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Noa Vahle spricht offen über MDMA: "Beim ersten Mal fand ich es großartig" – und Merel Ek reagiert

Unterhaltung ✍️ Max van der Meer 🕒 2026-03-25 10:17 🔥 Aufrufe: 2

Noa Vahle

Sie ist die Tochter von Linda de Mol, aber inzwischen steht sie als Sportreporterin vollkommen auf eigenen Beinen. Noa Vahle weiß wie kaum eine andere, wie man die harte Realität der Medienwelt mit der Rasanz auf dem Fußballplatz kombiniert. Doch diese Woche überrascht sie Freund und Feind mit einer Aussage, die niemand kommen sah. In einem offenherzigen Interview spricht sie erstmals ausführlich über ihre Erfahrungen mit Substanzen – und insbesondere über jenes eine Mal, als sie Ecstasy nahm.

„Beim ersten Mal fand ich es großartig, am nächsten Tag wollte ich nicht mehr leben“

Normalerweise kennen wir Noa von ihren scharfsinnigen Analysen an der Seitenlinie beim Frauenfußball oder als Tochter, die sich gelegentlich eine hitzige Diskussion mit ihrer Mutter nicht scheut. Jetzt zeigt sie eine andere Seite. Völlig ungeniert erzählt sie von dem ersten Mal, als sie eine Tablette nahm. „Ich fand es großartig“, sagt sie ehrlich. „Es war ein Abend voller Euphorie, alles fühlte sich leicht und gut an. Aber am nächsten Tag ... da wollte ich einfach nicht mehr existieren.“ Dieser Kater, sowohl körperlich als auch mental, hat ihr eine Lektion erteilt, die sie so schnell nicht vergessen wird.

Gen diese rohe Ehrlichkeit ist es, die Noa Vahle bei der jüngeren Generation so nah am Puls der Zeit sein lässt. Sie romantisiert den Konsum nicht, sondern zeichnet das ganze Bild. Und genau das fehlt in der öffentlichen Debatte oft. Man hört sie nicht sagen „mach nie Drogen“, aber sie erklärt unmissverständlich, was die Konsequenz dieses „großartigen“ Gefühls ist: eine Leere, die einen am nächsten Tag völlig aus der Bahn wirft.

Merel Ek über Noas Geständnis: „Dachte ich mir, spring‘“

Es ist nicht nur Noa Vahle, die ihr Herz ausschüttete. Auch ihre Kollegin und Vertraute Merel Ek nimmt an dem Gespräch teil. Während Noa ihre eigene Erfahrung teilt, bestätigt Merel, dass sie Noas Gefühl nur allzu gut kennt. „Ich hörte ihr zu und dachte: Ja, das kenne ich. Aber ich dachte auch: Spring. Spring einfach ins kalte Wasser und sei offen darüber.“ Die beiden Frauen, die sonst die Sportwelt aufmischen, zeigen, dass ihre Verbindung weit über den Fußballplatz hinausgeht.

In einer Welt, in der Perfektion oft das Ziel ist – besonders wenn man in einer Familie wie der von Linda de Mol aufwächst – ist es fast erfrischend zu hören, wie Noa Vahle und Merel Ek miteinander umgehen. Kein Urteil, kein erhobener Zeigefinger, sondern ein einfaches „Ich verstehe dich“. Merel bezieht sich im Gespräch sogar auf einen Moment, in dem sie dachte: „Wenn sie das sagen kann, dann kann ich es auch.“ Es zeigt, dass der Druck auf junge Frauen im Rampenlicht groß ist, aber dass geteilte Erfahrungen genau diesen Druck mindern können.

Warum diese Enthüllung so wichtig ist

Jeder weiß, dass auf Festivals und in der Clubszene viel konsumiert wird, aber sobald jemand mit einem bekannten Nachnamen darüber spricht, scheint der Schock groß. Die Reaktionen auf Noas Geständnis zeigen, dass wir in Österreich vielleicht aufgeklärt über Sexualität und Beziehungen sind, aber das Thema Drogen bei prominenten Persönlichkeiten ist nach wie vor ein Tabu.

Das Schöne an Noas Herangehensweise ist, dass sie mit keiner Silbe sagt „Gib mir noch eine Tablette“. Sie erzählt eine Geschichte vom Erwachsenwerden, vom Austesten von Grenzen und daraus zu lernen. Und das tut sie gemeinsam mit Merel Ek, die als Sidekick fungiert und bestätigt: Du bist nicht allein, wenn du dich nach einer Nacht am Ballermann scheiße fühlst.

  • Ehrlich währt am längsten: Noa bricht mit dem perfekten Bild, das man oft von Prominenten erwartet.
  • Erfahrungen, die junge Leute teilen: Indem sie über den „Tag danach“ spricht, vermittelt sie ein realistisches Bild, das in der Aufklärungsarbeit oft fehlt.
  • Freundschaft als Anker: Die Reaktion von Merel Ek zeigt, wie wichtig ein gutes Netzwerk ist, besonders im chaotischen Geschäft von Medien und Sport.

Ob sie nun über eine Fußball-WM berichtet oder in einem Interview ihre Seele offenbart, Noa Vahle bleibt jemand, der es versteht, die Dinge aufzurütteln. Und mit Merel Ek an ihrer Seite hat sie nicht nur eine Kollegin, sondern eine Verbündete, die genau weiß, wie es sich anfühlt, die Balance zwischen der Öffentlichkeit und dem Privatleben zu finden. Das Gespräch, das sie gemeinsam führten, ist keines der Sensation, sondern eines der Authentizität. Und genau das brauchen wir.