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Felicity Jones auf dem roten Teppich: Eine Meisterklasse in Prada und Anmut

Unterhaltung ✍️ Clara Thornton 🕒 2026-03-15 22:58 🔥 Aufrufe: 1
Felicity Jones auf dem roten Teppich in Prada

Es gibt rote-Teppich-Momente, und dann gibt es die Felicity-Jones-rote-Teppich-Momente. Die britische Schauspielerin sorgte gestern Abend an einer privaten Veranstaltung in London wieder einmal für Aufsehen, als sie in einer maßgeschneiderten Prada-Kreation erschien, bei der die Blitzlichter schon losgingen, bevor sie überhaupt den Samtseil-Absperrung erreicht hatte. Wir schreiben das Jahr 2026, und falls jemand immer noch an ihrer Beständigkeit als Stilikone gezweifelt haben sollte, hat dieser Look – all diese architektonischen Linien und hauchzarte Stoffe – diese Zweifel endgültig ausgeräumt. Man munkelt, der Raum sei für einen Augenblick still geworden, als sie eintrat.

Sprechen wir über dieses Kleid, nicht wahr? Eine Säule aus fließender Seide in zartem Rosé, mit einem skulpturalen Ausschnitt, der es irgendwie schafft, sowohl streng als auch äusserst romantisch zu wirken. Sie kombinierte es mit dezenten Riemchen-Absatzschuhen und absolut keinem Schmuck – ganz so, als sollten Schnitt und Farbe ganz für sich sprechen. Das ist ein Meisterstück in dezenter Eleganz, die Art von Move, die die bloß Gutgekleideten von den wahrhaft Eleganten trennt. Und Felicity, Gott segne sie, gehörte schon immer zum letzteren Lager.

Vom Old Vic zu den Oscars: Die ersten Schritte («First Acts»)

Für diejenigen unter uns, die sie seit ihren Anfängen verfolgen, ist dieses Maß an Geschliffenheit natürlich keine Überraschung. Wir erinnern uns an ihre ersten Schritte – und bei denen kommt man nicht umhin, ihren langjährigen Kollegen und guten Freund Eddie Redmayne zu erwähnen. Die beiden standen vor Jahren zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne, lange vor dem Oscar-Rummel und dem Weltruhm, in Inszenierungen, die sich anfühlten wie ein Geheimcode unter Londoner Theaterliebhabern. Ihre Chemie, ob im Kostümfilm oder zeitgenössischen Stücken, war schon immer elektrisierend; es ist diese Art von Partnerschaft, die einen daran erinnert, warum britisches Schauspieltalent ein Geschenk ist, das einfach nicht aufhört zu geben. Alte Hasen im West End erinnern sich noch heute gerne an diese frühen Auftritte.

Spulen wir vor in die Gegenwart, und beide haben sich Hollywood-Karrieren aufgebaut, um die sie jeder Schauspielschulabsolvent beneiden würde. Doch wann immer sie sich für ein Interview oder eine Preisverleihung wiedervereinen, flackert diese alte Kameradschaft sofort wieder auf. Es ist ein Zeugnis ihrer Wurzeln – und eine sanfte Erinnerung daran, dass die besten Fundamente lange gelegt werden, bevor die roten Teppiche ausgerollt werden.

«The World So Wide» und eine Verwechslung

Also, was kommt als Nächstes für Felicity Jones? Alle Augen sind auf ihr nächstes Projekt gerichtet, der vielversprechende Titel: The World So Wide. Details werden streng geheim gehalten – typisch für alles, was sie anfasst – aber Branchengerüchte deuten auf eine Rückkehr zu der Art von intimen, figurenzentrierten Erzählungen hin, die uns einst für sie einnahmen. Wenn das Gerede derer, die bereits frühe Vorführungen gesehen haben, irgendein Anzeichen ist, dann steht uns ein echter Leckerbissen bevor.

In einer reizenden Wendung hat der Filmtitel für leichte Verwirrung mit einer gewissen australischen Autorin gesorgt. Ja, Felicity McLean, die Autorin des gefeierten Romans The Van Apfel Girls Are Gone, tauchte letzte Woche in den sozialen Medien neben der Schauspielerin auf, nachdem ein paar aufgeregte Fans die beiden verwechselt hatten. Auf der Gala danach gefragt, lachte Jones es mit ihrer typischen Anmut weg: «Mir wurde gesagt, ich sollte ihre Bücher lesen. Angeblich sind sie weitaus fesselnder als alles, was ich je gemacht habe!», scherzte sie. «Aber ich ziehe die Grenze bei der Bitte, Exemplare von The Van Apfel Girls zu signieren – meine Handschrift ist furchtbar.» Eine Quelle aus dem Umfeld der Schauspielerin meinte, sie fände die ganze Sache ziemlich liebenswert.

Warum sie nach wie vor ein Kassenschlager ist

Es ist diese Mischung aus Talent, Bescheidenheit und schierer Klasse, die uns immer wieder zu ihr zurückkehren lässt. Ob sie nun eine komplexe literarische Heldin verkörpert oder einfach nur in Prada einen Raum betritt – sie lässt es mühelos aussehen. Hier ist eine kurze Zusammenfassung, warum sie nach wie vor zu den beliebtesten britischen Exportgütern gehört:

  • Der Chamäleon-Faktor: Von Stephen Hawkings Frau in Die Entdeckung der Unendlichkeit bis hin zur jungen Ruth Bader Ginsburg in On the Basis of Sex – sie verschwindet in ihren Rollen. Man vergisst, dass man Felicity Jones zusieht.
  • Die Verlässlichkeit auf dem roten Teppich: Sie macht nie einen Fehltritt. Dior, Valentino und jetzt dieser Prada-Auftritt – immer tadellos ausgewählt. Sie ist der Traum eines jeden Stylisten.
  • Die Zurückhaltung: Kein Drama, kein Skandal, einfach solide Arbeit und ein ruhiges Leben im Norden der Stadt. In Promi-Kreisen ist das geradezu heldenhaft.

Als das Auto gestern Abend davonfuhr und sie nach Hause gebracht wurde, war eines glasklar: Felicity Jones geht nirgendwohin. Mit The World So Wide am Horizont und einem Vermächtnis, das Bühne, Leinwand und jetzt auch die High Fashion umspannt, spielt sie das lange Spiel – und gewinnt.