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Polarlicht 2026: Jetzt lodert der Himmel auch über der Schweiz – die besten Chancen im März

Wissenschaft ✍️ Lukas Meier 🕒 2026-03-05 04:10 🔥 Aufrufe: 2

Ganz ehrlich, hätte das vor ein paar Jahren noch jemand für möglich gehalten? Damals musste man bis nach Lappland reisen, um dieses magische Farbenspiel am Himmel zu erleben. Und heute? Heute liegt förmlich Spannung in der Luft, die Leute schauen abends nach Norden, und selbst in der Schweiz glühen die Handys, weil die Polarlicht-Vorhersage schon wieder auf Grün springt. Wir leben wirklich in verrückten Zeiten – und das meine ich durchaus positiv.

Polarlichter über einer Landschaft

Warum der März 2026 uns so umhauen wird

Die Sonne zeigt sich gerade von ihrer Schokoladenseite. Dieses Maximum ihres elfjährigen Zyklus beschert uns nicht nur unzählige Sonnenflecken, sondern schleudert auch immer wieder geladene Teilchen in Richtung Erde. Treffen die auf unser Magnetfeld, gibt's eine Lichtshow, von der früher nur die Isländer träumen konnten. Die Chancen auf Polarlichter stehen diesen März so gut wie seit Jahren nicht mehr – und das ist keine übertriebene Prognose. Die Messwerte der internationalen Sonnenobservatorien sind eindeutig, und die Atmosphäre spielt mit.

Meine Polarlicht-Vorhersage: Wo und wann?

Klar, die Frage aller Fragen: Sind die Dinger jetzt auch bei uns zu sehen? Die Antwort ist ein klares Jein, aber eher Ja. In der Schweiz braucht es dafür drei Dinge: einen heftigen Sonnensturm (ab KP-Wert 7 aufwärts), eine stockdunkle Nacht und vor allem einen freien Blick Richtung Nordhorizont. Wer in den Alpen wohnt, hat es da leichter: weniger Lichtverschmutzung, höhere Lage. Aber auch auf dem Uetliberg oder der Rigi habe ich schon erlebt, wie der Himmel plötzlich rot pulsiert. Wer es genauer wissen will, checkt am besten eine verlässliche Polarlicht-Vorhersage für Deutschland und die Schweiz – die hiesigen Fachleute arbeiten da eng mit deutschen Forschern zusammen, die Daten sind topaktuell.

Drei Tipps, die dich zum Nordlicht-Jäger machen

  • Apps statt Glaskugel: Hol dir eine App wie „AuroraNow“ oder abonniere einen speziellen Aurora-Warnkanal. Die schicken dir eine Push-Nachricht, sobald die Wahrscheinlichkeit steigt. Ich schwöre auf meine personalisierte Benachrichtigung – quasi Meine Polarlicht-Vorhersage für den Hausgebrauch.
  • Standort, Standort, Standort: Raus aus der Stadt! Der Jura, das Toggenburg oder das Engadin sind ideal. Und denk dran: Das Handy-Display runterdimmen, sonst siehst du nachts nichts mehr.
  • Geduld und Glühwein: Auch wenn jetzt März ist – die Nächte sind noch kalt. Eine Thermoskanne Tee und dicke Socken sind Pflicht. Und wenn es diesmal nicht klappt: Die nächsten Wochen bleiben spannend.

Von Hamburg bis in die Alpen: Die Aurora begeistert alle

Übrigens, wer richtig auf den Geschmack kommt und tiefer eintauchen möchte: Im Planetarium Hamburg läuft am 5. März 2026 eine fulminante Show namens „Aurora – Im Reich des Polarlichts“. Klar, Hamburg ist nicht gerade um die Ecke, aber solche Events zeigen, wie sehr das Phänomen die Leute in den Bann zieht. Und vielleicht ist das ja schon die erste Idee für den nächsten Städtetrip – kombiniert mit einem Besuch an der Nordsee, wo die Polarlichter bei starken Stürmen auch manchmal auftauchen.

Schon jetzt an Weihnachten denken?

So langsam merke ich, wie die Vorfreude steigt. Viele Freunde fragen mich schon: „Lohnt sich eine Reise nach Norwegen Ende des Jahres?“ Meine Antwort: Wenn die Sonne so aktiv bleibt, wird der nächste Winter ein echtes Polarlicht-Jahr. Wer also jetzt schon mit der Planung beginnt, ist klar im Vorteil. Bereit für Weihnachten heißt dann vielleicht: Bereit für Tromsø, für Huskys und für Tänze am Himmel. Aber vorher feiern wir erstmal den März 2026 – denn was jetzt am Himmel über der Schweiz passiert, ist fast schon ein kleines Wunder.

Halt die Augen offen, und falls du ein Polarlicht siehst: Schick mir 'ne Nachricht. Ich will das grüne Leuchten nämlich auch nicht verpassen.