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Hongkong: Ein pulsierendes Kulturleben und ein reibungsloser Alltag

Kultur ✍️ Marc Dubois 🕒 2026-03-21 14:29 🔥 Aufrufe: 2
Szenisches Bild von Hongkong

Im März 2026 ist es schwer, den Blick nicht auf Hongkong zu richten. Die Stadt brodelt, und das nicht nur wegen der Pferderennen oder des Hongkonger Observatoriums, das uns ideales Wetter für einen Bummel durch die Straßen von Tsim Sha Tsui verspricht. Diese Woche steht der Kultursektor im Fokus der Stadt, und ich muss sagen: Nachdem ich hier ein Jahrzehnt lang das Hin und Her zwischen Asien und dem Westen beobachtet habe, habe ich eine derart spürbare Energie noch nie erlebt.

Sprechen wir zuerst über das, was das Herz der Stadt am Klopfen hält: den Hong Kong Jockey Club. Es ist nicht nur eine einfache Rennsport-Institution, es ist der Puls der lokalen Unterhaltung selbst. Aber diese Woche fand der eigentliche Galopp eher auf dem Filmmarkt statt. Dort traf ich französische Produzenten mitten in Koproduktionsverhandlungen, koreanische Regisseure bei ihren Pitch-Sessions und vor allem eine Welle von Projekten, die laut Brancheninsidern, mit denen ich sprach, bestätigt: Der Hongkonger Film, trotz der Turbulenzen der letzten Jahre, erstrahlt wieder in neuem Glanz. Man spürt, dass die Industrie eine Wende genommen hat: weniger reine Actionfilme, dafür mehr soziale Dramen von seltener Feinfühligkeit, die ein weltweites Publikum ansprechen. Die Vertriebsrechte werden zu Höchstpreisen gehandelt, und die ganze Stadt profitiert davon.

Der Hongkonger Alltag: eine Präzisionsmaschine

Was hier immer wieder beeindruckt, ist die Fähigkeit, diesen unaufhörlichen Strom von Besuchern und Geschäftsleuten zu bewältigen. Ich spreche oft mit Freunden, die zum ersten Mal hier sind, und sie fragen mich alle: "Aber wie kommt ihr hier eigentlich von A nach B?" Die Antwort lautet: MTR. Das U-Bahn- und Busnetz (der berühmte MTR-Bus) ist eine echte Meisterleistung an Effizienz. Erst heute Morgen nahm ich einen Bus zu einem Termin nach Causeway Bay. Kein Stress, keine Verspätung. Diese Zuverlässigkeit macht das Leben in einer so dichten Metropole erst möglich. Und für alle, die am Wochenende ausbrechen wollen, bietet die lokale Billigfluglinie, HK Express, Flüge zu Zielen wie Taiwan oder Japan zu unschlagbaren Preisen an. Das ist fester Bestandteil des Lebensstils: Freitagabend packt man den Koffer, und Samstagmorgen liegt man am Strand in Okinawa.

  • Verkehr: Die MTR ist das Rückgrat, aber unterschätzen Sie nie die Effizienz des Busnetzes für Querverbindungen.
  • Kultur: Diese Ausgabe des Filmmarktes hat deutlich gezeigt, dass Hongkong laut mehreren Branchenkennern wieder zu einem unverzichtbaren Knotenpunkt für audiovisuelle Inhalte in Asien wird.
  • Wetter: Das Hongkonger Observatorium sagt für die kommenden Wochen mildes Wetter voraus, ideal, um die Terrassen und Nachtmärkte zu genießen.

Ein Puls, der nicht schwächer wird

Gestern sprach ich mit einem alten Branchenhasen, einem, der Hunderte von Projekten kommen und gehen sah. Er sagte zu mir: "Weisst du, die Stärke Hongkongs ist, dass es, selbst wenn man denkt, es sei vorbei, immer wieder mit neuer Kraft zurückkommt." Und das stimmt. Zwischen den traditionellen Rennen des Jockey Clubs, die die Massen anziehen, den Innovationen im Verkehrswesen, die die Stadt entlasten, und diesem wiedererwachten Interesse an künstlerischem Schaffen, scheint alles auf Grün zu stehen. Die Energie ist ansteckend. Die Bars in Lan Kwai Fong sind voll, die Produktionsstudios laufen auf Hochtouren, und die Wetterberichte sagen einen strahlenden Frühling voraus. Wenn Sie noch nie hier waren, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt. Die Stadt ist dabei, ihre Identität neu zu definieren, und es ist spannend, das hautnah mitzuerleben.