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Mette-Marits Sauerstoffgerät: Was jetzt passiert – und wie es im Alltag funktioniert

Königshaus ✍️ Ingrid Viken 🕒 2026-03-23 18:44 🔥 Aufrufe: 3

Es ist nicht alltäglich, dass Kronprinzessin Mette-Marit deutliche Anzeichen ihrer Grunderkrankung zeigt. Doch wenn Bilder wie kürzlich die Runde machen, berührt das die meisten Menschen dennoch. Ich verfolge das Königshaus seit über zwanzig Jahren genau und kann so viel sagen: Was wir jetzt sehen – mit dem Sauerstoffgerät als ständigem Begleiter – ist ein neues Kapitel. Nicht, weil sich über Nacht etwas Dramatisches verändert hätte, sondern weil der offene Umgang mit dem Hilfsmittel uns alle beeindruckt.

Kronprinzessin Mette-Marit mit Sauerstoffgerät

Warum Mette-Marit das Sauerstoffgerät benötigt

Für alle, die sich fragen, warum dieses Gerät plötzlich so präsent ist: Es liegt an der Lungenfibrose, die vor mehreren Jahren diagnostiziert wurde. Dabei handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Lungengewebes, die dem Körper zeitweise zusätzliche Unterstützung abverlangt, um eine gute Sauerstoffsättigung aufrechtzuerhalten. Es ist ein Sauerstoffgerät, das konzentrierten Sauerstoff liefert – und das ist weit weniger dramatisch, als viele vielleicht annehmen. Tatsächlich nutzen viele Menschen in Deutschland vergleichbare Geräte im Alltag, nur wird darüber nicht so viel gesprochen.

Eine Anleitung zur praktischen Anwendung

Lassen Sie mich eine kleine Anleitung geben, denn ich weiß, dass viele sich fragen, wie das genau funktioniert. Das Gerät, das Mette-Marit verwendet, oft als mobiler Sauerstoffkonzentrator bezeichnet, ist so konzipiert, dass es möglichst wenig im Weg ist. Im Gegensatz zu den großen, stationären Geräten im Krankenhaus ist dieses klein genug, um es in einem kleinen Rucksack oder über der Schulter zu tragen.

  • Mobilität: Es wiegt in der Regel unter 2-3 Kilo und kann mehrere Stunden lang mit Akku betrieben werden.
  • Nutzung bei Aktivität: Viele nutzen es genau dann, wenn sie einen Spaziergang machen, lange stehen oder in Situationen mit körperlicher Belastung sind – genau so, wie wir es bei der Kronprinzessin gesehen haben.
  • Lautstärke: Moderne Geräte haben einen leisen Lüfter, sodass man sie im Gespräch kaum wahrnimmt.
  • Mehr Lebensqualität: Statt eine Einschränkung zu sein, gibt das Gerät die Freiheit, an Aktivitäten teilzunehmen, die man sonst vielleicht ablehnen müsste.

In Online-Diskussionen taucht oft eine bestimmte Frage zu Mette-Marits Sauerstoffgerät auf: Ist es störend? Sieht es seltsam aus? Aber wenn man den Blickwinkel ändert, geht es eigentlich um Lebensqualität. Ein solches Gerät zu nutzen, gibt die Freiheit, an Veranstaltungen teilzunehmen, die man sonst vielleicht absagen müsste.

Reaktionen: Von Betroffenheit zu Verständnis

Ich erinnere mich gut, als die Bilder zum ersten Mal auftauchten. Es gab eine gesellschaftliche Reaktion. "Wie schade", dachten viele. Aber in den Kreisen, die mit dieser Art von Erkrankung vertraut sind, war die Reaktion eine ganz andere. Dort war es eher ein Gefühl des Respekts. Denn in diesen Kreisen ist das Sauerstoffgerät kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. So dazustehen mit erhobenem Kopf, selbst mit Schläuchen und einem Gerät – das verändert unseren Blick auf Verletzlichkeit in der Öffentlichkeit.

Würde sie kränker aussehen, wären die Reaktionen wohl anders. Aber der Punkt ist, dass sie genau durch die Nutzung dieses Hilfsmittels vermeidet, zu erschöpft zu sein. Es ist Teil ihres neuen Alltags, und um ehrlich zu sein: Es wird höchste Zeit, dass wir es normalisieren, dass auch prominente Persönlichkeiten die Hilfsmittel nutzen, die sie brauchen.

Das große Ganze

Wenn über Gästelisten und öffentliche Auftritte spekuliert wird, vergisst man leicht den Menschen dahinter. Aber was für viele wie eine Nachricht wirkt, ist für die Kronprinzenfamilie einfach Teil ihres Lebens. Was uns Außenstehende so beeindruckt, ist vielleicht nicht das Gerät selbst, sondern die Offenheit. Dieser Aspekt der gelebten Anwendung – dass sie uns tatsächlich zeigt, wie man es im Alltag nutzt – hat einen enormen Wert für alle, die sich in der gleichen Situation befinden.

Ich glaube, wir werden in Zukunft mehr davon sehen. Nicht, weil sich der Zustand dramatisch verschlechtert, sondern weil es zu einem natürlichen Werkzeug im Alltag geworden ist. Und für uns, die wir das Geschehen verfolgen, geht es nur darum, uns an die neue Normalität zu gewöhnen. Das ist schließlich das, was Mette-Marit am besten kann: uns zeigen, wie man Widrigkeiten mit einer Würde begegnet, die echt wirkt.