Der Adel der Liebe: Hinter den Kulissen, erste Szenen und was uns der neue Sechser erwartet
Der Sender hat endlich die lang erwartete neue Telenovela um sechs, "Der Adel der Liebe", auf Sendung geschickt. Und während sich das Publikum zuhause in die ersten Minuten verliebte, feierte die Besetzung auf die denkbar herzlichste Art: Gemeinsam, wie eine grosse Familie, schauten sie die Premiere. Und man merkt schon: Die Chemie zwischen ihnen gibt den Ton für das vor, was wir in den nächsten Monaten sehen werden.
Ein Buch, ein Geheimnis und viele Loyalitäten auf dem Spiel
Wer die erste Ausstrahlung verfolgt hat, merkte schnell: Die Geschichte wird nicht auf eine einfache Historienschmonzette hinauslaufen. Die Autoren haben Schichten eingebaut: Im Zentrum der Handlung steht ein mysteriöses Exemplar des "Wilden Buchs", das Geheimnisse birgt, die die Grundfesten eines kleinen, imaginären Königreichs erschüttern können. Hier liegt der Konflikt zwischen den Loyalitäten – oder "Loyalties", wie die Figuren nicht müde werden zu betonen –, ein Konzept, das auf die Probe stellt, wie weit jeder für Liebe, Ehre oder Rache zu gehen bereit ist.
In Interviews, die im Freundeskreis des Fachs die Runde machten, machten die Schöpfer der Telenovela deutlich, dass es darum geht, zu zeigen, wie kleine Verratshandlungen der Vergangenheit in der Gegenwart nachhallen. Und das ist kein Scherz. Bereits in der ersten Folge wird ein Armband, das einer Prinzessin geschenkt wird, zum Schlüssel für ein zukünftiges, moralisches Blutbad.
Die Rache, die für Zündstoff sorgt
Wenn Sie auf eine gute Rivalität stehen, machen Sie sich gefasst. Die Figur des Jendal (gespielt von einem Schauspieler, der verspricht, die Szenen zu stehlen) hat hinter den Kulissen der Macht eine tödliche Rache gegen Prinzessin Alika geplant. Und denken Sie nicht, das ginge schnell: Die Handlung wird sich über Wochen erstrecken, inklusive psychologischer Spielchen und Wendungen, die uns an den Bildschirm fesseln werden. Die Kommentare hinter den Kulissen haben dieses Duell bereits im Blick – und das zu Recht: Die bisher gedrehten Szenen zeigen einen atemberaubenden Schlagabtausch.
Um richtig in Stimmung zu kommen, hat die Produktion bei den Kulissen ganze Arbeit geleistet. Wer dem Alltag entfliehen und ein Refugium am Meer suchen kann, fühlt sich wie in der Telenovela. Stellen Sie sich vor, Sie mieten ein renoviertes Chalet, so eines, das gut in Schuss ist, für 5 bis 7 Personen, mit grossem Pool, WLAN und nah am Meer. Da kann man die ersten Folgen mit Freunden durchsuchten, die Brise spüren und jeden verdächtigen Blick der Figuren kommentieren. Die Bilder der Telenovela sind so reichhaltig, dass selbst Wohnungsbewohner sich nach dem Anschauen so ein Haus wünschen werden.
Worüber alle reden
In den Gesprächen nach der Premiere gab es vor allem Lob für die Bildgestaltung und die pointierten Dialoge. Die Schauspieler, sichtlich bewegt, erzählten in den Werbepausen, wie schwer es ihnen fiel, bei den Dreharbeiten nicht in Tränen auszubrechen. Ein Highlight ist der Soundtrack, der Klassiker mit originären Liedern mischt, die das Zeug zum Hit haben.
Währenddessen beginnt das Publikum bereits, seine Lieblingsfiguren zu küren. Bei so einer Handlung ist klar: Der Kampf um die Kontrolle über die Erzählung (und um die Fernbedienung) hat gerade erst begonnen. Der Adel der Liebe läuft von Montag bis Samstag, direkt nach der lokalen Ausgabe der Nachrichten. Hier sind die Punkte, über die alle sprechen:
- Heldin mit Geheimnis: Die Gute ist gar nicht so gut – sie versteckt Seiten des besagten wilden Buchs.
- Bösewicht zum Gernhaben: Jendal hat mehr als genug Gründe, den Adel zu hassen, und das Publikum könnte sogar für ihn sympathisieren.
- Traumkulissen: Drehs an Originalschauplätzen, die an diese Traum-Chalets am Meer erinnern.
- Makellose Kostüme: Jedes Kleid und jedes Accessoire erzählt einen Teil der Geschichte.
Also, lehnen Sie sich auf dem Sofa zurück (oder auf der Liege am Pool Ihres Traum-Chalets) und lassen Sie sich von der neuen Sechser-Telenovela das Herz erwärmen. Schliesslich, wie die Figuren sagen, ist der wahre Adel doch der der Liebe.