Lakers - Nuggets: Die grosse Nachlese zur Partie, die Denver erschüttert hat
Liebe Basketball-Fans, falls ihr das gestrige Duell zwischen den Lakers und den Nuggets verpasst habt – ihr habt eines dieser Spiele verpasst, die einem ins Gedächtnis rufen, warum die NBA einfach spektakulär ist. Lassen wir uns nichts vormachen: In der Ball Arena in Denver roch es bereits nach Playoffs, und Jokic und seine Teamkollegen haben die Erwartungen nicht enttäuscht. Aber die Gelb-Violetten aus Los Angeles haben Schlag auf Schlag erwidert und uns eine Partie geliefert, die den Fans noch lange in Erinnerung bleiben wird. Hier ist meine spontane Einschätzung dieser Schlacht.
Ein Spiel auf Playoff-Niveau
Es stand zwar kein Titel auf dem Spiel, aber auf dem Parkett hatte man das Gefühl, ein Conference-Finale zu erleben. Die Nuggets, angeführt von einem Nikola Jokić in MVP-Form (schon wieder ein Lehrbuch-Triple-Double mit diesen No-Look-Pässen, die jede Verteidigung verzweifeln lassen), versuchten sofort, das Spiel einzufrieren. Auf der anderen Seite hielten die Lakers dank der Spielfreude derjenigen dagegen, die beweisen wollen, dass Alter nur eine Zahl ist. Besonders das erste Viertel war eine ständige Achterbahnfahrt: Körbe und Spielzüge für die Ewigkeit – zum Wiederholen und Geniessen.
Die drei Schlüsselmomente des Spiels
Wer eine kurze Anleitung sucht, wie das Spiel entschieden wurde, sollte diese drei Aspekte im Auge behalten. Sie haben das Zünglein an der Waage gespielt:
- Der Kampf unter den Körben: Jokić ist eine wandelnde Basketball-Enzyklopädie, aber Anthony Davis steht dem in nichts nach. Ihr Duell mit Rebounds und Blocks gab den Takt vor. Als es AD gelang, Jokić aus der Zone zu drängen, konnten die Lakers aufatmen.
- Jamal Murrays Schnelligkeit: Der kanadische Point Guard hat mit seinen Schnitten und Distanzwürfen die Aussenverteidigung der Gelb-Violetten regelrecht auseinandergenommen. Ihn unter 25 Punkten zu halten, war das erklärte Ziel, aber er fand immer einen Weg zu treffen.
- Die Bank von Los Angeles: In der schwierigsten Phase waren es die Spieler der zweiten Reihe, die den Impuls gaben. Mit energischen Aktionen und einer erstickenden Verteidigung schafften es die Lakers, bis zur letzten Sekunde dranzubleiben.
Die Energien optimal nutzen: Die Lektion der Lakers
Eine der Fragen in den Kabinen war: Wie setzt man die eigenen Kräfte am besten gegen eine Dampfwalze wie Denver ein? Die Jungs von Coach Redick (ja, JJ macht einen super Job) versuchten die Antwort mit einer beispiellosen defensiven Intensität. Sie wechselten zwischen Zonenverteidigung und Vollfeld-Pressing, um den Rhythmus der Gastgeber zu brechen. Es hat nicht immer geklappt, aber im dritten Viertel sahen wir aufblitzen, was aus diesem Team werden könnte: eine Mischung aus Erfahrung und Athletik, die jeden in Bedrängnis bringen kann.
Für alle, die über das reine Resultat hinausblicken, war dieses Spiel eine wahre Meisterklasse des modernen Basketballs. Bewegungen ohne Ball, Schnitte und dieser Hauch von Genialität, den nur Champions liefern können. Wenn die Lakers und die Nuggets das nächste Mal aufeinandertreffen, behaltet diese kleinen Details im Auge: Sie sind es, die den Unterschied zwischen einem guten Spiel und einem Meisterwerk ausmachen.
Und jetzt? Playoff-Aussichten
Wenn dieses Spiel nur ein Appetithappen war, dann wird das Playoff-Menü ein Gedicht. Die Nuggets haben bestätigt, dass sie die ungeschlagene Macht im Westen sind, die es zu schlagen gilt, aber die Lakers haben eine klare Botschaft gesendet: Wir lassen uns nicht unterkriegen. Jokić wird weiterhin Phänomenales leisten, aber wenn LeBron und seine Kollegen die nötige Konstanz finden, sollte man sie nicht unterschätzen. Eines ist sicher: Der Basketball, den wir gestern gesehen haben, ist der, der uns diesen Sport lieben lässt. Ich kann es kaum erwarten, bis die nächste Folge kommt.