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Enoshima ist der heisse Scheiss! Der ultimative Guide für März 2026 mit Geheimtipps von Einheimischen, den neuesten Food-Hotspots von «GARB» bis zur «Neuen Enoshima Aquarium»

Regional ✍️ 湘南ローカル編集部 🕒 2026-03-07 04:59 🔥 Aufrufe: 1
Blick auf das Shonan-Meer und die Insel Enoshima

In letzter Zeit ist es schlagartig frühlingshafter geworden und klar, bei dem Wetter kriegt man doch direkt Lust aufs Meer, oder? Ich bin hier in Shonan aufgewachsen und kann euch sagen: Der März auf Enoshima ist so was wie die «stille goldene Zeit» vor dem sommerlichen Touristenansturm. Letzte Woche, am 28. Februar, ist ja erst das grosse Winter-Highlight «Shonan no Houseki (Juwel von Shonan)» zu Ende gegangen. Der massive Andrang um den Enoshima Sea Candle hat sich gelegt und jetzt kehrt endlich wieder der normale Alltag ein. Aber genau das ist das Gute an dieser Stadt: Nach den grossen Events kommt die beste Zeit.

Vom spannenden Eingangstor «Katase-Enoshima» bis zum Anstossen im «GARB»

Fangen wir mit der Anreise an. Wenn man aus der Odakyū-Linie am Bahnhof Katase-Enoshima rauskommt, weht einem schon die frische Meeresbrise um die Nase. Auf dem kurzen Spaziergang von hier Richtung Enoshima liegt ein echter Geheimtipp: das italienische Restaurant «GARB Enoshima». Es befindet sich im 2. und 3. Stock des The Beach House. Nur zwei Minuten zu Fuss vom Bahnhof Katase-Enoshima – besser geht's kaum.

Das Absolute Highlight hier ist die Lage: Alle Plätze mit Meerblick! Besonders von der Terrasse im 3. Stock ist der Kontrast zwischen Enoshima und dem Meer einfach das reinste Shonan-Feeling. Die Pizza Margherita aus dem Holzofen ist der Hammer, der frische Tomatensauce sticht richtig raus. Dazu passt im März ein gekühlter Schaumwein perfekt. Mein Tipp: Kommt etwa zwischen 16 und 17 Uhr. Wenn ihr es auf den Sonnenuntergang abstimmt, könnt ihr den Moment, wenn Himmel und Meer langsam die Farben wechseln, fast wie in einem Privat-Spektakel geniessen – unbedingt mal ausprobieren!

  • GARB Enoshima – Das sind die Pluspunkte
  • Super zentrale Lage (2 Min. zu Fuss vom Bahnhof Katase-Enoshima)
  • Genuss pur mit Meeresbrise auf der Dachterrasse & beim Rooftop-BBQ
  • Zur Lunch-Zeit gibt's eine Spielecke – auch perfekt für Familien

Einzigartige Erlebnisse im «Neuen Enoshima Aquarium», das selbst Klassiker neu erfindet

Nachdem der Magen glücklich ist, geht's rüber ins benachbarte Neue Enoshima Aquarium (eno-sui). Das Tolle hier: Selbst nach Jahren wird's nicht langweilig. Besonders in diesem Monat ist so viel los, dass es sich lohnt, genau heute herzukommen.

Heute, am Samstag, 7. März, könnte nämlich ein besonderer Tag werden. Da gibt es die zeitlich begrenzte Aktion «Berührung mit besonderen Lebewesen». Hier kann man die typischen Felsbecken-Bewohner von Enoshima anfassen – ein absolutes Highlight für die Kleinen! Und etwas, das es wirklich nur jetzt gibt, ist die 4. Ausgabe der «Eno-sui Sagami-Bucht Akademischen Führung». Bei dieser exklusiven Tour darf man noch vor der offiziellen Öffnungszeit rein und bekommt vom Direktor Sakiyama und den Forschern (Fellows) spannende Infos zu den Lebewesen der Sagami-Bucht und Geschichten von hinter den Kulissen erzählt. Wenn man danach das grosse Aquarium sieht, hat man einen ganz neuen Blick darauf – wirklich empfehlenswert!

Und dieser Monat ist auch der 5. Geburtstagsmonat des offiziellen Maskottchens «Awatan». Auch heute gibt es ein «Awatan-Fotoshooting» – die perfekte Gelegenheit, das knuddelige Wesen vor die Linse zu kriegen. Dieses Awatan ist hier in der Gegend total beliebt, die Merch-Artikel gehen weg wie warme Semmeln.

Mit der Enoden unterwegs zu Insidertipps, die nicht jeder kennt

Also, nachdem ihr Enoshima in vollen Zügen genossen habt, kommt ihr natürlich um das Verkehrsmittel Nummer eins nicht herum: die Enoshima-Elektrische Bahn (Enoden). Die Enoden ist aber mehr als nur ein Transportmittel. Dieses Gefühl, in den alten Wagen zu sitzen, der sich wie im Slalom durch die Wohngebiete schlängelt – das ist schon fast ein eigenes Abenteuer.

Besonders der Bahnhof Enoshima ist einen Stopp wert. Der Warteraum auf dem Bahnsteig ist wie ein kleines Eisenbahnmuseum eingerichtet, mit einem riesigen, originalen Frontteil eines ausgemusterten 300er-Zugs. Selbst wer nicht der grosse Bahn-Fan ist, kriegt hier coole Erinnerungsfotos hin. Und kennt ihr diese handgemachten Vögelchen, die am Zaun vor dem Bahnhof sitzen? Die werden von den Omas aus der Nachbarschaft je nach Jahreszeit mit selbstgestrickten Kleidchen eingekleidet. Gerade im März wechseln sie langsam von der Hina-Matsuri-Version in die Frühlingsedition. Genau diese herzliche, unaufgeregte Lokalverbundenheit liebe ich an dieser Stadt.

Die Welt von «Junko Enoshima» – ein Phänomen für Kenner

Ach ja, habt ihr auch schon mal junge Leute sagen hören: «Wenn du in Enoshima bist, musst du 'Junko' unbedingt Hallo sagen»? Die reden dann über die Figur Junko Enoshima (Enoshima Junko) aus dem Spiel «Danganronpa: Trigger Happy Havoc». Weil sie den Nachnamen «Enoshima» trägt, kommen einige Fans quasi auf Pilgerreise hierher.

Da einige Orte in Kamakura oder entlang der Enoden-Linie als Vorbilder für die Spielwelt dienten, ist es spannend, mit der Bahn bis nach Yuigahama oder Gokurakuji zu fahren. Es ist schon verrückt, wie anders man die Stadt wahrnimmt, wenn man wie in der Anime- oder Game-Welt unterwegs ist – man entdeckt plötzlich ganz neue Seiten.

Wenn der Winter geht, beginnt das erwachsene Shonan

Jetzt, wo die «Shonan no Houseki» vorbei ist, ist der Enoshima Samuel Cocking Garten und der Sea Candle perfekt, um in der milden Sonne die Seele baumeln zu lassen. An Tagen ohne Events kann man oft sogar kostenlos in die sonst kostenpflichtigen Bereiche – ein Spaziergang hier erfrischt ungemein. Ein Rundgang von der Nakatsumiya über die Nakatsumiya bis zur Okumiya des Enoshima-Schreins und dann den Blick aus 100 Metern Höhe ganz für sich allein zu haben – dieser Luxus ist nur jetzt möglich.

Für eine kleine Auszeit am Wochenende oder um einfach den Frühlingsanfang zu spüren. Enoshima, das bei jedem Besuch ein neues Gesicht zeigt, erlebt gerade seine entspannteste Zeit. Und ich als Einheimischer kann nur sagen: Jetzt ist die absolute «Empfehlungs-Saison» – weniger los, klare Luft, und man kann das gute Essen und das Aquarium in Ruhe geniessen.