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Wetterwarnung für Bern: Unwetter mit Starkregen, Hagel und Böen bis 100 km/h - Hier die aktuelle Vorhersage

Wetter ✍️ Carlos Drummond 🕒 2026-03-20 11:41 🔥 Aufrufe: 2
Dunkler Himmel über Bern vor dem Unwetter

Wer in Bern lebt, kennt das Spiel: Der Himmel verdunkelt sich, ein eisiger Wind fegt durch die Gassen, und man weiss sofort, dass jetzt was kommt. Und in den letzten Stunden hat es uns wirklich erwischt. Wer dachte, er könne ohne Schirm und erst recht ohne Jacke kurz zur Arbeit huschen, sollte seinen Plan schnell überdenken. Die Wettervorhersage für Bern hatte mit ihrer Warnung voll ins Schwarze getroffen – genau das, was ich schon den ganzen Vormittag verfolgt habe: Wer kann, bleibt besser zu Hause, und auf den Strassen ist höchste Vorsicht geboten.

Die Lage ist ernst. Das ist kein kurzer Sommerregen, der schnell vorüberzieht. Wir haben es mit schweren Unwettern zu tun, bei denen Hagel und Orkanböen möglich sind. Nach den neuesten Daten können die Windgeschwindigkeiten in einigen Teilen der Agglomeration Bern erschreckende 100 km/h erreichen. Das sind Böen, die Dächer abdecken, Schilder umknicken und grossen Schaden anrichten können. Und wenn die offiziellen Warnstellen, wie jetzt geschehen, eine «Gefahren»-Meldung herausgeben, ist das kein Spaß. Dann gilt: Fenster und Türen sichern, sich nicht im Freien aufhalten und vor allem nicht in überflutete Gebiete fahren.

Ein Blick auf die Karte: Die ganze Region ist betroffen

Ich habe mir das Ganze auf Google Maps genauer angesehen, um zu verstehen, wie sich die Wolken bewegen – und es ist beeindruckend, wie das Zentrum der Stadt gerade eingekesselt ist. Die instabile Wetterlage macht keine Pause. Wer in den Quartieren Länggasse, Breitenrain, Wankdorf oder in der Altstadt wohnt, sollte genau hinschauen. Auch im Westen und in Bümpliz liegt man voll auf der Zugbahn der Unwetter. Anders gesagt: Heute gibt es keinen sicheren Ort, die Lage ist flächendeckend.

Für alle, die unterwegs sein müssen, gilt: Wenn ihr die Wetter-App auf dem Handy öffnet und das Sturmsymbol seht, lasst das Auto besser in der Garage und wartet, bis das Schlimmste vorbei ist. Laut Vorhersage konzentrieren sich die stärksten Niederschläge auf den späten Nachmittag und den frühen Abend, aber die Instabilität hält die ganze Nacht über an. Es ist eine dieser typischen Situationen, wo man nicht mal das Fenster öffnet, um zu schauen, ob es aufgehört hat.

Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen?

Die Frage, die uns alle umtreibt: Wie lange noch? Nach den aktuellsten Simulationen hat dieses Tiefdruckgebiet, das sich über dem Kanton aufbaut, noch einiges an Energie. Also lasst euch nicht von einer kurzen sonnigen Phase täuschen. Es bleibt voraussichtlich stark bewölkt mit schauerartigen Regenfällen, die jederzeit auftreten können. Übrigens: Die Warnung, die in den letzten 24 Stunden für den Kanton Bern herausging, zeigt, dass über 680 Gemeinden in der gleichen Situation stecken wie wir. Es ist also kein lokales Problem.

Hier eine kurze Zusammenfassung, worauf ihr euch einstellen müsst:

  • Hagelgefahr: Die Bedingungen sind perfekt für die Bildung von Hagel. Wenn die Körner fallen, schützt euer Auto und haltet euch wenn möglich von Fenstern fern.
  • Heftige Windböen: Windgeschwindigkeiten zwischen 60 und 100 km/h. Auf Hauptverkehrsachsen wie der Aarestrasse oder der Bollwerkstrasse ist die Gefahr durch umstürzende Bäume extrem hoch.
  • Regenmengen: Innerhalb kurzer Zeit können über 50 mm fallen, was zu lokalen Überschwemmungen und der Gefahr von Rutschungen an Hängen führen kann.

Wir Berner sind schliesslich kreativ und widerstandsfähig. Aber in dieser Situation ist die beste Kreativität, einfach abzuwarten. Behaltet die offiziellen Kanäle im Auge und vertraut auf qualitativ gute Informationen. Die gute Nachricht: Nachdem diese Kaltfront durchgezogen ist, zeigt sich das Wetter voraussichtlich am Wochenende wieder von seiner freundlichen Seite. Aber bis dahin heisst es: Bereit sein für einen der heftigsten Wetter-Ausbrüche des Jahres. Also rein ins Warme und passt auf euch auf, Bern!