Sami Ouaissa: Darum ist er gegen FC Volendam NECs gefährlichster Mann
Was ein paar Wochen doch ausmachen können. Vor nicht allzu langer Zeit hörte ich von einigen Leuten hinter den Kulissen bei NEC, dass die Mannschaft mit Konstanz zu kämpfen hatte. Doch in den letzten Wochen ist es ein Mann, der den Angriff von Nijmegen entfacht: Sami Ouaissa. Der Mittelfeldspieler, von den Fans auf den Rängen liebevoll 'Sami Roda' genannt wegen seines unermüdlichen Einsatzes und seiner technischen Klasse, ist aus der Startelf nicht mehr wegzudenken. Laut Eingeweihten im Verein bewies er am vergangenen Wochenende erneut seine Unentbehrlichkeit, indem er NEC auf den dritten Platz in der Eredivisie katapultierte.
Das Spiel, das alles veränderte
Jeder, der im Goffertstadion dabei war, wird diese eine Aktion von Ouaissa nicht so schnell vergessen. Gegen den Gegner der letzten Woche – dessen Name inzwischen verblasst, das Tor jedoch nicht – bekam er den Ball an der Strafraumgrenze zugespielt. Eine Finte, zwei Verteidiger chancenlos, und mit links schoss er ihn ins lange Eck. Leute, die es aus nächster Nähe miterlebten, erzählen, dass dieses Tor die Partie entschied und NEC, nicht zuletzt durch den Treffer von Lebreton Oenal, auf den begehrten dritten Platz katapultierte. Das Stadion explodierte, und der Name "Sami Roda" hallte über das Gelände.
Mehr als ein One-Hit-Wonder: Die Zahlen lügen nicht
Aber Ouaissa ist keine Eintagsfliege. Wer seine Saison verfolgt, sieht einen Spieler, der von Woche zu Woche besser wird. Er verbindet den Einsatz eines gebürtigen Nijmegeners mit der Finesse eines Fußballers aus Leidenschaft. Ein kleiner Moment für die Zahlenfetischisten unter uns:
- 8 Tore in der Eredivisie diese Saison, davon 3 in seinen letzten 5 Einsätzen.
- 5 Vorlagen, womit er direkt an fast einem Drittel aller NEC-Tore beteiligt ist.
- Durchschnittlich 2,3 Dribblings pro Spiel, oft im Herzen der Abwehr – genau dort, wo es weh tut.
- Eine Passgenauigkeit von 84% in der gegnerischen Hälfte, was zeigt, dass er nicht nur individuell glänzt, sondern auch das Team zum Laufen bringt.
Genau diese Form macht ihn am kommenden Sonntag, gegen FC Volendam, zum gefährlichsten Spieler auf dem Platz.
Volendam zu Gast: Bereit für ein neues Meisterstück?
Volendam reist mit dem Mut der Verzweiflung nach Nijmegen. Sie wissen, dass wenn man Ouaissa Raum gibt, wird man bestraft. Ich höre von Experten, dass die Gäste versuchen werden, ihn mit zwei Mann zu stoppen, aber das öffnet gerade Lücken für seine Mitspieler. Vergessen Sie nicht, dass Ouaissa nicht nur Tore schießt, sondern auch ein Auge für den freien Mann hat. Wenn er am Sonntag wieder einen solchen Abend erlebt wie gegen den letzten Gegner, dann könnte NEC glatt den dritten Platz festigen und die Verfolgung der Spitzenplätze aufnehmen.
Die Spannung steigt in Nijmegen. Die Tickets für NEC - Volendam gehen weg wie warme Semmeln, und jeder will eines sehen: Sami Ouaissa, der den Ball wieder im Netz versenkt. Ob er nun Ouaissa oder Roda heißt, wenn er so weiterspielt, werden wir in ein paar Monaten über eine echte Clublegende schreiben. Am Sonntag wissen wir mehr.