wichtiger als schnelles Traden
Ich, Ah She, möchte aber auch daran erinnern: So wichtig Ein- und Ausstiege sind, die Verwaltung des Depots ist noch grundlegender. Viele Freunde kaufen wild Aktien, haben aber keine Ahnung, ob sie wirklich Gewinn oder Verlust machen, und wie hoch die Rendite eigentlich ist. Da sind Depot-Apps wie "Einfaches Aktien-Tagebuch - Verfolge jederzeit deine Gewinne/Verluste - Version 1.1.1 - iOS" enorm nützlich. Sie helfen, jedes einzelne Handelsergebnis präzise zu berechnen, inklusive Gebühren und Steuern. So verstehen Sie nicht nur, wo Sie ein- und aussteigen, sondern sehen auch Ihre tatsächliche Performance klarer. Denn: Am Markt zu überleben, ist wichtiger, als schnell zu verdienen.
Wartet der Nationale Stabilisierungsfonds? Die nächsten Schritte der Regierung
Bei einem so heftigen Tageseinbruch fragen sich viele natürlich, ob der Nationale Stabilisierungsfonds eingreifen wird. Nach aktuellen Informationen hält sich der Fonds eher bedeckt. Man wolle die Lage erstmal eine Weile beobachten, heißt es. Aber falls es zu einem irrationalen, ungeordneten Absturz kommen sollte, schließe man nicht aus, eine Sondersitzung einzuberufen, um über Maßnahmen zu beraten. Das ist eine klare Ansage: "Aktuell steigen wir nicht ein, aber übertreibt es nicht." Kurzfristig muss der Markt also erstmal selbst seinen Boden finden.
Auch wenn dieser Einbruch heute wehtut, kann man ihn auch als eine Art Belastungstest sehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Qualität Ihrer Depotwerte zu überprüfen, schwache Titel abzustoßen und gute zu behalten, und halten Sie Ihre Werkzeuge bereit. Der Markt wird immer da sein. Nur wer gut vorbereitet ist, wird langfristig bestehen. Kopf hoch!