Tor des Monats bei Liverpool: Diese fünf Treffer im Februar machen die Wahl zur Qual der Wahl
Wenn in Deutschland die Sportschau zum „Tor des Monats“ aufruft, ist das Fußball-Familientreffen. Doch auch an der Merseyside gibt es eine heiße Kür – und der FC Liverpool hat sie gerade gestartet. Die Rede ist von der Wahl zum Tor des Monats Februar. Und was soll ich sagen: Selten war die Auswahl so verflucht schwer. Wir reden hier nicht über Abstauber oder kuriose Eigentore, nein, wir reden über artistische Einlagen, Entfernungskracher und Dribblings, die selbst gegnerische Fans vom Hocker reißen.
Das Bild oben zeigt zwar die Anwärter auf den Spieler des Monats, aber die wahre Leidenschaft der Anhänger entzündet sich oft an den Toren. Und im Februar haben uns die Roten eine ganze Sammlung von Treffern geliefert, die das Prädikat „weltklasse“ verdienen. Ob Premier League oder Champions League – Jürgen Klopps Mannschaft lieferte nicht nur Ergebnisse, sondern auch fußballerischen Hochgenuss pur.
Die fünf Kandidaten für Liverpools Tor des Monats
Die offizielle Liste lässt das Herz jedes Fußball-Romantikers höherschlagen. Ich habe mir die Kandidaten nochmal in Zeitlupe reingezogen – hier kommt mein persönlicher Tribut an diese fünf Wahnsinns-Tore.
- Mohamed Salah: Sein Fallrückzieher bei Wolverhampton. Flanke Robertson, der Ägypter fliegt durch die Luft und hämmert den Ball unhaltbar ins linke Eck. Das ist nicht nur Tor des Monats, das ist ein Anwärter auf das Tor des Jahres. Unglaublich, diese Körperbeherrschung!
- Cody Gakpo: Ein Solo gegen Aston Villa. Der Niederländer tanzte durch drei Gegenspieler, als wären sie Slalomstangen, und schob dann eiskalt ins lange Eck. Technisch eine reine Augenweide – erinnerte an einen jungen Ryan Giggs.
- Darwin Núñez: 35-Meter-Hammer im FA Cup. Gut, es war vielleicht nicht der filigranste Schuss, eher ein Gewaltakt – aber der Ball flog wie eine Laserrakete unter die Latte. Manchmal zählt eben nur „Tor des Monats“-Material, das den Tornetz wackeln lässt.
- Alexis Mac Allister: Ein Freistoß gegen Luton Town. 20 Meter, halblinke Position – der Argentinier zirkelte die Kugel genau ins Kreuzeck. Unhaltbar, unberührbar, unvergesslich. Reine Präzisionsarbeit.
- Luis Díaz: Sein Lupfer nach einem Steilpass von Szoboszlai. Der Kolumbianer ließ den herausstürzenden Keeper ins Leere tauchen und lupfte dann fast schon spöttisch ein. Ein Tor, das man sich immer wieder anschauen kann – einfach nur schön.
Seht ihr, was ich meine? Jeder Treffer für sich eine kleine Perle. Kein Wunder, dass die Diskussionen in den sozialen Medien brodeln. „Salahs Fallrückzieher war der Wahnsinn“, schreibt der eine. „Gakpos Dribbling war Poesie“, kontert der nächste. Und dann ist da noch der Typ, der Núñez‘ Rakete feiert. Ich sage nur: Tor des Monats – hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Was die Wahl für uns Deutsche so besonders macht
Klar, wir haben eine besondere Beziehung zu diesem Liverpool-Team, das von Jürgen Klopp geformt wurde. Aber es geht um mehr als Sentimentalität. Wenn man sich diese Kandidaten ansieht, könnte jeder einzelne von ihnen auch in der ARD-Sportschau kandidieren. Stellt euch vor, Salahs Fallrückzieher würde in der Bundesliga fallen – er wäre sofort ein Top-Favorit auf den offiziellen Tor des Monats-Titel hierzulande. Deshalb ist es doppelt spannend zu sehen, wie die Liverpool-Fans abstimmen: Lieben sie die Artistik, die Wucht oder die Feinheit?
Noch bis Sonntag abstimmen
Die Wahl läuft noch bis zum kommenden Sonntag. Auf der Vereinshomepage könnt ihr euren Favoriten küren. Nächste Woche erfahren wir dann, ob die Community denselben Geschmack hat wie die Experten – oder ob es eine faustdicke Überraschung gibt.
Ich selbst drücke Gakpo die Daumen. Aber bei dieser Auswahl wäre ich nicht überrascht, wenn am Ende Salah die Nase vorn hat. Oder taucht ein Dark Horse wie Mac Allister auf? Eins ist sicher: Es wird eng. Also, liebe Fußballfans in Deutschland, schaut euch die Highlights an und stimmt mit ab. Denn gutes Fußball kennt keine Grenzen – und das Tor des Monats aus Liverpool könnte auch euer Herz höherschlagen lassen.
In diesem Sinne: Auf viele weitere Traumtore – und möge der Schönste gewinnen!