Enoshima ist jetzt angesagt! Ein umfassender Guide von Einheimischen zu den Geheimtipps im März 2026 und den neuesten Gourmet-Hotspots von „GARB“ bis zum „Neuen Enoshima Aquarium“
In letzter Zeit wird es plötzlich frühlingshaft, und wenn die Jahreszeit kommt, bekommt man eben Lust, das Meer zu sehen. Wenn man mich fragt, der aus Shonan stammt: Der März auf Enoshima ist die sogenannte „stille goldene Zeit“ vor dem sommerlichen Touristenansturm. Schließlich ist erst letzte Woche, am 28. Februar, das große Winterevent „Juwel von Shonan“ zu Ende gegangen. Das große Gedränge rund um den Enoshima Sea Candle hat sich gelegt, und endlich kehrt der lokale Rhythmus zurück. Aber das Besondere an dieser Stadt ist, dass sich genau nach dem Ende die besten Gelegenheiten bieten.
Der Eingang zu Enoshima ist interessant: Von „Katase-Enoshima“ zum Anstoßen bei „GARB“
Zunächst zur Anreise: Wenn man den Bahnhof Katase-Enoshima der Odakyū-Linie verlässt, ist man schon in einem Bereich, wo die Meeresbrise angenehm weht. Auf dem Weg von hier nach Enoshima ist neuerdings das italienische Restaurant „GARB Enoshima“ der heiße Tipp. Es befindet sich im 2. und 3. Stock des The Beach House. Nur zwei Minuten zu Fuß vom Bahnhof Katase-Enoshima – es ist wirklich super, direkt am Bahnhof zu sein.
Das Besondere hier: Alle Plätze haben Meerblick, eine absolute Top-Lage. Besonders der Kontrast zwischen Enoshima und dem Meer von der Terrasse im 3. Stock aus ist einfach das Herzstück von Shonan. Die im Holzofen gebackene Pizza Margherita ist ein Highlight mit der Frische der Tomatensauce und passt hervorragend zu einem gekühlten Sekt in dieser Jahreszeit. Mein Tipp: Gegen 16 bis 17 Uhr hingehen. Wenn man es auf die Zeit des Sonnenuntergangs abstimmt, kann man den Moment, in dem Himmel und Meer langsam die Farbe wechseln, fast wie in einem Privatrahmen genießen – unbedingt ausprobieren.
- GARB Enoshima Empfehlungspunkte
- Super nahe am Bahnhof (2 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Katase-Enoshima)
- Dachterrasse & Rooftop-BBQ für glückselige Stunden in der Meeresbrise
- Zur Mittagszeit gibt es einen Kinderspielbereich, auch für Familien mit Kindern geeignet
Einzigartige Erlebnisse im weiterentwickelten Klassiker „Neues Enoshima Aquarium“
Nachdem man sich gestärkt hat, geht es zum benachbarten Neuen Enoshima Aquarium (Enosui). Das Gute hier ist, dass man nie genug davon bekommt, selbst wenn man über Jahre kommt. Besonders in diesem Monat gibt es viele Veranstaltungen, und genau heute gibt es eine Art zu genießen, die es nur jetzt gibt.
Schließlich könnte der heutige Samstag, der 7. März, ein besonderer Tag werden. Zuerst gibt es die zeitlich begrenzte „Spezialausstellung Lebewesen zum Anfassen“. Hier kann man direkt die Lebewesen der Gezeitenzone von Enoshima berühren, die man normalerweise nicht so leicht anfassen kann – Kinder werden garantiert begeistert sein. Außerdem gibt es nur jetzt die 4. Ausgabe der „Enosui Sagami-Bucht Akademischen Tour“. Bei dieser Premium-Tour kommt man etwas früher vor der Öffnung herein und bekommt von Direktor Sakiyama und den Fellows eine Einführung in die Lebewesen der Sagami-Bucht und Hintergrundgeschichten des Aquariums. Wenn man danach das große Aquarium betrachtet, sieht man es mit ganz anderen Augen – wirklich empfehlenswert.
Und in diesem Monat ist der 5. Jahrestag des offiziellen Maskottchens von Enosui, „Awatan“. Auch heute findet ein „Awatan-Fototermin“ statt, eine Gelegenheit, das süße Wesen zu fotografieren. Dieses „Awatan“ ist in der Gegend schon richtig populär und die Merchandise-Artikel verkaufen sich gut.
Mit der Enoden schaukeln und Geheimtipps entdecken – eine Art zu genießen, die nur Kenner kennen
Nachdem man Enoshima genossen hat, ist das Verkehrsmittel der Wahl natürlich die Enoshima Elektrische Bahn (Enoden). Die Enoden ist nicht nur ein Verkehrsmittel. Das Schaukeln in den nostalgischen Wagen und das Gefühl, wie sie sich durch die Lücken der Wohngebiete schlängelt, ist schon selbst eine Attraktion.
Besonders den Bahnhof Enoshima sollte man nicht verpassen. Der Warteraum auf dem Bahnsteig ist wie ein kleines Eisenbahnmuseum, mit der ganzen Frontpartie eines ausgemusterten Triebwagens der Baureihe 300, die dort ausgestellt ist. Auch wenn man kein Eisenbahnfan ist, macht man hier ein schönes Reisefoto. Und dann die handgefertigten Vogeldekorationen am Zaun vor dem Bahnhof – kennt ihr die? Ältere Damen aus der Nachbarschaft kleiden sie je nach Jahreszeit mit selbstgemachten Kleidungsstücken ein. Jetzt im März ist die Zeit, in der sie von der Hina-Matsuri-Ausstattung zur Frühlingsversion wechseln. Diese selbstverständliche „Wärme der Einheimischen“ zu spüren, ist das, was ich an dieser Stadt mag.
Die Welt von „Junko Enoshima“, die nur Eingeweihte kennen
Apropos, habt ihr schon mal junge Leute sagen hören: „Wenn du nach Enoshima gehst, musst du ‚Junko‘ deine Aufwartung machen“? Das bezieht sich auf die Figur Junko Enoshima aus dem Spiel „Danganronpa: Trigger Happy Havoc“. Da ihr Nachname „Enoshima“ ist, kommen nicht wenige Fans auf eine Art Pilgerreise hierher.
Tatsächlich dienten Orte in Kamakura und entlang der Enoden-Linie als Vorlagen für die Serie, daher ist es interessant, mit der Enoden bis nach Yuigahama oder zum Gokuraku-ji-Tempel zu fahren. Wenn man durch die Stadt läuft und sich fühlt, als wäre man in der Welt des Animes oder Spiels, macht man seltsamerweise wieder andere Entdeckungen.
Vom Ende des Winters beginnt das erwachsene Shonan
Jetzt, wo das „Juwel von Shonan“ vorbei ist, eignen sich der Samuel Cocking-Garten und der Sea Candle perfekt für einen entspannten Aufenthalt in der milden Sonne des Tages. Die kostenpflichtigen Bereiche sind an Tagen ohne Veranstaltungen oft kostenlos zugänglich, sodass schon ein Spaziergang erfrischend wirkt. Vom Enoshima-Schrein mit seinen drei Schreinen (Hetsumiya, Nakatsumiya, Okumiya) rundherum zu wandern und den Blick aus 100 Metern Höhe ganz für sich allein zu haben – das ist Luxus, den es nur zu dieser Jahreszeit gibt.
Für eine kleine Auszeit am Wochenende oder um den Frühlingsanfang zu spüren. Enoshima, das bei jedem Besuch ein neues Gesicht zeigt, erlebt jetzt die ruhigste und genießbarste Zeit. Als Einheimischer kann ich nur sagen: Jetzt, wo weniger Leute da sind, die Luft klar ist und man Gourmet und Aquarium in Ruhe genießen kann, ist es die beste „empfohlene Jahreszeit“.