Timothée Chalamet: Die Oper-Kontroverse, sein neuer Film 'Marty Supreme' und das Vermächtnis von 'Dune'
Schon wieder sorgt der junge Timothée Chalamet für Gesprächsstoff. Aber diesmal geht es nicht um seinen Look auf der Premiere oder darum, dass er mit Kylie Jenner gesehen wurde, sondern um einen Kommentar, den er in einem Interview fallen ließ und der ordentlich Staub aufgewirbelt hat. Der Schauspieler meinte nämlich, dass Oper und Ballett, technisch zwar ein Wunder, seiner Meinung nach manchmal etwas kalt wirken, dass die Künstler so sehr in der Technik versunken sind, dass sie vergessen, das Gefühl zu transportieren. Und das kam natürlich bei den Leuten aus dieser Welt überhaupt nicht gut an.
Was hat er genau über die Oper gesagt?
In dem Gespräch ließ der Hauptdarsteller von Dune den Satz fallen, dass er Kino bevorzuge, weil dort "die Emotion der Antrieb von allem ist", während in der Oper "alles so bis ins kleinste Detail durchgetaktet ist, dass am Ende die Menschlichkeit des Moments verloren geht". Fast umgehend bekam er aus der Welt der Lyrik Antwort, allerdings mit Stil. Man erinnerte ihn daran, dass die Emotion letztlich die Seele der Oper sei und dass er, wenn er mal im Palacio de Bellas Artes oder in einem anderen Theater vorbeischaut, feststellen würde, dass Schweiß und Tränen genauso real sind wie in jedem Film. Man lud ihn sogar ein, mal backstage vorbeizukommen, damit er die menschliche Anstrengung hinter jeder Vorstellung sehen kann. In den sozialen Medien spaltete sich die Gemeinde: Die einen nennen ihn einen Eingebildeten, die anderen finden, er war einfach nur ehrlich.
Marty Supreme, sein nächstes Projekt
Aber gut, während die einen ihn kritisieren, zählen andere schon die Tage, bis sie ihn wieder auf der Leinwand sehen können. Sein nächstes Projekt heißt Marty Supreme, und hier schlüpft er in die Haut von Marty Reisman, einer Tischtennis-Legende der 50er Jahre. Eingeweihte munkeln, dass Timothée sich für diese Rolle mächtig verwandelt, dass es eine äußerst exzentrische und charismatische Figur ist, und es gibt bereits Stimmen, die wetten, dass ihm das seinen ersten Oscar einbringen könnte. Die ersten durchgesickerten Fotos vom Dreh zeigen ihn mit einem Retro-Look, der, wie nicht anders zu erwarten, seine Fans bereits verrückt macht.
Dune: The Art and Soul
Apropos vergangene Arbeiten: Kürzlich wurde ein Buch namens The Art and Soul of Dune veröffentlicht, das einen sehr umfassenden Blick hinter die Kulissen der Saga gewährt. Darin erzählt Chalamet selbst, dass Dune seine Sichtweise auf das Kino verändert hat. Er spricht darüber, wie Denis Villeneuve es geschafft hat, eine Welt zu erschaffen, in der Emotion und Action Hand in Hand gehen... genau das, was er angeblich in der Oper vermisst, was so manchem ein ironisches Lächeln entlockte. In dem Buch werden die stundenlangen Trainings in der Wüste und die echt coole Verbindung, die er zu seinen Kollegen aufgebaut hat, detailliert beschrieben – etwas, das er, seinen eigenen Worten zufolge, auf Arrakis definitiv gefunden hat.
Die Zahlen, die das Phänomen belegen
Und um es kurz zu machen: Die Zahlen des Schauspielers sind der Wahnsinn. Er ist einer der wenigen seiner Generation, der sowohl Kritiker als auch Publikum begeistern kann. Um euch eine Vorstellung zu geben, hier eine kurze Übersicht über seine Erfolge:
- Dune: Part Two – sprengte die Kinokassen mit über 700 Millionen Dollar weltweit.
- Wonka – ein Weihnachtshit, den niemand kommen sah und der den Studios eine ordentliche Stange Geld einbrachte.
- Call Me by Your Name – das Indie-Juwel, das ihn auf die Landkarte setzte und ihm seine erste Oscar-Nominierung einbrachte.
- Soziale Medien – 24 Millionen Follower auf Instagram, die keine seiner Bewegungen verpassen.
Der Traum von einer Little Women-Fortsetzung
Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: Die Fans geben die Hoffnung nicht auf, ihn wieder als Laurie zu sehen. Im Internet kursiert nämlich die Idee einer Fortsetzung von Little Women, der Version von Greta Gerwig. Einige haben ihr sogar schon einen Titel gegeben: Good Wives... Being a Sequel to 'Little Women'. Und obwohl das im Moment reines Wunschdenken ist, lassen die Chemie, die er mit Saoirse Ronan im ersten Teil hatte, alle nach mehr verlangen. Wer weiß, ob sich Sony eines Tages dazu entschließt, aber bis dahin hören die Edits auf TikTok und die Trending Topics nicht auf, danach zu verlangen.
Da habt ihr's: Der Timmy findet immer einen Weg, in aller Munde zu sein, sei es wegen einer Kontroverse, einer vielversprechenden Rolle oder den Träumen seiner Anhänger. Ob man ihn mag oder nicht, am Ende des Tages bleibt dieser Typ einfach nicht unbemerkt.