Startseite > Unterhaltung > Artikel

Linkin Park sagen Adelaide-Show wegen Krankheit ab: "Wir sind am Boden zerstört"

Unterhaltung ✍️ Jack Hudson 🕒 2026-03-14 14:26 🔥 Aufrufe: 1
Linkin Park Pressefoto von James Minchin

Verdammt, Adelaide. Genau dann, wenn der Babysitter gebucht und das alte Band-Shirt aus dem Schrank gekramt ist, wird einem der Boden unter den Füßen weggezogen. Linkin Park haben ihren Fans in Südaustralien kurzfristig eine Bombe platzen lassen: Die für heute Abend geplante Show im Entertainment Centre wurde wegen einer plötzlichen Erkrankung abgesagt. Und um ehrlich zu sein? Die Band scheint genauso am Boden zerstört zu sein wie ihre Fans.

In einer Stellungnahme, die nur wenige Stunden vor Einlass in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, hielt die sechsköpfige Band nicht mit floskelhaften Phrasen hinterm Berg. Sie kamen direkt zur Sache: „Wir sind am Boden zerstört.“ Authentischer geht es kaum. Es gab keine genauen Angaben zur gesundheitlichen Situation, aber wenn eine Tour so kurz vor der Show abgeblasen wird, weiß man, dass es ernst ist. Die Jungs haben sich entschuldigt und versprochen, es in Adelaide wieder gutzumachen – für die Tausenden, die bereit waren, 'In the End' mitzugrölen, ist das eine bittere Pille.

Die Band blickt auf eine tolle Zeit in Down Under zurück – sie hatten schon immer ein Faible für das australische Publikum, und das beruht auf Gegenseitigkeit. Von ihren frühen Auftritten beim Big Day Out bis zu den riesigen Stadion-Shows ist Linkin Park für eine ganze Generation von lokalen Rockfans ein Teil ihres Lebensgefühls geworden. Genau deshalb schmerzt diese kurzfristige Absage so sehr. Man konnte das kollektive Seufzen der Enttäuschung bis nach Barossa hören. Die Fans fühlen sich richtiggehend Numb – aber nicht auf die befreiende Art, die sie sich erhofft hatten.

Die sozialen Medien sind heller entflammt als ein Stapel Marshall-Amps. Beim Durchscrollen der Kommentare findet man alles von gebrochenen Herzen-Emojis bis hin zu Fans, die teilen, welchen Song sie am liebsten live gehört hätten:

  • „Seit 2017 warte ich darauf, 'Runaway' live zu hören. Bin völlig am Boden zerstört.“
  • „Das erste Mal, dass ich sie sehe, und dann das? In the End, it doesn't even matter...“ (Zu früh für diesen Scherz, oder?)
  • „Hoffe, demjenigen, der krank ist, geht es bald besser. Aber trotzdem: Mein 15-jähriges Ich heult gerade.“

Der letzte Kommentar bringt es eigentlich auf den Punkt. Die Gesundheit der Band geht vor – immer. Aber es lässt sich nicht leugnen, dass es emotional hart trifft, wenn ein Abend, den man monatelang im Kalender rot angestrichen hatte, einfach so verschwindet – wie ein Roadie mit einem frischen Tablett Bier.

Für alle, die Tickets haben: Haltet Augen und Postfächer offen und verfolgt die offiziellen Kanäle. Die Rückerstattung erfolgt automatisch, und die Band hat bereits angedeutet, dass sie zurückkommen werden, um es richtig nachzuholen, sobald alle wieder fit sind. Bis dahin: Adelaide, legt die Hybrid Theory-Platte auf, stoßt auf das verpasste Konzert an und schickt gute Besserung ins Land. Hoffentlich sind Linkin Park beim nächsten Mal lauter und stärker als je zuvor – und wir sind alle da, um sie wie alte Freunde willkommen zu heißen.