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Håkan Hellström erobert das Scandinavium 2026: "Das ist persönlich"

Unterhaltung ✍️ Lars Bengtsson 🕒 2026-03-19 17:49 🔥 Aufrufe: 2
Håkan Hellström auf der Bühne

Man muss sich fast zwicken, um zu glauben, dass es wirklich wahr ist. Wenn Håkan Hellström im Frühjahr die Bühne des Scandinaviums betritt, wird es das erste Mal seit zehn Jahren sein, dass er sich auf eine reine Hallentournee begibt. Und falls jemand dachte, die Begeisterung würde nach den magischen Sommernächten im Ullevi 2022 abkühlen, als über 210.000 Menschen buchstäblich das Herz herausgerissen wurde – der täuscht sich gewaltig. Die Tickets für den 20. März waren in null Komma nichts weg, und jetzt steht fest: Es gibt einen Zusatztermin am 19. März. Das ist nicht einfach nur ein Konzert. Das ist ein Wiedersehen.

Von Ullevis Weiten zur Geborgenheit des Scandinaviums

Es ist leicht, in der Nachwirkung dieser enormen Mitsing-Abende im Ullevi zu vergessen, dass Håkan tatsächlich eine lange und liebevolle Beziehung zum Scandinavium pflegt. Sein Debüt dort unten an der Valhallagatan gab er bereits 2008. Das war damals etwas Neues, etwas Aufregendes. 2016 stand er das letzte Mal auf derselben Bühne. Und nun, zehn Jahre später, kehrt er zurück. Aber der Weg dorthin war alles andere als geradlinig. Das Musikjahr 2022 drehte sich größtenteils um Håkan Hellström – um jene vier Ullevi-Konzerte, die Göteborg in einen einzigen, großen kollektiven Rausch verwandelten. Anschließend von 70.000 Menschen im Freien zu einem ausverkauften Scandinavium mit Platz für etwa 12.000 zu wechseln, ist eine bewusste künstlerische Entscheidung. Es geht um Nähe. Darum, die Falten im Sakko und den Schweißtropfen auf der Stirn zu sehen. Darum, wirklich das Herz aus dem Leib zu reißen, wie er selbst hätte singen können.

Neue Lieder und alter, treuer Rost

Gerade läuft die Single "Svindlande höjder" rauf und runter im Radio, und im Oktober erscheint das neue Album "Svensk Rost" (Schwedischer Rost). Das lässt Gutes erahnen. Der Titel deutet auf etwas Bewährtes hin, etwas, das Patina angesetzt hat – aber immer noch hält. Genau wie Håkan selbst. Genau wie wir im Publikum. Im Scandinavium werden wir im März garantiert die neuen Perlen hören, aber die Frage ist, ob nicht die alten Klassiker am schwersten wiegen werden. "Känn ingen sorg för mig Göteborg", "Det kommer aldrig va över för mig" und "Valborg" werden mit Sicherheit von den Dachbalken widerhallen. Für eine Generation ist das der Soundtrack zum Leben. Für eine andere, wie die 18-jährige Ronja, die als Erste vor dem Scandinavium Schlange stand, ist es die Entdeckung von etwas, das ihre Eltern bereits wissen: Håkan Hellström spricht wirklich alle Generationen an. Er singt von Sehnsucht, vom Rausch, von Liebe und vom Alltag. Dem kann man sich unmöglich entziehen.

Praktische Infos für die Konzertabende

Für alle, die das Glück haben, ein Ticket zu haben – oder die noch eines für Donnerstag, den 19. März, jagen – gilt es, vorbereitet zu sein. Got Event und die Veranstalter haben einige Richtlinien herausgegeben, die man beachten sollte:

  • Altersgrenze: 13 Jahre (Stehplatz 18 Jahre), gemäß den Empfehlungen des Folkhälsomyndigheten (Schwedische Gesundheitsbehörde).
  • Taschen: Kein generelles Verbot, aber Taschen größer als 40x40x20 cm sind nicht erlaubt. Lassen Sie den Rucksack zu Hause und nehmen Sie nur das Nötigste mit.
  • Verboten: Regenschirme (egal welche Größe!) und Fahrradakkus dürfen nicht mit hineingenommen werden. Denken Sie daran, falls Sie mit dem Fahrrad kommen.
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlplätze können am einfachsten über Ticketmaster gebucht werden. Es gibt auch die Möglichkeit für Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschung über die App "Got Event Tillgänglighet".
  • Essen und Trinken: Wer einen rundum gelungenen Abend verbringen möchte: Das Scandinavium bietet vor dem Konzert sowohl den Glöd Kök & Bar als auch das Pouls Restaurang an.

Ich selbst werde da unten auf dem Parkett stehen, wahrscheinlich mit den Händen in der Luft und ziemlich heiser nach der ersten Refrainrunde. Denn das ist nicht irgendein Arbeitsabend. Das ist Håkan Hellström. In Göteborg. Im März. Das wird für mich niemals vorbei sein. Und offensichtlich für ihn auch nicht.