Sony erhöht erneut den Preis der PlayStation 5 und stoppt den Verkauf von CFexpress-Karten: Alles, was du wissen musst
Wenn du darüber nachgedacht hast, dir eine PlayStation 5 zuzulegen, solltest du das hier unbedingt lesen, bevor du weiter sparst. Sony hat gerade zwei Hammer-Nachrichten rausgehauen, die die Geldbörse der Spieler härter treffen werden, als wir dachten. Zum einen gibt es eine erneute Preiserhöhung für mehrere Modelle der Konsole (ja, schon wieder). Zum anderen wurde der Verkauf von CFexpress-Speicherkarten komplett eingestellt – just als sie anfingen, eine interessante Option für mehr internen Speicher zu werden. Gehen wir es Schritt für Schritt an, denn das Chaos ist perfekt.
Der PS5-Preis schießt (wieder) in die Höhe – ab 2. April
Wer den Markt genau verfolgt, weiß, dass dies nicht das erste Mal ist. Was aber wirklich wehtut, ist die Begründung: Der Konflikt im Iran beeinträchtigt die globalen Lieferketten, und Sony bleibt nichts anderes übrig, als diese Mehrkosten an den Endverbraucher weiterzugeben. Ab dem 2. April steigen die Preise für die PlayStation 5 Slim Digital, die PS5 Pro und das PlayStation Portal schlagartig an. Und das sind keine Kleinigkeiten, sondern eine Spanne, die in manchen Fällen über 100 Euro liegt.
Hier ist die klare Aufschlüsselung, damit du im Laden keinen Schreck kriegst:
- PS5 Slim Digital Edition: steigt von 449,99 € auf 499,99 € (50 Euro mehr).
- PS5 Pro: Das Top-Modell geht von 799,99 € auf 899,99 € hoch (100 Euro Erhöhung).
- PlayStation Portal: Der Controller mit Remote-Bildschirm steigt von 219,99 € auf 249,99 € (30 Euro mehr).
Achtung: Die Modelle mit Laufwerk (die Standard-PS5) bleiben vorerst verschont. Aber wir sollten nicht zu früh jubeln, denn das geopolitische Umfeld bleibt ein Glücksspiel. Und wenn die Komponenten noch teurer werden, wäre eine vierte Preiserhöhungswelle noch vor Jahresende nicht ausgeschlossen.
Weitere Probleme: Adieu zu den Sony CFexpress-Karten
Gerade als die PlayStation 5-Community anfing, die CFexpress-Karten zur Erweiterung des internen Speichers positiv zu sehen (viel schneller als externe USB-Festplatten), hat Sony die Notbremse gezogen. Das Unternehmen hat den Verkauf dieser Karten ohne Vorankündigung ausgesetzt – und was noch schlimmer ist: Es gibt keinen voraussichtlichen Termin für eine Rückkehr. Wenn du jetzt im PlayStation Store oder bei einem offiziellen Händler nachschaust, siehst du entweder „ausverkauft“ oder direkt „Produkt nicht verfügbar“.
Der offizielle Grund? Logistische Probleme mit den Speichercontrollern – so etwas gab es bei anderen Herstellern schon einmal. Aber viele von uns vermuten auch einen Versuch, die Nutzer zu den offiziellen internen SSDs von Sony zu drängen, die doppelt so viel kosten wie eine vergleichbare CFexpress-Karte. Wie dem auch sei: Wenn du zu denen gehörst, die eine PlayStation 4 besitzen und über den Sprung in die neue Generation nachdenken, sei gewarnt: Die Speichererweiterung ist derzeit eine echte Kopfschmerz. Und nein, Tricks mit Adaptern funktionieren nicht immer zuverlässig.
Was tun, wenn du eine PS5 kaufen möchtest?
Mein ganz praktischer Rat: Wenn du das Geld vor dem 2. April zusammenkratzen kannst, dann lauf los. Die aktuellen Preise gelten noch bis einschließlich 1. April, aber danach musst du die neuen Beträge berappen. Ich empfehle dir auch, auf dem Gebrauchtmarkt oder nach PlayStation Store-Bundles mit digitalen Spielen Ausschau zu halten, denn manchmal bieten Händler Sonderaktionen an, um den Schlag abzufedern. Und was die CFexpress-Karten betrifft… Geduld. Oder schau dich nach Alternativmarken wie Sabrent oder WD Black um, die bisher weder Preiserhöhungen noch Lieferengpässe angekündigt haben.
Wie dem auch sei, dies ist nur ein weiteres Kapitel in der Achterbahnfahrt der Hardware. Die PlayStation 5 bleibt eine großartige Maschine, aber es wird immer teurer, sie bei Laune zu halten. Die einzige gute Nachricht: PlayStation 4-Spiele laufen weiterhin hervorragend auf der neuen Konsole, also übernimmt zumindest die Abwärtskompatibilität das Ruder. Ansonsten gilt: Gürtel enger schnallen und den Termin fest im Blick behalten – der 2. April kommt, und zwar mit angekündigter Geldbörse.