The Voice of Finland: Senior – Wer kommt wirklich weiter? The Voice of Finland-Fans wüten über das Aus des Topfavoriten
Ja, es ist wieder so weit. Die Couch-Potatoes erheben sich zu den Barrikaden, die sozialen Medien kochen, und am Kaffeetisch gibt es nur ein Thema: die The Voice of Finland-Sendung vom Wochenende. Aber diesmal ist die Situation besonders explosiv. Das Ergebnis vom Sonntagabend war so schockierend, dass ich wetten würde, dass niemand damit gerechnet hat – außer vielleicht jene, die wissen, wie in diesem Format über die Jahre hinweg der Hase läuft.
Topfavorit raus – und das Publikum explodiert
Als der Kandidat die Bühne betrat, den viele schon als Finalkandidaten gehandelt hatten, waren die Erwartungen auf dem Höhepunkt. Wir reden hier von einer Stimme, die Gänsehaut verursacht und bei der die ganze Nation sich einig zu sein schien. Dann trafen die Jury ihre Entscheidung. Und die lautete: Danke und auf Wiedersehen. Genauer gesagt handelte es sich um einen der größten Namen dieser Staffel, dessen Weg bei The Voice of Finland: Senior viel zu früh endete.
Wie man sich vorstellen kann, explodierten die sozialen Medien innerhalb von Sekunden. So einen Sturm habe ich seit den letzten Überraschungen der Vorsaison nicht mehr erlebt. Die Leute sind nicht nur wütend, weil ihr Favorit ausgeschieden ist. Sie sind wütend, weil sie die Logik, nach der dieses Spiel letztendlich funktioniert, einfach nicht verstehen. Es hat den Anschein, als ob echtes Talent manchmal nur eine Randnotiz ist, und das macht sie rasend, denn wir Österreicher wissen, wie eine echte, reine Stimme klingt.
- Kommentare der Zuschauer: "Das war ja ein schlechter Witz", "Ich habe den Glauben an das ganze Format verloren" und "Die Jury hat sich hier total verhauen".
- Social-Media-Phänomen: Die Hashtags landeten innerhalb weniger Minuten nach der Bekanntgabe der Ergebnisse auf den Trendlisten.
- Stimmung auf dem heimischen Sofa: Viele schworen, den Rest der Staffel nicht mehr zu schauen – auch wenn wir alle wissen, dass wir nächste Woche wieder dabei sind.
Warum spaltet The Voice of Finland jedes Jahr die Meinungen?
Ich verfolge diese Sendung seit der ersten Drehung des Stuhls, und eines ist sicher: The Voice of Finland verstand es schon immer, die Gefühle hochkochen zu lassen. Aber dieses Jahr, besonders mit der Senior-Version, stand mehr auf dem Spiel. Diese Kandidaten sind keine Teenager mehr, die noch ihren eigenen Sound suchen. Sie sind alte Hasen, die ihr Lebenswerk geleistet haben und auf die Bühne kommen, um es zu teilen. Wenn sie übergangen werden, fühlt sich das persönlich an.
Manche würden sagen, die Dramatik gehört dazu. Aber ich sage: Wenn die Show The Voice of Finland heißt, dann sollte auch genau diese Voice gewinnen, nicht die Geschichte, nicht das Aussehen und sonst keine Nebensache. In den letzten Jahren hatte man manchmal das Gefühl, dass die Jury nach einer Art "produktionsbedingter Spannung" sucht, die im Publikum doch wirklich keiner haben will.
Wie geht es jetzt weiter?
Auch wenn es jetzt leicht fällt, die Flinte ins Korn zu werfen und zu schwören, man schaut diesen Mist nicht mehr an, wir kennen die Wahrheit. Am kommenden Wochenende werden wir wieder den Fernseher einschalten, die Daumen drücken und hoffen, dass von nun an die Fairness siegt. Wir warten darauf, dass diejenigen, die wirklich das Potenzial haben, zu den hellsten Stars des Landes aufzusteigen, auch ihre Chance bekommen.
Eines ist jedoch sicher: The Voice of Finland ist nach wie vor die meistdiskutierte Unterhaltungsshow des Landes. Sie bringt uns zum Fühlen, Lachen, Weinen und Fluchen. Und auch wenn diese Woche das Fluchen leider eine große Rolle gespielt hat, freue ich mich jetzt schon gespannt auf die nächste Folge. Hoffentlich mit Überraschungen, aber mit positiven. Und wenn nicht, dann gehen die Kaffeetisch-Gespräche eben weiter – das ist ja schließlich das Beste daran.