Technologie macht keine Pause: Wearable-Technologie und haptisches Feedback revolutionieren unseren Alltag – das sind die aufkommenden Trends
Viele von uns erinnern sich an die Zeit, als Technologie vor allem bedeutete, dass das Telefon das Gespräch nicht unterbrach, wenn man zur Tür hinausging. Diese Zeiten sind weit hinter uns. Heute sprechen wir bereits über die nächste Stufe – über jene aufkeimende Technologie, die sich direkt wie aus einem Science-Fiction-Film anhört, aber bereits da ist. Lehnen Sie sich also zurück, denn jetzt begeben wir uns dorthin, wo die Zukunft gebaut wird.
Vom Handgelenk auf die Haut: Die neue Welle der Wearable-Technologie
Wenn ich Wearable-Technologie erwähne, denken viele zuerst an ein Aktivitätsarmband. Sie wissen schon, dieses Gummiband, das Schritte zählt. Das ist jedoch erst der Vorspann. Die eigentliche Revolution geschieht gerade jetzt, wo die Geräte vom Handgelenk direkt auf die Haut – oder sogar darunter – übergehen. Neue Sensoren können neben dem Blutzucker auch den Flüssigkeitshaushalt und Stresshormone in Echtzeit messen. Bald haben wir mehr Daten über unser eigenes Wohlbefinden, als Ärzte vor zehn Jahren über ihre Patienten hatten.
Aber was mich wirklich begeistert, ist die haptische Technologie. Stellen Sie sich nicht irgendeine langweilige Vibration in der Tasche vor. Es geht um Gefühl. Es geht darum, dass das Handy nicht mehr klingelt – es klopft leicht an Ihr Handgelenk, ganz so, wie ein Freund, der in einer völlig stillen Bibliothek Ihre Aufmerksamkeit sucht. Oder etwa die Oberfläche der Armlehne im Auto, die ein Gefühl von glatter oder rauer Oberfläche erzeugt, obwohl sie völlig glatt ist.
Wie Technologieunternehmen die Regeln ändern
Die größten Technologieunternehmen haben schon lange verstanden, dass die von Bildschirmen gesättigte Welt eine neue Dimension braucht. Deshalb investieren sie jetzt Milliarden genau in dieses haptische Feedback. Stellen Sie sich vor, Sie könnten den Stoff des online bestellten Pullovers „fühlen“, bevor Sie ihn kaufen. Oder wenn Sie in einer Remote-Besprechung die Struktur eines Produkts veranschaulichen können, indem Sie Ihre Kollegin die Oberfläche fühlen lassen – obwohl Sie tausende Kilometer voneinander entfernt sind.
- Automobilindustrie – Haptisches Feedback im Lenkrad kann vor dem Fahrbahnrand warnen, viel schneller als ein akustisches Signal.
- Gesundheitstechnologie – Blinde können Muster auf dem Touchscreen „sehen“, indem sie das Feedback auf ihrer Haut spüren.
- Gaming und Unterhaltung – Regen fühlt sich wie echter Regen an, wenn die Jacke im Takt des Films vibriert.
Chinesische Technologie-Herausforderung und das Wunderland des Schnellladens
Wenn wir über Technologie und ihre schnelle Entwicklung sprechen, kann man die Wunder des Ostens nicht ignorieren. Ich habe genau verfolgt, was in Asien passiert. Dort geht man nicht Schritt für Schritt – dort macht man Sprünge. Der chinesische GAC Aion RT ist ein Beispiel dafür, was aufkeimende Technologie in der Praxis bedeutet. Die Rede ist von einer Limousine, bei der der Akkuwechsel 99 Sekunden dauert. Ja, Sie haben richtig gelesen: eine Minute und 39 Sekunden, dann können Sie Ihre Fahrt fortsetzen. Das ist schneller, als die meisten von uns einen Benzintank füllen.
Das ist keine Kleinigkeit. Es revolutioniert den ganzen Gedanken, dass Elektroautofahren irgendwie langsam oder unpraktisch sei. Wenn sich die Technologie in diesem Tempo entwickelt, werden wir bald Geräte und Maschinen haben, die nie „zum Aufladen anhalten“ – sie tauschen einfach den leeren Akku gegen einen vollen und setzen die Fahrt fort. Das ist ein gewaltiger Wandel in der Denkweise.
Wohin geht es als nächstes?
Ich werde oft gefragt, was die eine Sache ist, auf die ich mich am meisten freue. Die Antwort ist immer dieselbe: der Moment, in dem diese verschiedenen Technologien so natürlich verschmelzen, dass wir sie nicht einmal mehr bemerken. Wearable-Technologie wird Teil unserer Kleidung, haptisches Feedback Teil unserer Kommunikation und schnelle Akkutechnologie Teil unserer Fortbewegung.
Es ist keine „ob“-Frage mehr. Es ist eine „wann“-Frage. Und dieses „wann“ ist viel näher, als Sie glauben. Bleiben Sie also dran, denn das Beste steckt noch in den Anfängen. Und wenn es so weit ist, erzähle ich Ihnen als Erster davon.