Milano-Torino 2026: Die Klassikerin zum 150-Jahr-Jubiläum gibt den Takt vor für die Olympischen Winterspiele
Was für ein Gänsehautmoment, Leute! Heute, am 18. März 2026, rollt das Feld bei Mailand–Turin an – dem ältesten Klassiker der Welt, der stolze 150 Kerzen ausbläst. Und es ist nicht nur ein Rennen: Es ist der perfekte Auftakt zu einem weiteren historischen Ereignis, das Italien dieses Jahr in seinen Bann ziehen wird: den XXV. Olympischen Winterspielen von Mailand-Cortina. Zwei Sport-Metropolen, Mailand und Turin, treten wieder in Dialog – auf Asphalt und auf Schnee.
Ein Laufsteg der Champions zum 150-Jahr-Jubiläum
Das heutige Rennen ist kein gewöhnlicher Massensprint. Es ist ein Laufsteg, den die Radsport-Welt Italien widmet. Start in Mailand, Ziel in Turin, mit einer Strecke, die sich die Sprinter bis zum letzten Meter verdienen müssen. Unter den erwarteten Grossen gilt das Augenmerk Primož Roglič, der hier ein Ausrufezeichen setzen will, und unserem Phänomen Tom Pidcock, der auf jedem Terrain glänzen kann. Aus den Gängen des Radsportverbands hört man, er habe die Hügel des Piemont wochenlang studiert. Und dann die jungen Talente: von Pellizzari bis Johannessen, bereit, in einem der prestigeträchtigsten Rennen des Kalenders um Ruhm zu kämpfen.
Verkehr und Zeitplan: So erlebst du das Rennen live
Für alle, die die Fest-Stimmung hautnah miterleben wollen: aufgepasst beim Verkehr. Der Tross wird durch verschiedene Gemeinden ziehen, und die Strassen müssen mit Sperrungen und Umleitungen rechnen. Die Verkehrsbetriebe haben die Linien bereits umgestellt, um ein Chaos zu vermeiden. Mein Tipp? Sucht euch einen Aussichtspunkt auf den Hügeln um Turin und geniesst das Spektakel. Hier sind die wichtigsten Eckdaten, die ihr nicht verpassen solltet:
- Start: Mailand, 11.00 Uhr. Der offizielle Startschuss unter dem Friedensbogen (Arco della Pace).
- Durchfahrt durchs Langhe-Gebiet: gegen 14.30 Uhr, wo das Rennen zwischen den Haselnusshainen beginnt, Selektion zu betreiben.
- Ziel in Turin: voraussichtlich gegen 16.45 Uhr, der Finishstrich im Zentrum vor einer erwarteten Rekordkulisse.
Vom Radsrad zu den Olympischen Ringen: Mailand und Turin als Sport-Hauptstädte
Aber 2026 ist das Jahr der Olympischen Spiele, und dieses Mailand–Turin ist der perfekte Werbespot dafür. Während die Fahrer dahinjagen, bereiten sich Mailand und Turin darauf vor, Athleten und Zuschauer aus aller Welt zu den Winterspielen willkommen zu heissen. Eine einmalige Gelegenheit, die Region zu entdecken, die nicht nur aus Asphalt besteht, sondern auch aus Skipisten, atemberaubenden Landschaften und einer Gastfreundschaft, die ihresgleichen sucht.
Und wenn ihr bereits eine Reise zu den Olympischen Spielen oder zum Giro d'Italia plant, denkt an eure Unterkunft. Stellt euch vor, nach einem Renntag oder einem Tag auf der Piste in eine gemütliche, familiäre Wohnung mit Terrasse, Pool und Garten zurückzukehren. Pure Entspannung, abseits des Trubels und doch mitten im Geschehen. Ob in Mailand oder Turin – solche Unterkünfte machen aus einem Sporturlaub eine unvergessliche Erinnerung.
Die Zukunft ist jetzt: Auf dem Weg nach Mailand-Cortina 2026
Dieses Mailand–Turin ist nur der Appetitanreger. Vom 6. bis 22. Februar 2026 ist Italien der Nabel der Welt mit den Olympischen Winterspielen. Und für Freunde des paralympischen Sports: Augen auf bei den Winter-Paralympics 2026: Insider versprechen für diese Ausgabe eine Rekordbeteiligung an Athleten. Der Weg nach Mailand-Cortina ist bereits vorgezeichnet, und heute wird er mit dem Rad zurückgelegt. Bald darauf auf Skiern und im Schlitten. Was für ein Spektakel, Italien!