Die WM 2030 verändert das Spiel bereits jetzt: Warum der Hotel-Boom in Marokko für irische Fans entscheidend ist
Wenn es dir geht wie mir, dann planst du diese Reise zur WM 2030 im Kopf schon längst. Es ist das Turnier, über das alle reden. Wir wissen schon länger, dass die Bewerbung von Marokko, Portugal und Spanien für die FIFA-WM 2030 die klare Favoritin war – eine, die sich wie eine echte Fußballfeier anfühlte, die die Straße von Gibraltar überbrückt. Aber während wir alle noch von Pastéis de Nata in Lissabon oder Tapas in Sevilla träumen, bereitet sich einer der Gastgeber ganz leise darauf vor, die Spielregeln für uns reisende Fans komplett zu ändern.
Ich spreche von Marokko. Und Leute, die nehmen das wirklich ernst.
Während die Fußballwelt darauf fieberte, dass die offizielle Liste der FIFA-WM-Gastgeber endgültig festgezurrt wird, hat Marokko auf die Uhr geschaut, 2030 am Horizont gesehen und beschlossen, die gesamte Beherbergungsinfrastruktur von Grund auf neu aufzubauen. Insidern zufolge geht es um eine Summe von fast 4 Milliarden Euro, die allein dafür vorgesehen sind, Hotels für den Ansturm der Fans vorzubereiten. Es geht hier nicht nur um ein paar neue Fünf-Sterne-Resorts für die Bosse der FIFA; es geht um Masse. Es braucht Orte für uns, die Leute in den Trikots, wo wir nach einem langen Tag mit Fußball und dem puren Flair die Köpfe hinlegen können.
Man muss den Hintergrund verstehen. Jahrelang drehten sich die Diskussionen über die Bewerbungen für die FIFA-WM 2030 um die logistische Meisterleistung eines interkontinentalen Turniers. Da gab es die ehrgeizige, wenn auch letztlich erfolglose Bewerbung von Bulgarien, Griechenland, Rumänien und Serbien für die UEFA EURO 2028 und die FIFA-WM 2030 – ein faszinierendes Konzept, das sich über den gesamten Balkan erstreckt hätte. Aber die iberisch-marokkanische Achse hat gewonnen, weil sie eine einzigartige Mischung der Kulturen versprach. Die unausgesprochene Frage war immer: "Kann Marokko diese Kapazitäten überhaupt stemmen?"
Nun, die Antwort ist erfolgt. Und sie lautet: "Ja, und wir legen noch ein paar Swimmingpools obendrauf."
Dieser gewaltige Kraftakt ist nicht nur eine Zahl in einer Tabelle. Für irische Fans verändert das die gesamte Reiseplanung. Wir sind bekannt dafür, dass wir gerne reisen und überall auf der Welt den Spaß finden. Aber 2030 werden wir nicht nur ein Plätzchen "finden"; wir werden in ein Land reisen, das sich das letzte Jahrzehnt über gezielt auf uns vorbereitet hat. Stell dir das mal vor:
- Mehr Betten bedeuten mehr Auswahl: Vorbei sind die Zeiten, in denen man sechs Monate im Voraus um ein Bett im Hostel kämpfen musste. Durch die Welle neuer Hotels, von preisgünstigen Ketten bis hin zu stilvollen Riads, entsteht ein echter Markt für Unterkünfte, was die Preise hoffentlich einigermaßen im Rahmen halten sollte.
- Die Infrastruktur entscheidet: Hier entstehen keine Hotels mitten in der Wüste; sie werden entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecken und in Stadionnähe gebaut. Der Weg von einem Spiel in Casablanca zu einem Pint in Tanger wird völlig problemlos sein.
- Die Atlantikküste wird der Hotspot: Da Spanien und Portugal die meisten Vorrundenspiele austragen, werden die K.o.-Runden aller Voraussicht nach in Marokko stattfinden. Die neuen Anlagen an der Küste bei Agadir und Rabat werden sich zu riesigen Fan-Zonen entwickeln. Ich würde wetten, dass wir irische Fahnen von Hotelbalkonen sehen werden, von Marrakesch bis runter ans Meer.
Natürlich geht es nicht nur um die Hotels. Die Stimmung wird elektrisierend sein. Es gibt einen Grund, warum die Bewerbung von Marokko, Portugal und Spanien für die FIFA-WM 2030 bei den Verantwortlichen so gut ankam – sie steht für eine Fußball-Hochburg. Portugal bringt den Glanz, Spanien die taktische Reife und Marokko die pure, unverfälschte Leidenschaft. Wenn du schon einmal ein Spiel in einem marokkanischen Stadion gesehen hast, weißt du, dass die Energie dort einfach mitreißend ist. Kombiniert man das mit den reisefreudigen irischen Fans? Das wird ein Cocktail, der für unvergessliche Geschichten sorgen wird.
Wenn du dir also die Skyline auf dem Bild oben ansiehst – das sind nicht nur Gebäude. Das ist der handfeste Beweis, dass die WM 2030 bereits jetzt stattfindet. Das Turnier ist zwar noch vier Jahre entfernt, aber die Gastgeberstädte sind bereits voll im Einsatz. Für uns Fans ist das ein Zeichen, mit der Planung zu beginnen. Behalte die Entwicklungen im Hotel- und Beherbergungssektor im Auge. Sobald die Buchungsfenster für die neuen Unterkünfte in Marokko öffnen, solltest du bereit sein.
Das wird keine WM wie jede andere. Es ist eine Reise über zwei Kontinente, ein Aufeinandertreffen der Kulturen, und dank dieser Investitionen haben wir die Chance, das Ganze zu erleben, ohne im Zelt schlafen zu müssen. Der Countdown zur WM 2030 wird gerade ein ganzes Stück realer.