Sarah Pidgeon bekam durch ihre Rolle als Carolyn Bessette-Kennedy in «American Love Story» Schuppenflechte – und ihr ehrlicher Umgang damit ist alles
Wer aussehen will wie die ultimative Minimalismus-Ikone der 90er, muss einen Preis zahlen – und Sarah Pidgeon hat ihn auf die harte Tour gelernt. Der aufstrebende Star, der in Ryan Murphys kommender Serie American Love Story in die Schuhe (und Slip-Kleider) von Carolyn Bessette-Kennedy schlüpft, verriet kürzlich, dass die Verkörperung dieser legendären PR-Expertin ein unerwartetes Souvenir mit sich brachte: einen heftigen Schub von Schuppenflechte (Psoriasis).
Seien wir ehrlich – wir alle erinnern uns an Carolyns markante Wangenknochen, diese glatte Föhnfrisur und wie sie ein schlichtes schwarzes Slip-Kleid wie eine Rüstung trug. Doch Pidgeons Erfahrung beweist, dass selbst das Styling-Paradies die Hölle für die Haut bedeuten kann. In einem offenen Gespräch gab die Schauspielerin zu, dass ihre Haut nach langen Drehtagen, eingepackt in Carolyns typische Stoffe, zu rebellieren begann. «Ich wachte mit diesen wütenden, schuppigen Stellen an Armen und Hals auf», erzählte sie lachend (denn was bleibt einem sonst übrig?). «Zwölf Stunden in Vintage-Synthetik und eng gewebter Seide zu stecken, ist offenbar ein Direktflug in die Schub-Stadt.»
Und jetzt kommt der Knaller: Sarah Pidgeon hatte nie zuvor mit Schuppenflechte zu kämpfen. Aber die ständige Reibung durch diese perfekt sitzenden Mäntel, die unbequemen Rollkragenpullover und ja, selbst die legendären minimalistischen Kleider – alles unter heissem Studiolicht – löste eine richtige Immunreaktion aus. Dermatologen bestätigten später einen klassischen Fall von Köbner-Phänomen, bei dem Hauttrauma (hallo, ständige Anproben) bei genetisch Veranlagten Schuppenflechte auslöst. «Ich dachte nur: ‹Grossartig, ich leide buchstäblich für die Mode›», scherzte sie. «Aber Carolyn hätte wahrscheinlich einfach etwas Abdeckstift draufgetupft und wäre trotzdem über den roten Teppich gelaufen. Die Frau war einfach anders gebaut.»
Wie hat unsere Sarah Pidgeon das also gemeistert? Sie hat es nicht versteckt. Stattdessen schaltete sie auf Schadensbegrenzung – und verriet einige der sympathischsten Beauty-Geheimnisse, die man dieses Jahr hören wird.
In einem exklusiven Deep Dive (wie man ihn nur von jemandem bekommt, der die Strapazen eines High-End-Sets durchgemacht hat) teilte Pidgeon ihr Überlebenskit:
- Toten-Meer-Salz-Bäder – «Ich kam nach Hause, liess die Wanne ein und bin einfach rumgedümpelt. Das war das Einzige, was das Brennen ohne Steroide beruhigt hat.»
- Mit Sheabutter eincremen – «Nichts Edles. Ich rede von dem riesigen Topf aus dem Bioladen. Fett ist Gnade, Baby.»
- Atmungsaktive Baumwoll-Unterziehsachen – «Zwischen den Aufnahmen zog ich mich auf meine eigenen Hanes-T-Shirts runter. Tut mir leid, Carolyn, aber dein Vintage-Yohji wollte mich umbringen.»
- Strategisches Ausweichen vor dem Licht – «Ich sagte zum Kameramann: ‹Ausser du willst eine Nahaufnahme meines Echsenhalses, mach bitte das Hauptlicht etwas weicher.› Er hat tatsächlich auf mich gehört.»
Und genau hier hat American Love Story Sarah Pidgeon das Internet für sich gewonnen. Statt ihre Schübe wegzuretuschieren, liess sie ein paar sichtbare Stellen im endgültigen Schnitt stehen. «Das ist das echte Leben. Carolyn hatte auf jedem Paparazzi-Foto makellose Haut, aber sie war auch nur ein Mensch. Ich wollte einen kleinen, rebellischen Fleck, der die Leute daran erinnert, dass selbst Ikonen mit geschwollenen Augen und komischen Ausschlägen aufwachen.»
Die Ironie entgeht natürlich niemandem. Carolyn Bessette-Kennedy war die Königin des «No-Makeup-Makeup» – eine Frau, die angeblich nur Nivea-Creme und einen Lippenkonturenstift benutzte. Und jetzt, drei Jahrzehnte später, liefert uns die Schauspielerin, die sie spielt, eine noch rohere Version derselben Energie. Keine Filter. Keine Entschuldigungen. Nur Trockenshampoo und eine Tube Clobetasol.
Wenn du also zu den Millionen gehörst, die bereits den Countdown zu American Love Story laufen lassen (FX hat noch kein genaues Datum verraten, aber es wird gemunkelt, dass es Ende dieses Jahres so weit ist), dann tu dir einen Gefallen: Schau für die Handlung, bleib für die Kostüme, aber freu dich über die Frau, die wegen ihres verdammten Einsatzes eine Hautkrankheit bekam. Sarah Pidgeon trug nicht nur Carolyns Kleider – sie trug sie, bis sie Spuren hinterliessen. Im wahrsten Sinne des Wortes.
Und ehrlich? Das ist das New Yorker Schauspielerinnen-Ding des Jahres.