Paralympics-Winterspiele 2026: Medaillen-Highlights am 13. März – Italien feiert, Legenden glänzen
Was für ein Spektakel! Wir sind mittendrin in diesen VIII. Paralympischen Winterspielen von Mailand Cortina 2026, und der heutige Tag, der 13. März, beschert uns Emotionen, die wir so schnell nicht vergessen werden. Der eisige Wind, der über die Pisten fegt, kühlt die Begeisterung der Zuschauer keineswegs – sie zittern und jubeln auf den Rängen und vor dem Fernseher bei jeder Hundertstelsekunde mit. Heute fällt eine Menge Entscheidungen, und Italien kämpft verbissen darum, im Medaillenspiegel so weit oben wie möglich zu stehen.
Ein Bilderbuchtag für Italien
Leute, was war das denn! Von den Schneehängen in Cortina kommen fantastische Nachrichten. Im Snowboard-Riesenslalom, einer der spektakulärsten Disziplinen des Programms, haben unsere Athleten eine Traumleistung abgeliefert. Die Piste war tückisch, mit dieser eisigen Oberfläche, die einem einen Schauer über den Rücken jagt, aber die Jungs und Mädels haben von der ersten bis zur letzten Torstange attackiert. Eine Silbermedaille, die sich wie Gold anfühlt, so wie sie erkämpft wurde: eine wahnsinnige Aufholjagd im zweiten Durchgang, die das Publikum zur Explosion brachte. Und das war noch nicht alles, denn im Biathlon heute haben wir nur hauchdünn das Podest verfehlt und uns zweimal mit dem undankbaren vierten Platz begnügen müssen. Die Bilanz am Ende des Tages? Zwei extrem wertvolle Medaillen, die uns im edlen Teil der Tabelle halten. Forza ragazzi, der Wind steht uns günstig!
Legenden und Ausnahmeathleten: Verena Bentele und Oksana Masters
Aber die Paralympischen Winterspiele sind nicht nur der Wettlauf um Medaillen, sie sind auch die Bühne für die ganz Großen des Parasports. Heute hatten wir dafür den Beweis mit zwei absoluten Ikonen.
Die Erste ist sie, die Deutsche Verena Bentele. Sie startet nicht mehr, aber ihr Geist schwebt über jedem Biathlon- und Langlaufwettbewerb. Heute saß sie auf der Tribüne und verfolgte die Rennen der Frauen – und ich kann euch sagen, ihre Anwesenheit ist für alle eine unglaublich emotionale Sache. Man muss sie nur ansehen, um sich an ihre 12 paralympischen Goldmedaillen und ihre unglaubliche Geschichte zu erinnern. Eine lebende Legende, die diesen unbändigen Kampfgeist an die neue Generation weitergibt.
Und dann ist da noch die Amerikanerin Oksana Masters. Wenn man im Wörterbuch das Wort "Kämpferin" sucht, sollte ihr Bild danebenstehen. In der Ukraine mit Fehlbildungen infolge der Tschernobyl-Katastrophe geboren, hat sie jede Barriere überwunden und ist in mehreren Sportarten zur lebenden Legende geworden. Heute im Biathlon gab sie die nächste Lehrstunde: ein Blitzstart, eine makellose Schießleistung und ein einsamer Schlussspurt, der ihr die nächste Medaille ihrer Karriere einbrachte. Oksana gewinnt nicht einfach nur, Oksana erobert die Herzen, bewegt, reißt mit. Sie ist das reinste Gesicht dieser Spiele.
Der Medaillenspiegel und die Top-Ergebnisse vom 13. März
Für alle Zahlen- und Tabellen-Fans da draußen: Hier ist eine Momentaufnahme dessen, was heute auf den Schneepisten der Lombardei und des Veneto passiert ist. Ein äußerst intensiver Tag, der das Gesamtklassement neu gezeichnet hat.
- Snowboard-Riesenslalom der Männer: Gold an den Franzosen Maxime Montaggioni, Silber an den Italiener Manuel Pozzerle, Bronze an den Österreicher Simon Wallner. Unser Manuel, dieser kleine Teufel!
- Biathlon 7,5 km der Frauen (Stehend): Gold an die US-Amerikanerin Oksana Masters, Silber an die Kanadierin Brittany Hudak, Bronze an die Deutsche Anja Wicker. Die Masters ist einfach überragend.
- Biathlon 10 km der Männer (Sitzend): Gold an den Chinesen Liu Mengtao, Silber an den Ukrainer Taras Rad, Bronze an den Norweger Trygve Steinar Toskedal. China sammelt weiter fleißig Medaillen.
- Alpiner Ski-Riesenslalom der Frauen (Sehbehindert): Gold an die Britin Menna Fitzpatrick, Silber an die Slowakin Henrieta Farkasova, Bronze an die Österreicherin Barbara Aigner. Ein Rennen auf allerhöchstem technischen Niveau.
Wenn man dieses Gesamtbild betrachtet, möchte man eines sagen: Abgesehen von der Farbe der Medaillen zählt vor allem das Spektakel und die Fähigkeit dieser Athleten, Schwierigkeiten in etwas Wunderschönes zu verwandeln. Wir sind erst in der Hälfte dieser wunderbaren VIII. Paralympischen Winterspiele, aber das Niveau ist bereits jetzt enorm hoch. Forza Italia, träumen wir weiter!