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Bruno Guillon: Zwischen Wut gegen Rassismus und seinem Erfolg bei "Tout le monde a son mot à dire"

Unterhaltung ✍️ Sophie Martin 🕒 2026-03-07 21:25 🔥 Aufrufe: 1
Bruno Guillon

Na klar, Bruno Guillon gibt schon wieder Gesprächsstoff! Und ehrlich gesagt, ist das ja auch kein Grund zur Klage. Der Lieblingsmoderator der Franzosen (zumindest aus unserer TV-Wohnzimmerperspektive) steht im Mittelpunkt von zwei aktuellen Themen: Einerseits bezieht er klar Stellung gegen Alltagsrassismus nach seinem Interview mit Miss France 2025; andererseits hat er einen Heidenspass bei Tout le monde a son mot à dire, so sehr, dass man fast Olivier Minne vergessen könnte. Auf geht's, wir fassen zusammen, was bei Bruno, der uns immer wieder aufs Neue überrascht, los ist.

Der nötige Wutausbruch: "Nein, das geht gar nicht!"

Sie haben es vielleicht in den sozialen Medien oder in einer Talkshow gesehen: Bruno Guillon hat kein Blatt vor den Mund genommen. Alles begann mit seinem Interview mit Angélique Angarni-Filopon, Miss France 2025. Ein völlig normales Interview eigentlich, bis die Kommentare unter dem Video völlig aus dem Ruder liefen. Alltagsrassismus, Angriffe wegen der Hautfarbe, billige Sprüche... Bruno, der täglich Gäste empfängt, hatte die Nase voll. Und er sagte es deutlich, direkt auf Anne-Élisabeth Lemoines Sofa: "Nein, das geht gar nicht."

Was auffällt: Er gab sich nicht mit einem höflichen kleinen Tweet zufrieden. Nein, er nahm sich wirklich die Zeit zu erklären, warum diese Bemerkungen verletzend sind, warum sie das Leben öffentlicher Persönlichkeiten vergiften und wie wir alle es besser machen können. Ehrlich, es tut gut zu sehen, wie ein beliebter Moderator seine Bekanntheit nutzt, um die Trolle in die Schranken zu weisen. Und das ist mal eine willkommene Abwechslung zu diesen Sendungen, in denen so getan wird, als sei nichts. Bruno Guillon hat bewiesen, dass man sowohl lustig als auch engagiert sein kann.

Der König der Unterhaltung? "Tout le monde a son mot à dire" à la Bruno

Aber zum Glück ist nicht alles ernst und schwer im Leben unseres Bruno. Denn beruflich geht es rund! Seit er beim öffentlich-rechtlichen Sender das Ruder von Tout le monde a son mot à dire übernommen hat, ist die Show noch verrückter geworden. Früher mochte man die Version mit Olivier Minne, klassisch und effizient. Aber jetzt, mit Bruno, ist es wie auf dem Pausenhof für Erwachsene. Er macht Spässe, neckt die Kandidaten, erfindet alberne Regeln... Kurz, er sorgt für Stimmung.

Und die Zuschauer sind sich einig: Bruno Guillon macht mehr Spass als sein Vorgänger. Das ist kein Vorwurf an Olivier, nein, es ist einfach so, dass die beiden unterschiedliche Stile haben. Wo Minne eher der nette, aber korrekte Lehrer ist, ist Guillon der etwas durchgeknallte Kumpel, der dich in der Pause zum Lachen bringt. Das Ergebnis: Die Einschaltquoten sind spitze und in den sozialen Medien wimmelt es nur so von Memes und viralen Clips. Das Duo mit Laurent Ruquier? Der Hammer. Sie spielen sich die Bälle zu, als würden sie seit zwanzig Jahren zusammen Tennis spielen.

Warum wir es lieben, ihn gerade jetzt im Fernsehen zu sehen

  • Er bricht mit den Konventionen : Schluss mit steifer Moderation, Platz für Improvisation und Lachflashs.
  • Er ist nah an den Leuten : Ob er Miss France verteidigt oder mit einem Kandidaten lacht, er bleibt authentisch.
  • Er traut sich, Klartext zu reden : Bei Rassismus und Kontroversen steckt er nicht den Kopf in den Sand.
  • Er sorgt für eine entspannte Atmosphäre : Selbst die schüchternsten Gäste tauen schliesslich auf.

Also, ist Bruno Guillon der neue Star der französischen TV-Landschaft?

Wenn er so weitermacht, muss man ihm bald einen eigenen Flügel im Musée Grévin bauen. Zwischen seiner klaren Stellungnahme gegen Alltagsrassismus und seiner ansteckenden Energie in Tout le monde a son mot à dire erfüllt Bruno Guillon alle Kriterien des modernen Moderators: witzig, menschlich und mit sozialem Bewusstsein. Wir sind gespannt, wie es weitergeht, vor allem wenn es mehr Fernsehmomente gibt, in denen wir lachen UND ein bisschen nachdenken können. Denn ehrlich, das kann nicht schaden.