Scott Mills von der BBC gefeuert: Was steckt hinter dem plötzlichen Aus des beliebten Radio-2-DJs?
Also, wer hätte das gedacht? Wenn mir vor einer Woche jemand gesagt hätte, dass wir über den umstrittensten Abgang des Jahres im britischen Radio sprechen würden, ich hätte es nicht geglaubt. Aber jetzt ist es so weit. Der Name, der überall die Runde macht, von London bis nach Mallorca, ist Scott Mills. Ja, der Mann, der über zwei Jahrzehnte lang eine der bekanntesten Stimmen der BBC war, wurde bei Radio 2 gefeuert. Und glaubt mir, diese Telenovela fängt gerade erst an.
Was ist mit Scott Mills passiert?
Die Nachricht kam heute Morgen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die BBC, diese große Maschinerie, die gnadenlos durchgreift, hat die sofortige Auflösung seines Vertrags bestätigt. Offiziell ist die Rede von einem "persönlichen Fehlverhalten", das nicht mit den Hausstandards vereinbar sei. Aber was bedeutet das auf dem Flurfunk im Sender? Nun, dass etwas ziemlich Schwerwiegendes vorgefallen sein muss, um so einen ihrer Schwergewichte einfach so vor die Tür zu setzen.
Für die, die nicht ganz im Bilde sind: Scott Mills war nicht irgendein Moderator. Der Typ ist eine lebende Legende. Er startete bei BBC Radio 1, wurde zum König der Nachmittagssendung und machte vor ein paar Jahren den goldenen Wechsel zu Radio 2, wo er eine Top-Position von einer Legende wie Steve Wright übernahm. Ganz ehrlich, sein Aufstieg schien unaufhaltsam. Aber wie man so schön sagt: Alles hat seine Grenzen. Und es scheint, als hätten die Schatten seines Privatlebens seine glanzvolle Karriere nun doch eingeholt.
Das "Mini-Sammelbild des Stars", das viral ging
Versteht mich nicht falsch. Ich werde hier keine voreiligen Schlüsse ziehen. Aber wenn ich in all den Jahren in diesem Business eines gelernt habe, dann, dass eine Institution wie die BBC nur dann so schnell handelt, wenn sie handfeste Beweise auf dem Tisch hat. Das Merkwürdige ist, dass die Nachricht in einem Moment kommt, in dem der Name Scott Mills präsenter war denn je – nicht nur wegen seines Radioerfolgs, sondern auch wegen seiner persönlichen Seite und seiner Beziehung zu seinem Partner in crime, Scott Mills und Chris Stark.
Das komische Duo, das sie bildeten (denn ja, dieses Paar war der reinste britische Humor), ist im denkbar schlechtesten Moment zerbrochen. Aber abseits der Witze kursiert in Foren und sozialen Medien ein Strudel an Spekulationen. Die Leute suchen wie wild nach dem berühmten Mini-Sammelbild des Stars, das angeblich alles ausgelöst hat – eine Metapher, die viral ging und für die Vorwürfe unangemessenen Verhaltens steht, die seine Karriere beendet haben.
Wenn wir zurückblicken: Vor ein paar Monaten sprachen wir noch über andere Projekte. Es gab sogar Leute, die seinen Namen mit wohltätigen Initiativen im Bereich Schutz von Wildtierpopulationen in Verbindung brachten, was ihm außerhalb des Mikrofons einige Anerkennung einbrachte. Aber dieses Bild eines engagierten Menschen ist innerhalb weniger Stunden zerbrochen.
- Der komplette Bruch: Sein Vertrag wurde mit sofortiger Wirkung beendet. Es wird keine Verabschiedung auf Sendung geben.
- Das mediale Schweigen: Weder Mills noch der Sender werden weitere Details preisgeben. Das Rechtliche steht über dem Showgeschäft.
- Die Zukunft von Radio 2: Der Sender hat nun eine riesige Lücke zu füllen. Gibt es einen Mutigen, der sich hinters Mikrofon traut?
Und was jetzt?
Die alles entscheidende Frage. Was passiert jetzt mit John Scott Mills, wo er auf der Straße steht? Insidern zufolge war die Entscheidung endgültig. Die Entlassung ist fristlos, und nach vertraulichen Informationen gibt es keine üppige Abfindung. Das ist ein gewaltiger Türknall.
Was ich am faszinierendsten, aber auch am traurigsten finde, ist, wie sich die öffentliche Wahrnehmung über Nacht ändert. Gestern warst du der König des Äthers, heute bist du das Thema, über das niemand mehr sprechen will. Der öffentlich-rechtliche Sender hat mit seiner über alles gestellten Reputation einmal mehr gezeigt: Egal wie groß du bist, wenn du aus der Spur gerätst, wirst du abgehängt. Und für einen Künstler, dessen Rauswurf gleichzeitig die Titelseiten namhafter Medien ziert, ist das ... nun ja, es ist das Ende einer Ära.
Das ist ein harter Schlag für alle. Für die Hörer, die mit ihm aufgewachsen sind, für den Sender, der ihn aufs Podest gehoben hat, und vor allem für ihn selbst. Scott Mills ist vom Goldjungen zum Paradebeispiel dafür geworden, dass niemand unersetzlich ist. Wir werden sehen, ob er in ein paar Monaten auf einem anderen Sender wieder auftaucht oder ob dieses Mini-Sammelbild des Stars der Schlusspunkt seiner Karriere war. Im Moment bleibt uns nur abzuwarten, wie sich dieser Schlamassel vor Gericht und in der Öffentlichkeit entwirrt. Eines ist klar: Im Fame-Geschäft hast du heute ein Königreich und morgen bist du ohne Sender.