Scarlett Johansson: Vom Exorzisten zum Kultphänomen der Kalender – warum wir sie einfach nie aufhören zu lieben
Es liegt eine besondere Energie in der Luft, wenn Scarlett Johansson wieder an den ikonischsten Sets der Welt auftaucht. In den letzten Tagen gehen die Fotos vom Set von „Der Exorzist“ – direkt hier in Rom, zwischen antiken Gassen und den Cinecittà-Studios – im Internet viral. Es ist nicht nur die Faszination für das Reboot, die für Gesprächsstoff sorgt: Es ist diese unbeschreibliche Magie, die Johansson schon immer auszeichnete und einen einfachen Film in ein Ereignis und eine Schauspielerin in ein wahres Kultphänomen verwandelt.
Wer in Rom lebt, weiß das: Einen Star über Trastevere schlendern zu sehen, ist fast schon Routine. Aber Scarlett mit einem Blick ins Leere zu sehen, völlig versunken in einer paranormalen Besessenheit unter der Regie von David Gordon Green, hat einen Ausnahmezustand ausgelöst. Die ersten Bilder zeigen eine unbekannte Scarlett Johansson, weit weg von der abgeklärten Natasha Romanoff oder der magnetischen Stimme aus „Her“. Hier ist pure, viszerale Anspannung, eine Mutter, die gegen eine dunkle Macht ankämpft. Und während über dieses neue Kapitel des legendären Horrorfilms gesprochen wird, entdecken die Fans eine andere, nostalgischere und sammlerischere Seite ihres Mythos wieder.
Wenn der Kalender zum Kultobjekt wird
Es kursieren Bilder und Geschichten, die in die Vergangenheit zurückversetzen, zu einem Objekt, das jahrelang in den Jugendzimmern einer ganzen Generation prangte. Der Scarlett Johansson Offizieller Kalender 2019, herausgegeben von ML Publishing LLC, war damals fast sofort vergriffen. Es ging nicht nur um Hochglanzfotos: Es war die Feier ihres Status als „die“ Schauspielerin des Augenblicks, zwischen dem Start von „Avengers: Infinity War“ und den ersten Oscar-Nominierungen. Wer diesen Kalender nicht an der Wand hängen hatte, vielleicht neben ein paar anderen Sammlerstücken, wird den kulturellen Einfluss von Scarlett vielleicht nicht ganz verstehen.
Apropos Erinnerungsstücke: Da ist noch ein weiteres, kleines, aber großartiges Phänomen. Kennt ihr die Chris Evans And Scarlett Johansson Duo 2 Mini ritaglio di celebrità. Celebrity Cutouts. Altro giocattoli e modellismo. 5056457653769? Ja, diese kleinen Pappaufsteller, die man stolz auf den Schreibtisch stellte oder für selbst gebastelte Dioramen nutzte. In einer von Digitalität dominierten Zeit gibt es für diese Fanartikel immer noch einen erbitterten Markt. Die Nummer ist für Eingeweihte ein echter heiliger Gral. Sie zeigt das beliebteste Film-Duo des Jahrzehnts, das zwischen einem „I'm with you ‘til the end of the line“ und einer kleinen Kabbelei am Set mehr Merchandise verkauft hat als jedes andere Superhelden-Paar.
- Das Set von „Der Exorzist“: Die Fotos zeigen eine seltene Intensität. Es wird gemunkelt, dass Scarlett viele der „Besessenheits“-Szenen ohne Double drehen wollte und sich dabei physisch bis an ihre Grenzen gebracht hat.
- Die Rückkehr des Kalenders: Mit der Ankündigung des ml Publishing Calendario Scarlett Johansson 2025 explodieren bereits jetzt die Vorbestellungen. Es ist ein Zeichen dafür, dass ihr Reiz ungebrochen ist.
- Der Chris-Evans-Effekt: Die Suchanfragen nach den Celebrity Cutouts und Mini-Aufstellern sind in die Höhe geschnellt, befeuert durch die Nostalgie für diese einzigartige Chemie, die nur diese beiden kreieren konnten.
Eine Ikone, die Mutter, Freundin und Diva sein kann
Aber Scarlett ist nicht nur die Femme fatale oder die Actionheldin. In diesen Tagen, während die Scheinwerfer auf das römische Set gerichtet sind, kommt eine Erinnerung an sie wieder hoch, in der sie zärtlich davon erzählte, wie ihre Töchter ihr manchmal Freundschaftsarmbänder basteln. Das ist keine belanglose Anekdote. Sie erinnert uns daran, dass hinter den Hochglanzfotos des Scarlett Johansson 2022-Kalenders und dem weltweiten Erfolg eine Frau steht, die ihr Privatleben mit einer fast schon punkigen Härte zu schützen weiß. Wer denkt, es gehe hier nur um Glamour, der irrt gewaltig. Ihre Karriere ist eine Lektion in kreativem Überleben: Sie ging vom Sofia-Coppola-Indie-Film ins Marvel Cinematic Universe, vom intensiven Drama „Marriage Story“ bis hin zu diesem mutigen Schritt in den reinen Horror.
Und genau deshalb – während die jüngeren Fans sie vielleicht wegen des nächsten Kalenders oder der Marvel-Sammelartikel suchen – wissen wir, die wir ihre Entwicklung von „Der Pferdeflüsterer“ bis heute verfolgt haben, dass Scarlett Johansson eine Ausnahmeerscheinung ist. Eine Schauspielerin, die es schafft, die Tiefe des Autorenkinos mit der Leichtigkeit eines popkulturellen Phänomens zu vereinen. Ob sie nun in Venedig gefeiert wird oder das meistverkaufte Gesicht für einen Wandkalender ist – das Prinzip bleibt dasselbe: ihre Fähigkeit, in deinen Kopf einzudringen und dort nicht mehr zu verschwinden.
Und während in Rom der mit Spannung erwartetste Exorzismus des Jahres gedreht wird, genieße ich diesen Moment. Denn Scarlett Johansson dabei zuzusehen, wie sie eine verängstigte Mutter spielt, während man weiß, dass zu Hause jemand mit Perlenarmbändern auf sie wartet, während in Jugendzimmern auf der ganzen Welt immer noch ihre alten Kalender und Pappfiguren auftauchen – das ist der klarste Beweis dafür, wie eine Legende entsteht. Nicht durch Einspielergebnisse, sondern durch die Spuren, die sie im Leben – und in den Zimmern – der ganz normalen Menschen hinterlässt.