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Simon Ehammer: Der Siebenkampf-Superstar auf Goldkurs – Familiendrama und Weltrekord-Geflüster

Sport ✍️ Reto Zanni 🕒 2026-03-21 15:44 🔥 Aufrufe: 2

Wenn einer so loslegt wie Simon Ehammer an diesem ersten WM-Tag, dann darf man schon mal laut über Gold nachdenken. Ehrlich, ich sitz hier seit Jahren bei diesen Wettkämpfen, aber was der Appenzeller da auf die Tartanbahn gezaubert hat, das hatte einfach dieses gewisse Extra. Er führt nach vier Disziplinen, hat eine Weltbestleistung im Weitsprung hingelegt und schielt längst nicht mehr nur aufs Podest – der Typ will den ganz großen Wurf. Und ehrlich? Ich trau ihm zu, dass er den Führenden richtig Angst macht.

Simon Ehammer an der Leichtathletik-WM

Der Lauf des Abends: 8.41 Meter und eine Ansage

Klar, im Siebenkampf zählt am Ende der Punktestand, aber dieser Weitsprung war eine Ansage an die ganze Konkurrenz. Mit 8.41 Metern hat er nicht nur die Konkurrenz deklassiert, sondern auch seine eigene Weltbestleistung im Mehrkampf nochmal getoppt. Das ist kein normaler Athlet mehr, das ist einer, der weiß, dass er der Beste ist, wenn er abruft, was in ihm steckt. Man sieht ihm an: Die Körperspannung, dieser unbändige Wille – da brennt nichts an. Da kommt nur Leistung raus.

Ich hab ihn nach dem Wettkampf gesehen, wie er kurz durchgeatmet hat. Kein Gejammer über den engen Zeitplan, kein Wettergejammer. Der Fokus sitzt hundertprozentig. Und genau das macht ihn so gefährlich für die Jungs, die da noch hinter ihm herlaufen. Die haben jetzt eine harte Nuss zu knacken.

Familie im Pub: Das andere Drama am Rande

So ein Wettkampf ist ja nicht nur für den Athleten emotional. Manchmal spielen sich die kleinen Dramen abseits der Bahn ab, und genau da wird der Sport erst richtig menschlich. Ich hab mitbekommen, dass Ehmers Familie ursprünglich vor Ort sein wollte. Die hätten ihn hier an der Strecke angefeuert, wären mitgefiebert. Aber wegen fehlender Tickets mussten sie umplanen. Also saßen sie wohl im Pub und haben vor dem Fernseher mitgefiebert.

Stell dir das mal vor: Dein Sohn, dein Partner kämpft um den größten Titel seiner Karriere, und du musst ihn aus der Ferne anbrüllen. Das ist bitter, aber zeigt auch, wie bodenständig die ganze Truppe ist. Kein Aufstand, kein Drama – einfach Daumen drücken aus der zweiten Reihe. Und das macht den Charakter dieser Schweizer Spitzenathleten aus. Die bleiben auf dem Teppich, auch wenn sie gerade in der Luft schweben.

Die wichtigsten Highlights zum ersten Tag:

  • Weitsprung-Weltbestleistung: 8.41 Meter – das war nicht nur gut, das war Dominanz pur.
  • Führung nach Tag 1: Mit einer Punktzahl, die ihn klar auf Goldkurs bringt.
  • Nerven wie Drahtseile: Auch im 100-Meter-Lauf und im Kugelstoßen zeigte er, dass er unter Druck funktioniert.
  • Die Familie im Rücken: Auch wenn sie nicht im Stadion sind, die Unterstützung aus der Heimat trägt ihn.

Der zweite Tag: Alles ist möglich

Jetzt wird es richtig spannend. Morgen stehen die Hürden, der Diskus, der Stabhochsprung und zum Abschluss der 1000-Meter-Lauf an. Das sind Disziplinen, die Ehammer liegen, aber in denen auch die Konkurrenz nochmal zuschlagen kann. Ich hab jetzt schon mit ein paar Insidern gesprochen, die meinen: Wenn er seine Sprungkraft auch im Stabhochsprung so umsetzt, dann wird es eng für den Weltrekord. Ich will nicht zu viel Druck aufbauen, aber die Zahl, die da im Raum steht, ist nicht unrealistisch.

Eines ist sicher: Dieser Simon Ehammer ist im Moment der aufregendste Athlet, den wir in der Schweizer Leichtathletik haben. Und wenn er jetzt seinen Rhythmus findet, dann könnte das hier ein historischer Moment werden. Ich bleib dran, und ihr solltet das auch tun. Das wird ein Finale, das man nicht verpassen darf.

Bleibt gespannt – der Goldjunge ist noch lange nicht fertig.