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Tod von David Rossi: Untersuchungsausschuss "Handfeste Beweise schließen Selbstmord aus"

Chronik ✍️ Alessandro Marino 🕒 2026-03-06 16:30 🔥 Aufrufe: 1
David Rossi

Es ist die Wendepunkt, auf den viele in Siena 13 lange Jahre gewartet haben. Heute, am 6. März 2026, tat der parlamentarische Untersuchungsausschuss das, was sich kein Staatsanwalt je getraut hatte: Er legte die Selbstmordthese endgültig zu den Akten. Wir haben handfeste Beweise, die eine vorsätzliche Handlung ausschließen, so die Kommissare. Und für jene, die sich an jene Nacht des 6. März 2013 gut erinnern, an die zerbrochenen Fensterläden und den Körper des Mps-Managers unter dem Fenster, ist es, als würde man aus einem Albtraum erwachen, nur um in einen neuen einzutauchen – aber endlich in einen wahren.

Die offizielle Version, jene von dem Manager, der in einer plötzlichen Anwandlung in die Tiefe stürzte, ist gekippt. Die Ermittler der Kommission haben monatelang an bislang ungesehenem Material gearbeitet, und das Bild, das sich bietet, ist erschütternd. Hier sind die Punkte, die zu dieser sensationellen Wende geführt haben:

  • Die Position der Leiche und die Verletzungen: Die neuen technischen Untersuchungen belegen, dass der Aufprall nicht mit einem freiwilligen Sprung vereinbar ist. Zu viele Brüche, zu viele Prellungen, die auf einen Stoß, vielleicht sogar einen Kampf hindeuten.
  • Die Blutspuren am Fenster: Sie wurden an der Außenseite der Fensterbank gefunden, stammen aber nachweislich aus der Zeit vor dem Sturz. Ein Zeichen dafür, dass dort oben jemand geblutet hat, während er versuchte, sich zu verteidigen.
  • Die Anrufe im Dunkeln: Aus den wieder aufgetauchten Verbindungsdaten tauchen Kontakte mit bisher nie gehörten Personen auf, gelöschte und wiederhergestellte Nachrichten, die ein Klima von Drohungen und Druck in den Tagen vor dem Tod offenbaren.
  • Das totgeschwiegene Privatleben: Wer David kannte, hatte von Ängsten und einer bedrückenden Atmosphäre um ihn herum gesprochen. Worte, die damals als Wahnvorstellungen eines depressiven Menschen abgetan wurden, heute aber das Gewicht von Beweisen haben.

Es ist nicht länger die Theorie einer beharrlichen Witwe oder einiger Lokaljournalisten. Es ist der parlamentarische Untersuchungsausschuss, der sagt: Hier gab es keinen Selbstmord. Und heute Abend, in den Hintergrundprogrammen, wird man, so stelle ich mir vor, wieder über Irreführung und Vertuschung sprechen, während die Anwälte der Familie bereitstehen, um Gerechtigkeit einzufordern.

Das ist die Wende, auf die wir gewartet haben. Jetzt wird gegen die ermittelt, die David Rossi als einen Mann darstellen wollten, der sich selbst das Leben genommen hat. Und Siena, das diese Fensterläden mit eigenen Augen gesehen hat, darf nicht länger schweigen.