Cristina Pardo und Iñaki López: Ihr amüsanter Cameo-Auftritt in 'Torrente, presidente' und wie sie ihn in 'Más vale tarde' zugaben
Wenn es ein TV-Duo gibt, das sich in die Herzen der Spanier geschlichen hat, dann sind es zweifellos Cristina Pardo und Iñaki López. Die Moderatoren von 'Más vale tarde' (laSexta) beherrschen nicht nur die Nachmittage mit ihrer besonderen Art, das Zeitgeschehen zu interpretieren, sondern haben nun auch den Sprung auf die große Leinwand gewagt. Und das nicht irgendwie: sondern ausgerechnet an der Seite des allmächtigen Santiago Segura in seinem neuesten Teil der Saga, 'Torrente, presidente'.
Letzte Woche, als wir den Film sahen, trauten wir unseren Augen kaum: Da waren Cristina Pardo Schlesinger (ja, mit diesem so illustren zweiten Nachnamen) und ihr Kollege, mittendrin im Torrente-Universum. Die Szene, die wir hier nicht verraten, um nicht zu spoilern, war eine der meistkommentierten in den sozialen Netzwerken. Doch das Beste kam danach, als sie beschlossen, den Moment in ihrer eigenen Sendung zu besprechen.
In 'Más vale tarde' gestanden beide, wie sie das Erlebnis empfanden. Iñaki versicherte mit seiner üblichen Ironie, sie hätten zugesagt, "weil Segura ein Genie ist und er uns außerdem versprochen hat, dass wir umwerfend aussehen würden". Cristina Pardo wiederum musste lachen, als sie sich an die Pannen beim Dreh erinnerte: "Santiago ist ein Wirbelwind, er gibt einem das Gefühl, wie zu Hause zu sein, aber plötzlich sieht man sich von den schrägsten Typen umgeben und denkt: Wo bin ich hier nur reingeraten?".
Die Chemie zwischen den Moderatoren und dem Regisseur wurde in jeder Anekdote deutlich. Das ist das Highlight, das sie live im Studio preisgaben:
- "Am schwersten war es, am Set nicht zu lachen", gestand Iñaki und erntete damit Gelächter von seiner Kollegin.
- "Meine Mutter rief mich völlig ausgerastet an, als sie mich im Kino sah", erzählte Cristina Pardo prustend vor Lachen.
- "Santiago sagte uns, wir seien die Moderatoren, von denen er für Torrente immer geträumt habe", fügte Pardo mit ihrem charakteristischen Humor hinzu.
Und natürlich ist der Cameo-Auftritt in Navarra, der Heimat von Cristina Pardo Schlesinger, nicht unbemerkt geblieben. In der autonomen Gemeinschaft wurde der Sprung der Journalistin auf die Leinwand mit Stolz gefeiert, gilt sie doch bereits als eine der beliebtesten Persönlichkeiten der Region. Das ist auch kein Wunder: Eine ernste und seriöse Journalistin in der verrückten Welt von Torrente zu sehen, hat eine enorme Wirkung.
Vorerst bleibt das Duo den Nachmittagen bei laSexta erhalten, aber diese kleine filmische Klammer zeigt, dass Cristina Pardo und Iñaki López zu allem fähig sind. Werden wir sie bald in weiteren Filmen sehen? Vielleicht bereitet Santiago Segura ja schon eine neue Rolle für sie vor. Bis dahin geben wir uns damit zufrieden, sie jeden Nachmittag zu genießen und mit diesem Cameo, der bereits Geschichte des spanischen Kinos geschrieben hat.