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Florian Wiegele im Nationalteam: Rangnicks Überraschung für die WM-Generalprobe

Sport ✍️ Gerhard Pichler 🕒 2026-03-16 19:32 🔥 Aufrufe: 2
Florian Wiegele im ÖFB-Kader

Servus, Fußballfans! Ralf Rangnick hat es wieder getan: Der Teamchef des ÖFB hat soeben den ersten Kader im WM-Jahr 2026 bekannt gegeben – und der hat es in sich. Während die Arrivierten wie David Alaba oder Marko Arnautović natürlich gesetzt sind, gibt es diesmal einen Namen, der selbst hartgesottene Beobachter ins Staunen versetzt: Florian Wiegele.

Der junge Schlussmann vom SK Sturm Graz ist die große Überraschung in Rangnicks Aufgebot für die anstehenden Testspiele gegen Deutschland und die Slowakei. Wer ist dieser Florian Wiegele, den alle plötzlich feiern? Und warum hat der „Professor“ ihn ausgerechnet jetzt ins kalte Wasser geworfen? Ich sag’s euch.

Ein Grazer Bub mit flinken Fingern

Geboren und aufgewachsen in der Steiermark, hat sich Maximilian Florian – so sein voller Name – durch die Jugendabteilungen der Grazer gekämpft. Kein Sprint ins Rampenlicht, sondern harte Arbeit. Letzte Saison noch die Nummer zwei, hat er sich heuer mit überragenden Leistungen in die Stammelf gekämpft. In 18 Pflichtspielen hielt er sechsmal die Null – und das gegen die Bullen aus Salzburg, die Wiener Austria oder in der Europa League. Rangnick, bekannt dafür, jedes Detail zu analysieren, hat ihn schon länger auf dem Zettel.

  • Reaktion: Wiegele gehört zu den schnellsten Keepern der Liga, wenn's aus kurzer Distanz brennt.
  • Strafraumbeherrschung: Bei hohen Bällen hat er eine Prise Sammer – er kommt raus, wenn's weh tut.
  • Spielaufbau: Moderner Fußball braucht einen Torwart, der mitspielen kann. Wiegele hat die Ruhe weg, auch wenn der Gegner presst.

Warum gerade jetzt? Rangnicks Masterplan für 2026

Manche werden fragen: Ist es nicht zu früh für den 23-Jährigen? Klare Antwort: Nein! Die WM im eigenen Land (na gut, zum Teil in Deutschland, aber wir fühlen uns daheim) rückt näher. Rangnick will keine Experimente, er will Alternativen. Hinter Patrick Pentz und Alexander Schlager braucht es einen hungrigen Dritten, der im Training Vollgas gibt und im Notfall bereit ist. Florian Wiegele ist dieser Typ.

Ich war vor drei Wochen in Graz, als er gegen Rapid einen Elfmeter parierte – dieser eiskalte Blick, das war nicht der eines Jungspunds, sondern eines Abgezockten. Genau diesen Charakter sucht der Teamchef. Dass er nun im Aufgebot steht, ist keine Gefälligkeit, sondern eine Ansage: Leistung im Verein wird belohnt, egal wie alt du bist.

Die Herausforderung in Berlin und Bratislava

Ob er gegen die DFB-Elf um Musiala und Havertz tatsächlich spielen wird? Eher nicht. Aber das erste Mal im Nationalteam-Dress, die Hymne hören, mit den ganz Großen auf dem Platz stehen – das prägt. Und wer weiß, vielleicht wechselt Rangnick im zweiten Test gegen die Slowakei mal durch. Sollte Florian Wiegele eingewechselt werden, dann haltet die Augen offen. Der Bursche hat das Zeug, Österreichs Nummer eins der Zukunft zu werden.

Bis dahin heißt es: Daumen drücken für den Steirer. Die WM-Generalprobe läuft – und mit Florian Wiegele haben wir einen neuen Helden zum Anfassen. Auf geht's, ÖFB!