Home > Sport > Article

Romy Ertl: Der nächste Stern am deutschen Ski-Himmel? Alles über Martina Ertls Tochter

Sport ✍️ Hans Schweiger 🕒 2026-04-05 11:21 🔥 Views: 4
Romy Ertl im Porträt

Servus und seid gegrüßt, Ski-Fans! Es gibt Namen, die hallen nach, und im deutschen Skisport ist "Ertl" so ein Wort, das sofort Gänsehaut verursacht. Während wir noch die eine oder andere Fahrt von Lena Dürr feiern, bahnt sich da draußen der nächste große Wirbelsturm an. Die Rede ist von Romy Ertl, gerade einmal 18 Jahre alt, aber mit einer Durchschlagskraft, die an ihre berühmte Mutter erinnert. Dieser Name bringt die Expertengemeinde ins Schwärmen.

Ein Name als Vermächtnis: Die Ski-Dynastie aus Lenggries

Wer in Bayern im Skiclub Lenggries aufwächst, der hat meist Pulver in den Adern. Bei Romy Ertl fließt jedoch flüssiges Gold durch die Venen. Sie ist die Tochter der legendären Martina Ertl – einer Frau, die in den 90ern und 2000ern die Pisten unsicher gemacht hat. Drei Olympische Medaillen, zwei WM-Titel (darunter Gold in der Kombination 2001) und 14 Weltcupsiege: Das ist das Erbe, das auf ihren schmalen Schultern lastet. Aber wer jetzt denkt, das sei Druck, der irrt gewaltig. Romy sieht es als "Privileg", diesen Namen weiterzutragen. Und ehrlich? Wenn ich sehe, wie sie die Hänge runterfährt, dann glaube ich ihr das sofort.

Der steile Aufstieg: Von Neuseeland nach Levi

Manche brauchen Jahre für den ersten Sieg, Romy Ertl brauchte nur zwei Rennen. Ich erinnere mich noch gut an den August 2023, als das damals 16-jährige Talent in Cardrona, Neuseeland, aus dem Nichts kam. Erstes FIS-Rennen? Platz drei. Zweites Rennen? Sieg. Da wussten die Verantwortlichen des DSV sofort: Da wächst etwas ganz Großes heran. Aber das Prunkstück in ihrer noch jungen Vitrine ist definitiv die Bronzemedaille bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024 in Gangwon – geholt in der Alpinen Kombination. Das war kein Glück, das war eine Machtdemonstration gegen die beste Konkurrenz der Welt.

Der emotionale Höhepunkt: Tränen und Träume in Lappland

Kommt der große Moment nun schneller als erwartet? Vor ein paar Wochen platzte die Bombe: Romy Ertl gibt ihr Weltcup-Debüt. Und zwar nicht irgendwo, sondern beim legendären Slalom in Levi, Finnland. "Mein größter Kindheitstraum wird wahr", postete sie auf Instagram – und ich schwöre euch, da hatte ich selbst kurz feuchte Augen. Es geht nichts über diese pure, unverfälschte Emotion. In einem Feld der Besten, zwischen Stars wie Mikaela Shiffrin und natürlich ihrer deutschen Teamkollegin Lena Dürr, wird sie am 15. November 2025 mit der Startnummer 74 ins Rennen gehen. Das wird eine Gänsehaut-Übertragung, Jungs und Mädels!

Romy Ertl: Erfolge, Daten und Fakten auf einen Blick

Damit ihr beim nächsten Stammtisch auch mitreden könnt, habe ich hier die harten Fakten zu Deutschlands neuem Skihoffnungsträger zusammengestellt:

  • Geboren: 30. Juli 2007 (18 Jahre alt) im bayerischen Lenggries.
  • Spezialdisziplin: Slalom & Riesenslalom (Technik ist ihre Superpower).
  • Größte Erfolge: Bronze Alpine Kombination bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2024, mehrfache FIS-Rennsiege.
  • Vorbilder: Mama Martina Ertl und natürlich die "weiße Mamba" Mikaela Shiffrin.
  • Persönliches Motto: "Ski like a man" und "Alles ist gut, solange du wild bist."

Was kommt nach dem Debüt?

Klar, Levi ist erst der Anfang. Die FIS-Punkte sind gut, der Speed stimmt, aber die Weltcup-Karriere ist ein hartes Pflaster. Ich prophezeie: Wir werden Romy Ertl diese Saison vermehrt im Europacup sehen, wo sie sich weiter an das Tempo gewöhnen muss. Doch dieses Mädchen hat etwas, das man nicht trainieren kann: den unbedingten Willen. Die Art, wie sie nach einem Ausfall – ja, auch die gehören im Weltcup dazu – den Kopf schüttelt und direkt wieder angreift, das erinnert mich stark an die alten Ertl-Zeiten.

Also, drückt ihr die Daumen, stellt den Wecker für die Live-Schaltung aus Finnland. Der Name Romy Ertl wird ab jetzt nicht mehr aus den Ergebnislisten verschwinden. Der Apfel fällt eben doch nicht weit vom Stamm – manchmal rollt er sogar noch ein Stück schneller den Berg hinunter. Auf die nächste deutsche Ski-Ära!