Tragödie auf der Wiener Außenring Schnellstraße: Frontalcrash in der Früh, ein Toter und ein Schwerverletzter
Für uns Wiener, die täglich auf der Südosttangente (A23) oder der Außenring Schnellstraße (A21) unterwegs sind, ist heute Früh der Albtraum wahr geworden. Ein dumpfer Knall, dann das Kreischen von Metall und diese bedrückende Stille, bevor die Sirenen ertönen. Es passierte heute gegen 6 Uhr früh, am 5. März 2026, und für einen 52-jährigen Mann kam leider jede Hilfe zu spät.
Der tödliche Crash am Knoten Wien-West
Nach ersten Schilderungen von Augenzeugen und den Bildern, die derzeit die Runde machen, war der Unfallhergang schrecklich. Das Auto kam, so die ersten Ermittlungen der Wiener Polizei, aus bisher ungeklärter Ursache auf dem Teilstück der A21 (Wiener Außenring Schnellstraße) ins Schleudern. Der Aufprall gegen die Leitplanke in Höhe der Abfahrt zum Knoten Wien-West (Richtung A1/Westautobahn) war frontal und verheerend. Für den 52-jährigen Fahrer kam jede Hilfe zu spät: Die Notärztin und die Sanitäter der Berufsrettung Wien, die mit einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort waren, konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Ein Mitfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste notfallmedizinisch versorgt ins Krankenhaus gebracht werden. Sein Zustand ist kritisch, aber die Ärzte versuchen derzeit, seinen Zustand zu stabilisieren.
Verkehrschaos und Umleitungen: Was gilt jetzt für die Einfahrt nach Wien?
Wer jetzt in den Frühverkehr startet, muss sich auf massive Behinderungen einstellen. Die Wiener Außenring Schnellstraße (A21) in Fahrtrichtung Norden (Wien) ist derzeit komplett dicht. Die Abfahrt wurde für die Unfallaufnahme und die Bergung des Fahrzeugs gesperrt, die Staus bilden sich bereits jetzt kilometerlang. Für alle, die in die Stadt wollen, gibt es nur eine Empfehlung: Meidet den betroffenen Abschnitt unbedingt! Wenn ihr nach einer Möglichkeit sucht, die Unfallstelle zu umfahren, bleibt nur, bereits an den vorherigen Ausfahrten abzufahren. Versucht gar nicht erst durchzukommen, der Verkehr steht still und es wird Stunden dauern, bis sich die Lage normalisiert. Das ist einer dieser klassischen Unfälle auf der A21, die einem den ganzen Tag versauen können, wenn man nicht rechtzeitig Bescheid weiß.
Eine Straße, die keinen Fehler verzeiht: Unser Wiener Außenring
Wir, die hier leben, wissen es: Die Schnellstraße, vor allem der Abschnitt der A21, ist eine Strecke, die die kleinste Unachtsamkeit bestraft. Wir kennen sie wie unsere Westentasche, aber Geschwindigkeit und Müdigkeit (man denke an die, die von der Nachtschicht kommen) machen sie zur Falle. Dieser neuerliche schwere Unfall bringt die alte, leidige Diskussion über die Verkehrssicherheit wieder auf den Tisch. Ich will nicht moralisieren, aber seit ich denken kann, passieren hier immer wieder schwere Unfälle, besonders bei Regen oder Nebel. Und diesmal ist es wieder tödlich ausgegangen.
Infos für den Verkehr nach dem Unfall
Für alle, die gerade im Auto sitzen (vielleicht sogar im Stau) oder gleich losfahren wollen, hier die wichtigsten Punkte, die ihr jetzt wissen müsst:
- Sperre: Die Ausfahrt Wien-West / Steinhäusl in Fahrtrichtung Norden (Wien) ist dicht. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Eine Umleitung über den Knoten Steinhäusl oder die nächste Ausfahrt Richtung Pressbaum / Rekawinkel ist eingerichtet, aber völlig überlastet.
- Stau: Stockender Verkehr bereits ab Altlengbach oder der Raststätte Föhrenberg. Wenn ihr von der Westautobahn (A1) kommt, rechnet mit langen Staus bis auf die A1 zurück.
- Ausweichen: Meidet die A21 komplett. Nutzt die Parallelroute über die B1 (Wiener Straße) oder die B44. Aber ich sag's euch gleich: Auch dort wird es bis in den späten Vormittag hinein eine Geduldsprobe.
- Wiedereröffnung: Schwer abzuschätzen, aber aufgrund der nötigen Unfallaufnahme wird die Sperre wohl mindestens bis in die Vormittagsstunden andauern.
Ein Gedanke gilt der Familie des Mannes, der heute ums Leben kam, und den Angehörigen des Verletzten. In Wien sind wir heute Früh mit einer dieser Nachrichten aufgewacht, von denen man immer hofft, sie nie im Radio zu hören. Und wir, wie immer, bleiben dran, schauen auf den Verkehr und zählen uns, in der Hoffnung, dass es beim nächsten Mal "nur" um Staus geht und nicht um verlorene Leben.